Fälle aus der Praxis

Rückkehr an den Arbeitsplatz trotz körperlicher Beschwerden

Herr M. (54 Jahre alt) kam zur fit2work-Beratung, da er aufgrund einer akuten Bandscheibenproblematik und eines längeren Krankenstands den Verlust seines Arbeitsplatzes als Produktionsarbeiter befürchtete.

Es wurde zunächst eine arbeitsmedizinische Begutachtung durchgeführt und daraus Behandlungsempfehlungen abgeleitet, die mit Unterstützung von fit2work durch Herrn M. auch umgesetzt wurden. Dies führte bereits zu einer Verbesserung der körperlichen Verfassung. Außerdem wurden mit Herrn M. Möglichkeiten erarbeitet, wie er trotz körperlicher Beschwerden einem gesunden Arbeitsleben (z.B. durch Hebeunterstützungen) nachgehen kann. Durch diese Möglichkeiten ist Herr M. nun weiter in der Lage seinen bisherigen Beruf auch weiterhin auszuüben. Herr M. ist mittlerweile an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt und es ist ihm nun wieder möglich, seine Aufgaben unter Berücksichtigung seiner gesundheitlichen Situation umzusetzen.

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Neue berufliche Wege trotz psychischer Belastungsfaktoren

Frau E. (28) kam zur Erstberatung, weil sie ihre bisherige Tätigkeit in der Krankenpflege aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, da die psychische Belastbarkeit dafür nicht ausreichend vorhanden war.

Es wurde im Rahmen der gesundheitlichen Abklärung bei fit2work deutlich, dass zunächst noch psychische Stabilisierungsmaßnahmen im Vordergrund stehen. Frau E. absolvierte daher in der Folge einen längeren Rehabilitationsaufenthalt und sie konnte sich dabei viele hilfreiche Strategien im Umgang mit psychischen Belastungen erarbeiten, die sie auch nach wie vor im Alltag anwendet.
Mit Hilfe von fit2work konnten mit Frau E. berufsvorbereitende und stabilisierende Maßnahmen eingeleitet werden. Mittlerweile nimmt Frau E. an einem Arbeitstraining teil, sie fühlt sich an ihrem Arbeitsplatz sehr wohl und kommt auch wieder gut mit den Arbeitsanforderungen zurecht.

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Bildungskarenz als Neuorientierung

Frau H. (49 Jahre alt, Produktionsmitarbeiterin) kam aufgrund diverser psychischer Einschränkungen (Erschöpfung, Panikattacken und Antriebslosigkeit) in die Beratung.

Die Symptome zeigten sich vor allem im Arbeitskontext. Nach einer arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Abklärung im Rahmen des Basischecks von fit2work wurden ihre Stressauslöser, ihre Belastungsfaktoren und ihre Verhaltensmuster in Bezug auf die Arbeit abgeklärt. Mit den Ergebnissen aus dem Basischeck wurde gemeinsam mit Frau H. ein Plan erstellt, welche Maßnahmen zu ergreifen seien, um wieder gesund arbeiten zu können. Frau H. gab während der Beratung an, dass sie schon seit ihrer Kindheit gerne als Bürokauffrau gearbeitet hätte. Aufgrund des Abbruchs der Handelsschule hätte sie diesen Traum jedoch nie verwirklichen können. Frau H. wurde von fit2work darin unterstützt, mit Einverständnis des Arbeitgebers und des AMS eine Bildungskarenz zu beantragen und die Ausbildung im Bürobereich nachzuholen. Mit dem Arbeitgeber wurde vereinbart, dass Frau H. nach Abschluss der Ausbildung im selben Betrieb im Bürobereich tätig werden könne. Parallel dazu wurde eine Gesprächstherapie eingeleitet, um Frau H. bei der Stabilisierung zu unterstützen. Frau H. fühlt sich nun wieder gestärkt und sieht hoffnungsvoll in die Zukunft. Sie hat wieder Kraft ihren Alltag zu bewältigen und die neue Ausbildung zu beginnen.

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Mit Hilfe der Wiedereingliederungsteilzeit zurück an den Arbeitsplatz

Frau W. (54 Jahre alt, nach Umschulung zur Bürokauffrau und Ausbildung als Buchhalterin und Lohnverrechnerin seit 2008 als Buchhalterin bei einem Steuerberater tätig) hatte Ende des Jahres 2016 einen Schlaganfall und nach mehreren Rehabilitationsaufenthalten einen Weg gesucht, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren, weshalb sie sich bei fit2work meldete. Frau W. hatte bereits von der Möglichkeit einer Wiedereingliederungsteilzeit gehört, aber weder Informationen zu rechtlichen Voraussetzungen noch eine konkrete Vorstellung davon, wie sich eine solche Teilzeit gestalten ließe. Im Zuge der fit2work-Beratung wurde Frau W. über die diesbezüglichen Rahmenbedingungen aufgeklärt und die weitere Vorgehensweise (Planerstellung/Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber) besprochen. Nachdem Frau W. sich Gedanken über einen geeigneten Wiedereinstieg gemacht hatte wurde mit ihr gemeinsam ein genauer Plan erstellt und vorbereitet.

Des Weiteren wurde mit dem Vorgesetzten der Kundin ein Gespräch über Rahmenbedingungen, rechtliche Vorschriften, mögliche Umsetzungen und Abläufe der Implementierung im Betrieb geführt. Die Abklärung der arbeitsmedizinischen Zweckmäßigkeit und eventuelle Empfehlungen aus medizinischer Sicht wurden durch fit2work abgeklärt. Hierbei wurde die Weiterführung der bisherigen Ergo- und Physiotherapie zur weiteren Stabilisierung der gesundheitlichen Situation empfohlen. Ansonsten gab es keine weiteren Bedingungen, da ein von medizinischer Seite geforderter höhenverstellbarer Drehstuhl bereits vorhanden war. Nachdem der ausgearbeitete Wiedereingliederungsplan von Juli bis Dezember 2017, beginnend mit 15 Wochenstunden und schrittweiser Steigerung bis 30 Wochenstunden Ende des Jahres, von Frau W., ihrem Vorgesetzten und dem Arbeitsmediziner genehmigt und unterzeichnet wurde, wurden alle relevanten Unterlagen zur Genehmigung bei der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse eingereicht werden. Die Genehmigung der OÖ GKK wurde mittlerweile erteilt, sodass Frau W. wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt ist, um mit einer für sie passenden Geschwindigkeit zur früheren Leistungsfähigkeit zurückzufinden.

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Neue Perspektiven trotz chronischer Erkrankung

Herr S. (31 Jahre alt), gelernter Zimmerer, war zuletzt als Bauleiter tätig. Aufgrund von Überforderung und einer Morbus Bechterew-Erkrankung musste er sein Arbeitsverhältnis beenden. Folglich wandte er sich an fit2work, da er keine berufliche Perspektive mehr hatte. Es wurde eine arbeitsmedizinische und arbeitspsychologgische Abklärung durchgeführt und festgestellt, dass er weder als Zimmerer noch als Bauleiter einsetzbar sei.

Es wurden ihm eine Psychotherapie, eine Betreuung durch einen Facharzt für Psychiatrie sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen im Krankenhaus empfohlen. Des Weiteren nahm Herr S. an einer viermonatigen Stabilisierungs- und Berufsorientierungsmaßnahme teil. In dessen Folge verbesserte sich sein psychischer Gesundheitszustand deutlich und auch körperliche geht es ihm nun besser. Anfang 2018 wird Herr S. eine Umschulung zum Veranstaltungstechniker beginnen, auf welche er sich schon sehr freut.

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(zuletzt aktualisiert: 1.Quartal 2018)