Fälle aus der Praxis

Mehr Sonne ins Leben

Frau S., 26 Jahre, verfügt über eine Ausbildung im Sozialbereich, möchte sich aber beruflich neu orientieren. In der Erstberatung äußerte sie sich dahin gehend, an psychischen Problemen und Depressionen zu leiden, welche sie lustlos machen und ihr jegliche Energie für einen Neustart rauben würden.

Eine arbeitspsychologische Untersuchung ergab eine deutlich reduzierte psychische Belastbarkeit aufgrund einer Ess- und Persönlichkeitsstörung, woraus eine depressive Symptomatik resultiere.

Im folgenden Beratungsverlauf wurden die von der Arbeitspsychologin empfohlenen gesundheitlichen Maßnahmen mit Frau S. besprochen und Schritt für Schritt umgesetzt. Ein psychiatrisches Setting und eine Psychotherapie konnten erfolgreich angebahnt werden. Ein Antrag für einen Rehabilitationsaufenthalt wurde eingebracht und bewilligt. Kurz nach Beratungsende konnte Frau S. eine psychosoziale Rehabilitation im Zentrum für seelische Gesundheit Leopoldau antreten.
Frau S. berichtete am Ende der Beratung, wieder größere Lebensfreude gefunden zu haben – sie habe zu malen begonnen und sich auch einen Hund als Freund und Begleiter angeschafft. Nach erfolgter psychosozialer Rehabilitation wolle sie einen beruflichen Neuanfang  mit Hilfe einer von der Case-Managerin empfohlenen Arbeitsassistenz in Angriff nehmen, sie sehe jetzt wieder Licht am Ende des Tunnels.
 

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Perspektiven gibt es immer …

Herr Z., 40 Jahre, hatte viele Jahre tatkräftig als Schalungsbauer gearbeitet, bis ihn ein Arbeitsunfall mit nachfolgenden komplizierten Operationen in eine mehrjährige befristete Berufsunfähigkeitspension zwang. In der Erstberatung bei fit2work beklagte Herr Z. neben fehlenden beruflichen Möglichkeiten eine massive Schmerzproblematik, die ihn auch psychisch stark belasten würde.

Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen und – psychologischen Abklärung ergaben sich mehrere Empfehlungen, die im nachfolgenden Beratungsprozess mit der Case-Managerin umgesetzt wurden. Herr Z. wurde in ein nachhaltiges psychotherapeutisches und fachärztlich-psychiatrisches Setting eingebettet, wodurch er sich erfolgreich stabilisieren konnte. Zudem nimmt er laufend Kontrollen bei seinem Facharzt für Orthopädie, Physiotherapie und die Schmerzambulanz des AKH in Anspruch.

Hinsichtlich beruflicher Perspektiven koordinierte die Case-Managerin wegen des Arbeitsunfalles in der Vergangenheit eine mögliche berufliche Rehabilitation über die AUVA, welche erfolgreich eingeleitet werden konnte. Herr Z. würde gerne Tätigkeiten als Bauaufsicht, in der Baustellenkoordination oder als technischer Zeichner ausüben. Um eine nachhaltige Reintegration in die Wege leiten zu können, wurde mit AMS und AUVA die Finanzierung eines zusätzlichen Deutschkurses besprochen, um Herrn Z. bestmöglich auf seine berufliche Neuorientierung vorbereiten zu können.

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Perspektiven gibt es immer … wirklich! …

Herr D., 38 Jahre, verfügt über einen Lehrabschluss als Elektromechaniker und war auch in diesem Beruf langjährig tätig. Als er sich an fit2work wandte, beklagte er  neben beruflicher Orientierungslosigkeit starke Migräneschübe sowie eine depressive Grundstimmung. Zudem hätten sich finanzielle Probleme aufgetan, wo er nicht weiter wisse, und die ihn zusätzlich belasten würden.

Eine arbeitspsychologische und arbeitsmedizinische Untersuchung im Rahmen eines großen Basischecks brachte zum Ergebnis, dass Tätigkeiten im Elektro- oder Installationsbereich nicht mehr anzuraten seien. Herr D. benötige eine abwechslungsreiche Körperhaltung mit Betonung der sitzenden Lage.

In der nachfolgenden Beratung wurden die Empfehlungen des Basischecks umgesetzt: die Einleitung einer Psychotherapie sowie eine neue medikamentöse Einstellung verhalfen Herrn D. wieder zu seelischer Stabilisierung. Herr D. nahm ebenso eine Physiotherapie in Anspruch und begann, sich wieder regelmäßig sportlich zu betätigen. Hinsichtlich der finanziellen Problemstellungen konnte mit Hilfe der Arbeiterkammer eine Klärung erreicht werden, was Herrn D. sichtlich entlastete.

Letztendlich konnte in Zusammenarbeit mit PVA und AMS auch eine berufliche Neuorientierung erschlossen werden: Herr D. befindet sich nun in einer Ausbildung zum Netzwerk- und Systemadministrator und freut sich schon auf eine Tätigkeit, die mit seinen gesundheitlichen Problemlagen gut vereinbar sein wird.

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  (zuletzt aktualisiert: 4. Quartal 2017)