Fälle aus der Praxis

Denn es ist nie zu spät!

Herr H. (61 Jahre) kam in die Beratung, weil er einen letzten Versuch starten wollte, seinen Arbeitsplatz zu erhalten. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit dem direkten Vorgesetzten, war er am Ende seiner Belastbarkeit angelangt, und überlegte, das Dienstverhältnis nach 30 Jahren im Betrieb zu lösen. Auch der Eintritt in die Alterspension war für dasselbe Jahr geplant.

Herr H. nahm die Beratungsempfehlungen der Arbeitspsychologin sehr ernst und arbeitete an seiner psychischen Stabilität. Zudem wurde zeitgleich eine Begleitung durch die Arbeitsassistenz eingeleitet, um die persönliche Situation am Arbeitsplatz zu stärken. Durch die eingeleiteten Maßnahmen konnte Herr H. wieder an psychischer Stabilität gewinnen und die letzten Monate vor dem Pensionsantritt am Arbeitsplatz verbringen und die Pension gesund, und wie geplant aus dem Betrieb heraus, antreten.

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Neue berufliche Wege trotz psychischer Belastungsfaktoren

Frau R. (48 Jahre) kam zur Erstberatung, da sie nach einem Arbeitsplatzverlust und einer Scheidung unter Depressionen litt und für sich auch keine weitere berufliche Perspektive sah, weil sie ihren bisherigen Beruf in der Altenpflege aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte. Es zeigte sich zu Beginn der Beratung, dass Frau R. sehr verunsichert war, welche ersten Schritte sie setzen könnte, um ihre gesundheitliche Verfassung wieder zu stärken.

Mit Frau R. wurden in weiterer Folge eine tagesklinische Behandlung und eine Psychotherapie eingeleitet, wodurch eine Stabilisierung der psychischen Situation erreicht werden konnte. Mittlerweile befindet sich Frau R. in einem beruflichen Orientierungsangebot. Frau R. fühlt sich nun wieder bereit, eine Arbeit aufzunehmen und ist gerade dabei, eine neue Ausbildung in die Wege zu leiten.

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Schädel-Hirn-Trauma - und nun?

Herr S. (44 Jahre) kam nach einem Freizeitunfall mit erlittenem Schädel-Hirn-Trauma in die Beratung zu fit2work. Herr S. hatte Angst, aufgrund der mit dem Unfall einhergegangenen Einschränkungen (Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, Koordinierungsschwierigkeiten, Schwindel und Einschränkungen der Feinmotorik beider Hände) seinen bisher ausgeübten Beruf als Schlosserhelfer nicht mehr ausüben zu können und dadurch arbeitslos zu werden. Nach Absolvierung des arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Untersuchung stand fest, dass die Weiterführung der bisherigen Tätigkeit aufgrund der körperlichen Einschränkungen nicht mehr realistisch erschien.

Mit dem Kunden wurde, auf Empfehlung der Arbeitsmedizin und der Arbeitspsychologie, ein Antrag auf Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation bei der PVA gestellt, um an einem Angebot für neurologische Erkrankungen, zur Wiedererlangung der Konzentrationsfähigkeit bzw. der Feinmotorik, teilnehmen zu können. In der Zeit bis zur Entscheidung der PVA wurde der Kunde bei der Absolvierung diverser organisatorischer/medizinischer Termine (Absolvierung MR, Einschätzung Grad der Beeinträchtigung etc.) durch fit2work begleitet. Herr S. besucht nun seit Anfang 2017 das von Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie empfohlene Angebot, welches auf neurologische Erkrankungen spezialisiert ist. Der Kunde gibt an, sich dort sehr wohl zu fühlen und blickt nun sehr positiv in seine berufliche und private Zukunft.

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(zuletzt aktualisiert: 3.Quartal 2017)

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