Fälle aus der Praxis

Positive Entwicklungen

Als die 40-Jährige Kundin Frau L. zur Erstberatung kam war sie arbeitssuchend und litt unter Bandscheibenproblemen. Zudem war die Kundin Alleinerziehend zweier minderjähriger Kinder und suchte deshalb nach einer Teilzeitarbeit im Bürobereich.

Da ein Kuraufenthalt (wegen ihrer Kinder) für die Kundin nicht in Frage kam, wurde in der Beratung vereinbart, dass die Kundin sich von ihrem Arzt Physiotherapie verschreiben lässt. Zusätzliche wurde nach einem Bewegungsprogramm (das auch Entspannungssequenzen enthält) gesucht, das mit den Kinderbetreuungszeiten von Frau L. vereinbar ist. Es wurden auch die Möglichkeiten des Jobcoachings bzw. der Unterstützung bei der Stellensuche besprochen sowie die Teilnahme an einem EDV - Kurs zur Verbesserung und Auffrischung der Kenntnisse der Kundin in die Wege geleitet.

 

Beim Abschlussgespräch äußerte sich die Kundin sehr positiv über die Entwicklung ihrer gesundheitlichen Situation. Die umgesetzten Meilensteine hatten nach ihrer Aussage dafür gesorgt, dass es ihr gesundheitlich wieder viel besser gehe. Zu dem gelang es ihr in der Zwischenzeit eine Teilzeitarbeit im Büro aufzunehmen und die Kinderbetreuung zu regeln. Frau L. bedankte sich sehr für die Unterstützung von fit2work.

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Optimistisch in die Zukunft

Herr Z. kam auf Anraten des Betriebsarztes nach 2 Monaten Krankenstand zu fit2work.

Er musste sich aufgrund eines schweren Bandscheibenvorfalles einer Notoperation unterziehen. Nach der Operation blieb eine sensible motorische Störung im Unterschenkel zurück. Trotz laufender Physiotherapie kam es nur zu einer leichten Verbesserung.

 

Ein Arbeitseinstieg in seinen erlernten Beruf als Fahrzeugbauer schien unrealistisch. Firmenintern gab es keine Möglichkeit für einen Arbeitsplatzwechsel mit für Herrn Z. günstigen Arbeitsbedingungen.

 

Eine arbeitsmedizinische Abklärung im Rahmen von fit2work bestätigte, dass der Kunde in seinem bisher ausgeübten Beruf, aufgrund der nicht ergonomischen Arbeitspositionen und oft schweren körperlichen Arbeit, nicht mehr arbeiten sollte.

 

Im Case Management wurde Herrn Z. die Nutzung des Angebots der beruflichen Orientierung (Kompetenzenworkshop) beim Bifo vorgeschlagen. Dies nahm er gerne in Anspruch und erarbeitete dort mehrere berufliche Perspektiven. Besonders von Interesse war für ihn das HTL Kolleg Maschinenbau und Automatisierungstechnik.

 

Gemeinsam mit der Case Managerin wurden die weiteren Schritte besprochen und geplant. Zur Abklärung der Übernahme der Ausbildungskosten wurde mit der PVA und dem AMS Kontakt aufgenommen. Mit Einsatzbereitschaft, gut durchdachten Zukunftsplänen und der Unterstützung seines AMS Beraters konnte die Finanzierung der Umschulung von Herrn Z. gesichert werden. Der Kunde war sehr motiviert und zeigte sich dankbar für die Hilfe zur Selbsthilfe. Herr Z. startete inzwischen die von ihm gewünschte Ausbildung und sieht nun sehr optimistisch in die Zukunft.

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Wieder Freude an der Arbeit

Frau T. kam im Jänner 2017 auf Empfehlung ihres Betriebsarztes zu fit2work.

Die Kundin hat eine Lehrausbildung im technischen Bereich absolviert und arbeitete danach als Facharbeiterin für dasselbe Unternehmen.

 

Zum Zeitpunkt der Erstberatung war die Kundin berufstätig. Laut Aussage von Frau T. fühlte sie sich kraft- und antriebslos. Dadurch war es ihr nicht möglich die Arbeit zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu erledigen. Vom Facharzt wurde ihr eine mittelgradige rezidivierende depressive Störung diagnostiziert.

 

Ziel der Beratung war es den Arbeitsplatz zu erhalten und Strategien zu erarbeiten, die es der Kundin ermöglichten besser mit den Anforderungen in der Produktion zurecht zu kommen.

 

Zur Klärung der weiteren Vorgangsweise wurde eine arbeitspsychologische Abklärung durchgeführt.

 

Empfehlungen der Arbeitspsychologin:
- Psychotherapie (gratis) über den Berufsverband österreichischer Psychologinnen
- Reduzierung der Wochenarbeitszeit
- Entspannungstechniken
- Bewegung in der Natur

 

Diese Themen wurden im Rahmen einer Intensivberatung, mit besonderem Schwerpunkt einer Unterstützung bei der Vorbereitung auf Gespräche mit dem Arbeitgeber insbesondere Ressourcenarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe, bearbeitet.

 

Wie die Kundin im Abschlussgespräch feststellte, hat sie dank Inanspruchnahme diverser Hilfsangebote gelernt auf eigene Wünsche und Bedürfnisse zu achten.
Durch die Reduktion der Arbeitszeit ist es ihr gelungen wieder Freude an ihrer Arbeit zu spüren und die gewonnene Freizeit für wohltuende Aktivitäten zu nutzen. 

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(zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2017)