Fälle aus der Praxis

Intensivberatung Frau S. 45 Jahre

Durch einen bei ihrem Hausarzt aufliegenden Flyer wurde Frau S. auf das Angebot von fit2work aufmerksam. Die Kundin hat eine Ausbildung zur Pflegehelferin absolviert und arbeitete danach als solche in einem Seniorenheim.

Zum Zeitpunkt der Erstberatung war Frau S. berufstätig. Wie die Kundin erklärte, fühlte sie sich aufgrund diverser familiärer Probleme psychisch sehr belastet. Die Beratung bei fit2work nahm sie in Anspruch, weil sie sich von ihren Berufskolleginnen gemobbt fühlte. 

Ziel der Beratung war es den Arbeitsplatz zu erhalten und Strategien zu erarbeiten, die es der Kundin ermöglichten, besser mit den Anforderungen sowohl im Beruf als auch privat zurechtzukommen. 

 

Die Empfehlung der Arbeitspsychologin ergab: 

 

  • Unterstützung durch einen Termin beim Facharzt für Psychiatrie 

  • Psychotherapie über den Berufsverband Österreichischer Psycholog/ innen

  • Supervision zur Förderung des Problemlöseverhaltens, Vermittlung von Stressbewältigungs- und Problemlösungsstrategien

  • Entspannungstechniken

  • Bewegung in der Natur

 

Die Kundin wurde im Rahmen der Beratung hinsichtlich Ressourcenarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe begleitet. Besonderer Schwerpunkt lag bei der Vorbereitung auf Gespräche mit dem Arbeitgeber. 

Im Abschlussgespräch erklärte Frau S., dass auf beruflicher Ebene inzwischen eine gute und ungezwungene Kommunikation sehr gut möglich ist. Sie fühlt sich dadurch weniger gestresst und die Arbeit bereitet ihr wieder Freude. Frau S. hat inzwischen auch ein positives Feedback von der Pflegeleiterin erhalten. Die Kundin war dankbar für die Unterstützung und  für die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Psychotherapie über den Berufsverband Österreichischer Psychologen. 

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Erfolgreicher Wiedereinstieg nach Krankenstand

Aufgrund von Erschöpfungszuständen, die sich von Jahr zu Jahr verstärkten, kam Herr L. auf Empfehlung der Vorarlberger Gebietskrankenkasse in die Erstberatung von fit2work. Er war seit 40 Jahren in derselben Firma tätig, in welcher er auch seine Lehre absolvierte. Seit fünf Jahren litt er gegen Ende der Wintersaison an Erschöpfung/Burnout und befand sich seit mehreren Monaten im Krankenstand. Das Ziel von Herrn L. war es, seine berufliche Tätigkeit jedoch noch bis zur Pensionierung ausüben zu können. Er wusste aber nicht, wie er mit  der durch den Stress bedingten Belastung in der Arbeit umgehen soll. 

Nachdem Herr L. im Rahmen des Basischecks die Empfehlungen erhielt mit einer Psychotherapie zu beginnen, Entspannungstechniken anzuwenden und eine Wiedereingliederung in Teilzeit in Betracht zu ziehen, wurden die dafür notwendigen Schritte mit der Casemanagerin von fit2work in die Wege geleitet. Herr L. begann eine kostenlose Psychotherapie über den Berufsverband Österreichischer PsychologInnen. Mit dem Arbeitgeber wurde eine Wiedereingliederung in Teilzeit vereinbart. Die Arbeitszeit wurde für die Dauer von sechs Monaten auf 50% reduziert. Somit galt eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche und dies ermöglichte es Herrn L. nach dem Krankenstand seine berufliche Tätigkeit wieder aufzunehmen. In regelmäßigen Psychotherapiesitzungen wurden Strategien für den Umgang mit Stress und im Casemanagement geeignete Entspannungstechniken erarbeitet. Des Weiteren wurden Möglichkeiten für die Zeit nach der Wiedereingliederung in Teilzeit besprochen, um die Zeit bis zur Pensionierung in einem guten Gesundheitszustand bewältigen zu können. Mit Hilfe von fit2work gelang Herrn L. eine stufenweise Wiedereingliederung in seinen Beruf und nun blickt er wieder hoffnungsvoll in die Zukunft.

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Erfolgreiche Wiedereingliederung durch berufliche Neuorientierung

Ein 48 jähriger alleinerziehender und arbeitsuchender Kunde wendete sich mit dem Anliegen an fit2work, Unterstützung bei der gesundheitlichen Stabilisierung (aufgrund vorhandener Rückenbeschwerden) und bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu erhalten.

Nach einer medizinischen Abklärung wurde mit dem Kunden an seiner beruflichen Perspektive gearbeitet. Da Herr L. seinen Beruf als LKW-Fahrer nicht mehr ausüben konnte, entschied er sich im Laufe der Berufsorientierung zukünftig eine leichte und rückenschonende Tätigkeit aufzunehmen. Gemeinsam mit Herrn L. wurde beim Sozialministeriumservice ein Antrag zur Feststellung zum Kreis der begünstigten Behinderten gestellt.

Bei Vorhandensein einer Behinderung können beispielsweise finanzielle Unterstützungen für den Betroffenen (z.B. Rezeptgebührenbefreiung, Fahrtkostenersatz bei Therapie,…) als auch für den künftigen Arbeitgeber (z.B. Unterstützung bei den Lohnkosten, Arbeitsplatzsicherungsbeihilfen,…) beantragt werden. Zudem konnte Herr L. im Rahmen einer psychotherapeutischen und physiotherapeutischen Behandlung neue Kraft schöpfen und durch seine neu gewonnene Freude für sportliche Aktivitäten und gesunde Ernährung seine Lebensqualität erheblich verbessern.

Mit der Unterstützung einer AMS-Maßnahme konnte Herr L. seine Bewerbungsunterlagen neu erstellen und hatte schon bald die Möglichkeit zu einem ersten Vorstellungsgespräch. Der Kunde erhielt in Folge eine Teilzeittätigkeit als Hausmeister. Nun hat er eine, seinem gesundheitlichen Zustand angepasste, Tätigkeit gefunden und kann auch mit seinem Kind mehr Zeit verbringen.

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(zuletzt aktualisiert: 4. Quartal 2017)