Fälle aus der Praxis

Gestärkt zurück im Beruf durch verbesserte Stressbewältigung

Frau S. ist 45 Jahre alt, ihre zwei Kinder sind 15 und 22. Die Kundin ist gelernte Einzelhandelskauffrau und auch seit ihrem 15. Lebensjahr in diesem Bereich tätig. Seit 1999 arbeitet sie bei einer großen Lebensmittelkette, mittlerweile als Abteilungsleitung der Feinkost. Zum Zeitpunkt der Erstberatung bei fit2work ist sie nach einem längeren Krankenstand wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt und fühlt sich besser.

Die Kundin macht sich jedoch Sorgen, wie sich die Stressbelastung weiter entwickelt. Es wird ein großer Basischeck durchgeführt und die Kundin geht anschließend weiter in die Intensivberatung. Sie erhält über den BÖP eine Psychotherapie und nimmt wöchentliche Psychotherapiesitzungen wahr. Die Kundin fühlt sich zunehmend stabiler. Zusätzlich nimmt sie auch die PSD-Termine wahr. Die Kundin berichtet schließlich, sie fühle sich stabil und habe neue Ressourcen gelernt, durch die sie den Umgang mit Stress besser bewerkstelligen könne.

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Erfolgreicher beruflicher Wiedereinstieg nach gesundheitlicher Stabilisierung

Der 38jährige Herr K. machte eine Lehre als Fliesenleger und Ofensetzer ohne LAP. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit waren 3,5 Jahre als Hilfsarbeiter in einem Betonsteinwerk. Der Kunde ist seit dem Sommer 2015 arbeitslos, da sein letzter Arbeitgeber Personal abbaute. Im Sommer 2016 erlitt sein Vater einen Herzinfarkt, seit diesem Zeitpunkt betreut er ihn.

Er sei nun überwiegend mit der Betreuung seiner Eltern beschäftigt (die Mutter sei nach einem Schlaganfall auch gesundheitlich beeinträchtigt), was ihn dementsprechend belaste und eine Vollzeittätigkeit im Moment unmöglich mache. Der Kunde leide unter Rücken- und Nackenschmerzen sowie Kopfschmerzen und Verspannungen. Er hat einen großen Basischeck und geht dann weiter ins Case Management. Er wünscht sich Unterstützung im Bereich Berufsorientierung und bei der Verbesserung seiner gesundheitlichen Situation. Es wurden folgende Meilensteine mit dem Kunden besprochen: Andocken beim PSD, orthopädische Begutachtung, physikalische Therapie sowie eine Schmerztherapie, aber auch Beratung bei der Bildungsberatung Burgenland, um die Einstiegsmöglichkeiten im Sozialbereich zu besprechen. Der Kunde nimmt regelmäßig die PSD-Termine wahr und ist im KH Eisenstadt an der orthopädischen Abteilung zur Kontrolle erschienen. Die Schmerzproblematik ist nicht mehr vorhanden, da die physikalische Therapie geholfen hat. Über das AMS erhält der Kunde die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Aufnahmeprüfung zum Pflegehelferkurs. Der Kunde erhält aber auch das Angebot einer Firma für eine Teilzeitanstellung als Stukkateur und das AMS würde die Kosten für eine Aufschulung zum Stukkateur übernehmen. Der Kunde nimmt das Dienstverhältnis an. 

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Professionelle Hilfe ermöglicht Verbesserung der psychischen Gesundheit

Frau H. hat einen Lehrabschluss im kaufmännischen Bereich und war stets in einem Büro beschäftigt. Sie wurde von ihrem letzten Arbeitsgeber gekündigt. Frau H. wandte sich an fit2work, nachdem ihr die AMS-Beraterin das kostenlose und vertrauensvolle Angebot vorgestellt hatte.

Im Rahmen der Erstberatung wirkt Frau H. sehr weinerlich. Sie bestätigt an depressiven Verstimmungen zu leiden. Professionelle Hilfe habe sie bisher noch nicht in Anspruch genommen.
Dass ihr die AMS - Bezüge gestrichen wurden, weil sie derzeit nicht in der Lage ist, Bewerbungen zu verfassen, belastet Frau H. zusätzlich. Aufgrund der enormen psychischen Beeinträchtigung empfiehlt der Case Manager das Aufsuchen des psychosozialen Dienstes (PSD). Frau H. nimmt diese weitere professionelle Hilfe gerne an. Der Case Manager kann für sie noch für denselben Tag einen Termin beim PSD vereinbaren. Außerdem führt der Case Manager im Beisein von Frau H. ein Telefonat mit der AMS-Beraterin über die geplante Vorgehensweise. Dadurch ist es auch möglich, dass die AMS-Bezüge wieder aktiviert werden.
Die Fachärztin des psychosozialen Dienstes verordnet Frau H. ein Antidepressivum und empfiehlt ihr einen Krankenstand um sich psychisch zu stabilisieren. Frau H. stimmt dem Vorgehen zu. Ab diesem Zeitpunkt nimmt Frau H. laufend Kontrolltermine bei der Fachärztin für Psychiatrie wahr. Die Medikation kann optimal eingestellt werden, sodass Frau H. im Laufe des Case Managements berichtet weniger nervös und depressiv verstimmt zu sein. Zusätzlich wird beim psychosozialen Dienst eine Gruppentherapie mit Schwerpunkt Entspannungsübungen angeboten. Frau H. besucht diese regelmäßig, lernt Methoden zum richtigen Abschalten und kann durch das Gruppenangebot gleichzeitig ihre sozialen Kontakte steigern, die wesentlich zur Genesung beitragen. Durch die fachärztlichen Termine, die entsprechend angepasste Medikation und das Gruppenangebot konnte sich Frau H. weitgehend stabilisieren.

Beim letzten fit2work-Termin hat sich der psychische Zustand von Frau H. bereits so stark gebessert, dass sie sich beim AMS wieder arbeitsfähig melden konnte. Als Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration wurde sie vom Case Manager an die Arbeitsassistenz verwiesen, die sie seither bei der Arbeitsplatzsuche unterstützt. Frau H. ist zuversichtlich, dass sie psychisch gestärkt und mit professioneller Hilfe rasch einen Job als Büroangestellte finden wird.

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(zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2017)

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