Fälle aus der Praxis

Intensivberatung Frau H. (Jahrgang 1972)

Frau H. kam im Dezember 2017 auf Empfehlung einer Freundin zu fit2work.

 

Die Kundin hat eine Ausbildung im Gastgewerbe absolviert und verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Tourismusbranche. Wie sie zum Zeitpunkt der Erstberatung erklärte, bereitete ihr die Arbeit mit den Kund/innen Freude. Ob sie diese Tätigkeit aufgrund der Bandscheibenprobleme längerfristig ausüben können wird, schien fraglich zu sein.

Frau H. wollte das Angebot von fit2work nutzen um sich über Förderungen bezüglich einer beruflichen Neuorientierung beraten zu lassen.

 

Im Rahmen der Erstberatung wurde die Problemlage erhoben und überlegt, ob die von der Kundin präferierten Berufe eine Lösung darstellen könnten.

Danach wurde eine arbeitsmedizinische Abklärung durchgeführt.

Empfehlungen daraus waren:

  • Physiotherapie
  • Entspannungstechniken
  • Gespräch mit dem behandelnden Arzt über ein Ansuchen für einen Kuraufenthalt

 

Im Rahmen einer Intensivberatung wurden die Themen der Kundin mit besonderem Schwerpunkt Ressourcenarbeit, insbesondere Hilfe zur Selbsthilfe, bearbeitet.

 

Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik ist Frau H. bewusst geworden, dass sie sich beruflich nicht neu orientieren will, jedoch die Bedingungen am Arbeitsplatz ändern möchte. Genauso wichtig ist der Wunsch etwas für ihre Gesundheit unternehmen zu wollen. Im Gespräch mit dem Arbeitgeber ist es Frau H. gelungen, innerbetrieblich neue Aufgaben zu übernehmen. Außerdem wird sie das Angebot einer Stundenreduktion in Anspruch nehmen. Auf diese Weise ist sie sich sicher, den erlernten Beruf längerfristig mit Freude ausüben zu können.

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Nach Überlastung wieder berufliche Perspektive

Herr P., 42 Jahre, arbeitet für einen größeren Konzern.  Aufgrund der stetigen Überlastung als auch wegen Konflikten mit Mitarbeitern erkannte Herr P. bei sich erste Anzeichen eines Burn Outs. Um einem längeren Krankenstand entgegenzuwirken nahm er bei  fit2work eine Erstberatung in Anspruch.

Der Kunde befand sich bereits im Gespräch mit der Chefetage, war aber wenig zuversichtlich, dass eine für ihn befriedigende Lösung intern gefunden werden kann. Nach einer psychologischen Abklärung wurde eine Veränderung im Freizeitverhalten, welches zuletzt nicht mehr vorhanden war, empfohlen sowie die Inanspruchnahme psychologischer Gespräche über fit2work in die Wege geleitet. Zudem wurde die baldige Klärung der beruflichen Situation als dringendes Ziel anvisiert.

Im Laufe der psychologischen Gespräche und der Begleitung durch fit2work wurde klar, dass der Kunde seine Leitungsposition nicht mehr fortführen möchte, sich aber vorstellen kann, in Teilzeit ohne Führungsaufgabe, weiter im Unternehmen zu arbeiten. Gespräche diesbezüglich mit dem Arbeitgeber blieben zunächst jedoch erfolglos. Die Beratung und die erfolgten Änderungen im Freizeitverhalten (vermehrte sportliche Betätigung, wieder mehr Unternehmungen mit Freunden und Familie), sorgten aber dafür, dass sich die starken Belastungssymptome wesentlich verbesserten. Der Kunde war in der Lage mit einer neuen Haltung und etwas mehr Gelassenheit an seine Arbeit zu gehen.

Im Abschlussgespräch berichtete Herr P. dann freudestrahlend, dass die Konzernleitung nun doch überraschend entschieden hat, dass sie die von Herrn P. gewünschte Stelle in der Zentrale  für ihn einrichten und seine bisherige Position neu besetzen.

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Nach besiegtem Brustkrebs wieder durchgestartet

Aufgrund einer Brustkrebserkrankung wurde das Dienstverhältnis von Frau M. einvernehmlich aufgelöst. Sie war insgesamt seit ungefähr 30 Jahren als Büroangestellte tätig. Das Ziel der Kundin war es von Anfang an, nach ihrer Genesung wieder im Berufsleben als Büroangestellte Fuß zu fassen. Sie befürchtete jedoch, dass sie zu alt für den Arbeitsmarkt sei und wusste nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für sie gab. Aufgrund dessen wandte sie sich an fit2work, um eine entsprechende Beratung zu erhalten. Zusätzlich gab sie an, nicht mehr so belastbar zu sein, wie vor der Erkrankung.

Nach einer arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Abklärung wurden mit der Kundin Ziele und Alternativen festgelegt (Entspannungstechniken anwenden, Bewegung in den Alltag integrieren, eine Teilzeittätigkeit anstreben, Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme).

Die Kundin konnte, nach Absprache mit dem AMS, in einem Betrieb im Bürobereich ein Schnupperpraktikum absolvieren. Frau M. trat dort anschließend eine Teilzeitanstellung an. Der Aufgabenbereich entspricht genau den Fähigkeiten von Frau M. und mittlerweile wurde sie von diesem Betrieb in eine Fixanstellung übernommen.

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Nach Erschöpfungsdepression beruflicher Wiedereinstieg gelungen

Frau M., Jg. 1985, verheiratet, Kinder, mit kaufmännischer Lehre kam nach einem längeren Krankenstand aufgrund einer Erschöpfungsdepression zur fit2work Beratung.  

Eine medizinische und psychologische Abklärung ergaben, dass die Kundin im Verkauf nur noch max. 4 h täglich einsetzbar ist. Dies vorzugsweise mit wenig Kundenkontakt. Ein beruflicher Wiedereinstieg wurde dennoch empfohlen, um einer erneuten Verschlechterung der Befindlichkeit vorzubeugen. Eine Umschulung und Arbeit in reduziertem Ausmaß sind das berufliche Ziel der Kundin.

Im Verlauf der Beratung gelang es der Kundin – nach anfänglichen gesundheitlichen Rückschlagen – eine geringfügige Anstellung im Verkauf anzunehmen. Zu dem nahm sie eine Gesprächstherapie in Anspruch und achtete auf regelmäßige Bewegung. Nebenbei orientierte sich  Frau M. neu in Richtung Fitnesstrainerin. Sie ging aktiv auf Stellensuche und erhielt dann die Möglichkeit in einem Studio einen tieferen Einblick in diesen Beruf zu bekommen. Danach bekam sie das erfreuliche Angebot im Herbst als Fitnesstrainerin in Teilzeit dort beginnen und nebenbei die Qualifikation zur Fitnesstrainerin zu absolvieren zu können. Die Kundin geht nun regelmäßig zum Training um die Geräte, die Anwendung und auch den Ablauf genau kennenzulernen. Sie freut sich schon auf ihren Arbeitsbeginn und schilderte am Ende der Beratung, dass sie sich insgesamt viel wohler fühle und nun  positiv in die Zukunft blicke.

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Langsamer Einstieg durch Wiedereingliederungszeilzeit

Frau M., 52 Jahre und Krankenpflegerin, kam aufgrund eines Informationsschreibens der Gebietskrankenkasse zu einer Erstberatung zu fit2work. Die Kundin befand sich zum Zeitpunkt des Erstgesprächs im Krankenstand aufgrund psychischer Erschöpfungssymptome und eines Rückenleidens. Frau M. fühlte sich nicht mehr im Stande in ihr Arbeitsverhältnis zurückzukehren. Aufgrund der Empfehlungen des durchgeführten Basischecks besuchte die Kundin Heilmassagen, eine Psychotherapie und absolvierte eine psychosoziale Rehabilitation.

Nach Absprache mit ihrem Arbeitgeber wurde die Kundin als begünstigte Behinderte durch das Sozial Ministeriums Service eingestuft und hat einen erhöhten Kündigungsschutz erhalten. Sie nützte die Möglichkeit der Wiedereingliederung in Teilzeit um nach dem Krankenstand eine schrittweise Gewöhnung in den Berufsalltag zu erlangen und so einer Überforderung vorzubeugen.

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(zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2018)