Fälle aus der Praxis

Bandscheibenvorfall als Mitarbeiter im Produktionsbereich – was nun?

Herr M. kam im Frühjahr 2018 zur Erstberatung zu fit2work. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls und damit einhergehenden Rückenschmerzen und Taubheitsgefühlen in beiden Beinen seit zwei Wochen im Krankenstand. Herr M. war seit ca. 10 Jahren bei derselben Firma als Leasing-Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt. Davor war er für mehrere Jahre in seinen beiden Lehrberufen Maurer und Tischler beschäftigt. Der Kunde konnte sich aufgrund seiner körperlichen Beschwerden nicht mehr vorstellen, in einem dieser drei Berufe tätig zu werden.

Die durch fit2work eingeleitete arbeitsmedizinische Begutachtung ergab, dass auch aus medizinischer Sicht eine Tätigkeit in den erlernten Berufen bzw. im zuletzt ausgeübten Beruf als Produktionsmitarbeiter nicht mehr empfehlenswert sei. Eine berufliche Umschulung wurde neben der Einleitung von Physiotherapie, der Absolvierung einer orthopädischen Rehabilitation und Infiltrationen zur Schmerzlinderung seitens der Arbeitsmedizin empfohlen. In der fit2work-Beratung wurde Herr M. bei der Umsetzung der empfohlenen Schritte und Maßnahmen unterstützt und ihm eine Antragstellung auf Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation bei der PVA angeraten. Nach Absolvierung der orthopädischen Rehabilitation und der Physiotherapie berichtete Herr M. über eine starke gesundheitliche Stabilisierung seiner körperlichen Verfassung. Seitens der PVA wurde eine berufliche Umschulung bewilligt. Diese wird im Sommer 2018 beginnen. Herr M. gab an, dass er nun bezüglich seiner beruflichen und gesundheitlichen Zukunft zuversichtlich und optimistisch sei.

 

 

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Gesundheitliche Stabilisierung vor Ausbildungsbeginn

Frau A. kam zur Erstberatung zu fit2work und litt sowohl unter körperlichen Beschwerden (Bewegungsapparat) als auch psychischen Problemen (Panikattacken, Schlafproblemen, Burnout-Syndrom). Die Kundin war zu diesem Zeitpunkt ca. 6 Monate arbeitslos gemeldet. Davor war sie 10 Jahre im Bereich Marketing beschäftigt und im Anschluss 16 Jahre als Content Managerin angestellt.

Aus der arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Abklärung ging hervor, dass Frau A. zur Stabilisierung ihrer Gesundheit einen Kuraufenthalt absolvieren solle und fachärztliche Behandlungen beim Orthopäden, Neurologen und Psychiater einzuleiten seien. Auch die Teilnahme an einer psychotherapeutischen Einzelbehandlung wurde dringend empfohlen.

Mit Unterstützung von fit2work konnte ein Kurantrag eingeleitet und absolviert werden und gemeinsam mit der Kundin wurde die notwendige fachärztliche Betreuung initiiert. Auch eine Einzelpsychotherapie konnte im Rahmen von fit2work begonnen werden. Mit diesen Maßnahmen konnte die Kundin ihre gesundheitliche Situation stabilisieren und stark verbessern.

Ab Frühjahr 2018 nahm Frau A. an einer Maßnahme zur beruflichen Rehabilitation im FrauenBerufsZentrum teil, mit deren Hilfe sie nun eine Firma gefunden hat, in welcher sie ab Sommer 2018 über eine AQUA – Stiftung die Lehre zur Medienfachfrau absolvieren kann.

 

 

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Trotz chronischer Erkrankung Wiedereinstieg ins Berufsleben möglich

Herr Z. kam im aufrechten Krankenstand in die Erstberatung zu fit2work. Der Kunde war zu diesem Zeitpunkt bereits seit 25 Jahren in seinem Unternehmen als Verwaltungsmitarbeiter beschäftigt. Herr Z. gab an, dass er vor acht Wochen einen erneuten Schub seiner Erkrankung Morbus Crohn erlitten haben.

Nach absolviertem Rehabilitationsaufenthalt gab Herr Z. an, dass er zwar gerne wieder seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen wolle, sich aber nicht vorstellen könne, diese in Vollzeit auszuüben. In der fit2work-Beratung wurde daher mit Herrn Z. und seinem Arbeitgeber ein sanfter Wiedereinstieg mit Hilfe der Wiedereingliederungsteilzeit erarbeitet. Mit Mai 2018 startete Herr Z. mit 20 Wochenstunden in seiner bisherigen Tätigkeit. Herr Z. gab an, dass der Wiedereinstieg mit reduzierter Stundenanzahl für ihn sehr positiv sei, da er so nebenbei seine Therapien gut abwickeln könne.

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Trotz Mehrfachbelastungen wieder berufliche Perspektive

Frau. E beschrieb in der Erstberatung bei fit2work unter Arbeitsbedingungen, welche sie zunehmend belasteten, zu leiden. Daraus resultierten Erschöpfungsgefühle, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Appetit- und Lustlosigkeit. In Kombination mit ihrer Verantwortung als alleinerziehende Mutter einer 5-jährigen Tochter fehle ihr zuletzt oft die Kraft, allen Anforderungen gerecht zu werden.

Durch die eingeleitete arbeitspsychologische Abklärung konnte ein genaues Bild der aktuellen psychischen Verfassung von Frau E. erhoben werden. Des Weiteren wurde für Frau E. ein umfangreiches arbeitspsychologisches Leistungskalkül erstellt und Empfehlungen zur weiteren Behandlung in Hinblick auf die Stabilisierung ihrer psychischen Verfassung abgegeben.

Während der Beratung bei fit2work konnten mit der Kundin mögliche nächste Schritte erarbeitet werden und eine Einzelpsychotherapie und eine psychiatrische Abklärung eingeleitet werden. Des Weiteren konnte mit Frau E. die Teilnahme an einem Beratungs- und Unterstützungsangebot, welches sie in ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter unterstützt, nähergebracht werden. Auch in Hinblick auf die angespannte Arbeitssituation konnte durch die Auflösung des Dienstverhältnisses eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation erreicht werden.

Insgesamt ergab sich am Ende der Beratung eine wesentliche Stabilisierung der psychischen Verfassung und Frau E. konnte sehr bald wieder eine passende Arbeit finden, in der sie sich nach eigenen Angaben sehr wohl fühle. Frau E. schilderte, dass sie sich insgesamt bereits viel wohler fühle und auch ihre Aufgabe als alleinerziehende Mutter besser wahrnehmen könne. Sie blicke nun positiv in die Zukunft.

 

 

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Wiedereinstieg ins Berufsleben nach Krebserkrankung

Herr L. (56 Jahre) wandte sich nach einer Krebserkrankung und daraus resultierendem längerem Krankenstand an fit2work, da er aufgrund der körperlichen Beeinträchtigungen seiner bisherigen Tätigkeit als Krankenpfleger nicht mehr wie gewohnt nachkommen konnte. Insbesondere das schwere Heben und Umlagern der PatientInnen und der psychische Druck bereiteten Herrn L. Probleme in der Ausübung seines Berufes.

Nach Durchführung einer arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Abklärung konnten mit  Herrn L. seine beruflichen Belastungsgrenzen erarbeitet werden und überdies Empfehlungen zur weiteren physischen und psychischen Versorgung erstellt werden. Dem Kunden wurde die Teilnahme an diversen Beratungsangeboten (Psychotherapie, Mobbingberatung, Berufscoaching) zur Klärung seiner beruflichen Angelegenheiten nahe gelegt. Mit Unterstützung dieser Angebote konnte Herr L. mit seinem Vorgesetzten einen internen Arbeitsplatzwechsel vereinbaren, sodass die körperlichen Belastungsgrenzen nicht mehr erreicht werden. Auch das subjektiv empfundene bessere Arbeitsklima trug zur Verbesserung der psychischen Situation bei. Herr L. ist wieder zuversichtlich, seiner Arbeit bis zur Pension nachgehen zu können.

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(zuletzt aktualisiert: 3.Quartal 2018)