Beruflicher Wiedereinstieg trotz gesundheitlicher Herausforderungen
Nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen und einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit gelang Herrn K. mit Unterstützung der CM+-Beratung in Niederösterreich der erfolgreiche Wiedereinstieg ins Berufsleben. Ausgangspunkt waren gesundheitliche Beschwerden, die bereits mehrere Jahre zuvor begonnen hatten.
Trotz zweier Operationen im HNO-Bereich litt Herr K. weiterhin unter Atemproblemen, Schmerzen und Schlafstörungen. Hinzu kamen ein erheblicher Gewichtsverlust sowie psychische Belastungen. Im Jahr 2024 wurde eine depressive Episode diagnostiziert. Aufgrund seiner gesundheitlichen Situation befand sich Herr K. über einen längeren Zeitraum im Krankenstand und verlor schließlich den Anschluss an das Berufsleben.
Zu Beginn der Beratung stand daher die Stabilisierung seiner gesundheitlichen und persönlichen Situation im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden medizinische und psychosoziale Unterstützungsangebote koordiniert und individuelle Perspektiven für den beruflichen Wiedereinstieg entwickelt.
Im Verlauf der Begleitung begann Herr K. eine Psychotherapie, die ihn dabei unterstützte, besser mit den psychischen Belastungen umzugehen. Gleichzeitig stellte er seine Ernährung um, achtete verstärkt auf seine Gesundheit und setzte die empfohlenen medizinischen Behandlungen konsequent fort. Als wichtige Ressourcen nannte er die Unterstützung seiner Partnerin, gemeinsame Zeit in der Natur sowie sein persönliches Umfeld.
Parallel dazu begleitete CM+ Herrn K. bei der beruflichen Orientierung und der Suche nach einer passenden Beschäftigung. Gemeinsam wurden realistische Perspektiven erarbeitet, Bewerbungsunterlagen optimiert und Bewerbungsaktivitäten unterstützt. Trotz anhaltender gesundheitlicher Einschränkungen blieb Herr K. motiviert und bewarb sich kontinuierlich auf geeignete Stellen.
Die gemeinsame Arbeit zeigte Wirkung: Herr K. erhielt eine Zusage für eine Teilzeitbeschäftigung im Lagerbereich und konnte seinen beruflichen Wiedereinstieg erfolgreich verwirklichen.
Das Ergebnis
- Erfolgreicher Wiedereinstieg in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis
- Aufnahme einer vollfinanzierten Psychotherapie und nachhaltige Stabilisierung der psychischen Gesundheit
- Verbesserung des persönlichen Gesundheitsmanagements durch medizinische Begleitung und eine bewusste Ernährungsumstellung
- Stärkung persönlicher Ressourcen und Entwicklung neuer Zukunftsperspektiven
- Erarbeitung einer realistischen beruflichen Perspektive trotz gesundheitlicher Einschränkungen
Dieser Praxisfall zeigt, wie eine ganzheitliche Begleitung durch CM+ dazu beitragen kann, gesundheitliche, persönliche und berufliche Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Durch die enge Abstimmung verschiedener Unterstützungsangebote sowie die individuelle Begleitung konnte Herr K. Schritt für Schritt neue Perspektiven entwickeln und den Weg zurück ins Arbeitsleben erfolgreich meistern.

fit2work- Kundin Frau F. war Ende Zwanzig, als sie aufgrund einer depressiven Episode und einer Schilddrüsenerkrankung in Krankenstand gehen musste. Nach über einem Jahr Langzeitkrankenstand lief der Bezug des Krankengeldes durch die ÖGK aus. Frau F. war – wie viele andere Menschen in dieser Situation – ratlos und überfordert: keine finanzielle Absicherung mehr, gleichzeitig aber weit davon entfernt, arbeitsfähig zu sein und in ihren gelernten Beruf als Friseurin zurückkehren zu können. Und: neben der depressiven Episode lagen zwischenzeitlich auch eine Anpassungs- und Angststörung vor.
Frau L. ist eine junge Brustkrebspatientin, die vor ihrer Erkrankung Teilzeit gearbeitet hatte, da sie noch studierte. Eigentlich war das Ziel von Frau L., das Studium zügig abzuschließen, als die schwere Erkrankung dazwischen kam und ihre Pläne durchkreuzte.
Frau S. suchte im Februar 2025 die Hilfe von fit2work Innsbruck, nachdem sie im Vorjahr eine bipolare Episode erlebt hatte und stationär behandelt wurde. Ihr stressbelasteter Job in der Gastronomie, Konflikte an ihrem letzten Arbeitsplatz und die psychische Erkrankung führten zum Wunsch nach beruflicher Neuorientierung und psychologischer Unterstützung.
Der Weg zurück ins Berufsleben nach einer schweren Krankheit kann herausfordernd sein. Doch mit der richtigen Unterstützung und dem Willen, es zu schaffen, kann dieser Weg auch zur Erfolgsgeschichte werden. So erlebte es unsere Kundin Frau M., die durch fit2work erneut Fuß in der Arbeitswelt fasste.
Nach mehreren schweren Operationen und einem langen Genesungsprozess entschied sich Herr W., geboren 1973, im November 2023 für die Unterstützung durch fit2work. Ziel war ein behutsamer Wiedereinstieg in seinen Job als Projektleiter – konkret in Form einer

Frau L. ist Anfang dreißig und arbeitet in einer Kochschule, in der sie Kochkurse und Workshops abhält. Sie hat sehr lange Arbeitstage und verbringt fast ihre gesamte Arbeitszeit im Stehen.
Durch eine strukturierte Betreuung und praxisnaher Lösungsansätze konnte fit2work Herrn M. unterstützen seine Situation nachhaltig zu verbessern. Trotz der schwierigen Ausgangslage gewann Herr M. durch Gespräche mit seiner fit2work-Betreuerin bald wieder mehr Sicherheit in seinen Entscheidungen betreffend seiner beruflichen Situation und Zukunft.
Frau T. kommt auf Empfehlung von Bekannten in die fit2work-Beratungsstelle, nachdem sie seit 2 Monaten wegen Burnout im Krankenstand ist und von der ÖGK einen Brief bezüglich ihrer baldigen Abschreibung erhalten hat. Die Kundin ist in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung, fühlt sich jedoch nach wie vor stark belastet und leidet unter Schlafstörungen. Eine seelische Reha wurde bereits bewilligt. Die Kundin wünscht sich nach erfolgreicher Rehabilitation einen belastungsangepassten Wiedereinstieg mit Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) in ihren Job.
Immer wieder kommt es, wenn gesundheitliche Fragestellungen in Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit relevant sind, zu einer professionellen wechselseitigen Zusammenarbeit zwischen Arbeitsassistenz und fit2work.
Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Psychische Belastungen und körperliche Probleme sind bei vielen Klientinnen und Klienten die Folge. Umso wichtiger ist in diesen herausfordernden Zeiten eine professionelle Begleitung, wie bei fit2work.
Herr S. befindet sich in einer Ausbildung zum Dachdecker. Während seiner Arbeitszeit stürzte Herr S. durch ein Tankstellendach und brach sich dabei die rechte Schulter. Seit diesem Zeitpunkt plagen den fit2work-Kunden nicht nur Schmerzen in der rechten Schulter; der Kunde hat seit dem Unfall auch mit einer Höhenangst zu kämpfen. Nachdem sich Herr S. bei fit2work in Beratung begeben hat, wurden Strategien zur ganzheitlichen Stabilisierung seiner Gesundheit entwickelt. Im Rahmen des Basischecks wurden Empfehlungen zur psychotherapeutischen Behandlung (Traumatherapie) und zu weiterführenden Physiotherapien für die körperliche Problematik erarbeitet.
Frau H. hatte sich, bevor ihr eine Corona-Schutzimpfung zur Verfügung stand, mit dem Virus infiziert. Die Erkrankung zog einen langwierigen und schweren Verlauf nach sich, von dem sich Frau H. nur schwer erholen konnte. Die physischen und psychischen Belastungen die durch die Infektion verursacht wurden, beschreibt Frau H. als enorm. Als Glücksfall empfand sie im Rehabilitationszentrum Hochegg vom Beratungsangebot fit2work erfahren zu haben und nahm über die fit2work-Hotline einen ersten Kontakt auf.
Frau H. suchte die fit2work Beratungsstelle auf ärztliche Empfehlung, kurz vor Ende ihrer Elternkarenzzeit auf, nachdem ihr eine feuchte AMD - regenerative Makuladegeneration - diagnostiziert worden war. Diese ist unheilbar und führt langsam zu schrittweiser Erblindung.
Frau K. war es aus Ressourcenmangel nicht möglich, eine Einzeltherapie zu besuchen. Als Überbrückungsalternative wurde Frau K. im Rahmen ihrer fit2work-Beratung ein Besuch einer Online-Gruppentherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt Selbstwert ermöglicht. Obwohl Frau K. noch keine Erfahrungen mit Gruppentherapien hatte, fühlte sich die fit2work-Kundin in den Gruppensitzungen gut aufgehoben. Besonders der Onlinekontakt hat Frau K. viele Vorteile gebracht: „Ich finde der Onlinekontakt hatte in der Hinsicht Vorteile, weil man viel flexibler sein konnte was die Zeit angeht, und man war in der gewohnten heimischen Umgebung, wodurch man sich vielleicht von Anfang an schon entspannter gefühlt hat (war zumindest bei mir so). Ich konnte mich leicht den anderen gegenüber öffnen, und fühlte mich abgeholt, da die anderen Personen in der Gruppe mit ähnlichen Problemen wie ich zu kämpfen hatten, bzw. konnte man sich gut in die jeweils anderen Gruppenmitglieder hineinfühlen.” 
