Fälle aus der Praxis

Erfolgreicher Wiedereinstieg nach Krankenstand

Aufgrund von Erschöpfungszuständen, die sich von Jahr zu Jahr verstärkten, kam Herr L. auf Empfehlung der Vorarlberger Gebietskrankenkasse in die Erstberatung von fit2work. Er war seit 40 Jahren in derselben Firma tätig, in welcher er auch seine Lehre absolvierte. Seit fünf Jahren litt er gegen Ende der Wintersaison an Erschöpfung/Burnout und befand sich seit mehreren Monaten im Krankenstand. Das Ziel von Herrn L. war es, seine berufliche Tätigkeit jedoch noch bis zur Pensionierung ausüben zu können. Er wusste aber nicht, wie er mit  der durch den Stress bedingten Belastung in der Arbeit umgehen soll. 

Nachdem Herr L. im Rahmen des Basischecks die Empfehlungen erhielt mit einer Psychotherapie zu beginnen, Entspannungstechniken anzuwenden und eine Wiedereingliederung in Teilzeit in Betracht zu ziehen, wurden die dafür notwendigen Schritte mit der Casemanagerin von fit2work in die Wege geleitet. Herr L. begann eine kostenlose Psychotherapie über den Berufsverband Österreichischer PsychologInnen. Mit dem Arbeitgeber wurde eine Wiedereingliederung in Teilzeit vereinbart. Die Arbeitszeit wurde für die Dauer von sechs Monaten auf 50% reduziert. Somit galt eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche und dies ermöglichte es Herrn L. nach dem Krankenstand seine berufliche Tätigkeit wieder aufzunehmen. In regelmäßigen Psychotherapiesitzungen wurden Strategien für den Umgang mit Stress und im Casemanagement geeignete Entspannungstechniken erarbeitet. Des Weiteren wurden Möglichkeiten für die Zeit nach der Wiedereingliederung in Teilzeit besprochen, um die Zeit bis zur Pensionierung in einem guten Gesundheitszustand bewältigen zu können. Mit Hilfe von fit2work gelang Herrn L. eine stufenweise Wiedereingliederung in seinen Beruf und nun blickt er wieder hoffnungsvoll in die Zukunft.

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Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt durch berufliche Neuorientierung

Nach einem Krankenstand ist Frau H. durch ein Schreiben der VGKK auf fit2work aufmerksam geworden.

 

Frau H. ist ausgebildete Zahntechnikerin. Nach ihrem Umzug nach Österreich, hat sie über 15 Jahre in der Produktion gearbeitet. Wie die Kundin im Rahmen der Erstberatung erklärte, litt sie unter Bandscheibenproblemen, Schmerzen im Knie und im Schulterbereich. Aufgrund einer äußerst schmerzhaften Fibromatose im Fußbereich, konnte sie sich zum Zeitpunkt des Erstgesprächs nicht mehr vorstellen, wieder eine Tätigkeit in der Produktion aufzunehmen.

Zur Klärung der weiteren Vorgangsweise wurde ein medizinischer Basischeck durchgeführt. Im Gespräch mit dem Arbeitsmediziner stellte dieser fest, dass Frau H. eine Tätigkeit in der Produktion nur mehr in Teilzeit aufnehmen kann. Aufgrund der diagnostizierten Fibromatose war es der Kundin nicht mehr möglich Sicherheitsschuhe zu tragen. Aufgrund der sehr eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten wurde eine berufliche Neuorientierung empfohlen.

 

Weitere Empfehlungen:

  • Bewegung und Entspannung
  • Physiotherapie
  • Kurantrag stellen

 

Im Rahmen der beruflichen Neuorientierung erhielt die Kundin vom AMS die Möglichkeit an der Qualifizierungsmaßnahme „Handel - Einzelhandel“ teilzunehmen.

 

Eine Prozessbegleitung erhielt Frau H. durch das Case Management von fit2work. Sie schätzte die Möglichkeit, anstehende Fragen zu besprechen und Problemlösungsstrategien zu erarbeiten und so eine wertvolle Unterstützung bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu erhalten.

 

 

Gesundheitlich geht es Frau H. dank Inanspruchnahme einer Physiotherapie bereits besser. Demnächst ist auch ein Kuraufenthalt geplant. Wie Frau H. beim Feedbackgespräch mitteilte ist es ihr gelungen, eine passende Arbeitsstelle im Handel zu finden.

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Wunschberuf statt IV-Pension

Frau J. (54 Jahre) kam zu fit2work da sie seit vielen Jahren chronische Probleme mit dem Darm und häufig auftretende Infektionen hatte. Hinzu kam der enorme Stress und Zeitdruck in der Arbeit. Körperlich war die Kundin nach den vielen Infektionen sehr geschwächt. Ihr Gewicht hatte sich stark reduziert. Der Druck und Stress im Beruf und die zusätzliche Belastung durch die Erkrankungen wurden Frau J. zu viel.

Sie war längere Zeit im Krankenstand (Erschöpfungs-Depression) und nahm an einer seelischen Reha sowie an einer Psychotherapie teil. Das Verständnis der Firma war kaum vorhanden und der Druck wurde noch erhöht. Nach 30 Jahren im selben Unternehmen gab Frau J. ihre berufliche Tätigkeit auf. Die Kundin sollte, auf Anraten verschiedener Institutionen, einen IV-Pensionsantrag stellen. Dafür fühlte sie sich jedoch noch viel zu jung.

 

Durch die Unterstützung von fit2work erhielt Frau J. die Möglichkeit einer Arbeitserprobung und konnte sich in dieser Zeit gesundheitlich stabilisieren. Danach fand Frau J. eine Anstellung in ihrem Wunschberuf als Kundenbetreuerin. 

Ihre Fähigkeiten werden in der neuen Firma sehr geschätzt und die Arbeit bereitet ihr sehr viel Freude.

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(zuletzt aktualisiert: 1. Quartal 2018)