Fälle aus der Praxis

Mit der Krankheit umgehen lernen

Frau L. zeigte sich im Erstgespräch bei fit2work psychisch sehr belastet. Sie leide an Fibromyalgie, einer vor kurzem diagnostizierten unheilbaren Erkrankung. Das Ergebnis eines darauf abgesetzten großen Basischecks brachte als Empfehlungen die Anbahnung psychologisch/psychiatrischer Betreuung, Kontaktaufnahme zu Selbsthilfegruppen sowie das Erlernen von Achtsamkeits-, Entspannungs- und Abgrenzungsmethoden.

Im nachfolgenden Beratungsprozess wurde Frau L. an Einzel- und gruppentherapeutisches Setting der Psychotherapeutischen Ambulanz angebunden. Zudem konnte sie eine Bewegungs-, Schmerz- und Entspannungstherapie im Gesundheitszentrum Andreasgasse absolvieren. Ein fachärztliches psychiatrisches Setting wurde zusätzlich aufgebaut. Im Gesundheitszentrum Leopoldau befindet sie sich zudem in medizinischer Rehabilitation.

Frau L. berichtete, dass die Therapien bei ihr gut angeschlagen hätten und sie einen achtsameren Umgang mit ihrer Krankheit gelernt habe. Sie könne sich nun wieder auf eine berufliche Neuorientierung konzentrieren und nehme zu diesem Zweck Beratung bei der Arbeitsassistenz IBI in Anspruch.

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Never give up!

Frau M. war langjährig als Pflegehelferin tätig. Zuletzt musste sie allerdings in einen längeren Krankenstand gehen und habe ihre Stelle dann verloren, was ihr große finanzielle Belastungen eingebracht habe. Gesundheitlich habe sie mehrere Operationen hinter sich und leide unter massiven Rückenbeschwerden.

Eine arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärung empfahl regelmäßige fachärztliche Kontrollen sowie den Beginn einer Psychotherapie als passende Hilfestellungen. Im Beratungssetting wurde Frau M. an das Gesundheitszentrum Andreasgasse zwecks körperlicher Mobilisierung angebunden. Zusätzlich wurde sie über Möglichkeiten kostenfreier sportlicher Betätigungen seitens der fit2work Case Managerin in Wien informiert. Über den Unterstützungsfond der Österreichischen Krebshilfe wurde auch eine Entspannung der finanziellen Situation in die Wege geleitet. Zudem wurde Frau M. an passende Einrichtungen für Frauenberatung angebunden. Hinsichtlich Psychotherapie äußerte sich Frau M. dahin gehend, diese zum jetzigen Zeitpunkt doch nicht in Anspruch nehmen zu wollen, sie merke, dass es ihr besser gehe.

Zu Beratungsende gab Frau M. an, dass sich durch regelmäßige sportliche Betätigung ihre Kraft und Ausdauer wieder gesteigert hätten, sie wieder Energie habe, sich ihrer beruflichen Zukunft zu widmen und soeben erfolgreich einen ECDL zur Erhöhung ihrer Qualifikationen absolviert habe. Besonders freue sie, dass sie für Oktober 2017 bereits eine fixe Zusage für eine Beschäftigung als Ordinationsassistentin vorweisen könne.

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Keine Perspektive für mich? – gibt es nicht, zumindest nicht bei fit2work

Herr N., 58 Jahre, hatte sein letztes Dienstverhältnis nach einem längerem Krankenstand verloren; seit 2008 habe er keine Reintegration in den Arbeitsmarkt mehr geschafft. In der Erstberatung beklagte Herr N. zudem eine ungeklärte Schulden- und Wohnproblematik, gesundheitlich habe er eine Tumor-OP hinter sich und leide an Rückenbeschwerden und reduzierter psychischer Belastbarkeit, eine Gesamtsituation, die ihn zunehmend depressiv mache. Er sehe für sich keinerlei Perspektiven mehr.

Eine umfassende Untersuchung im Rahmen eines großen Basischecks ergab als Empfehlung regelmäßige fachärztlich-orthopädische Kontrollen, die Einleitung physikalischer Therapie sowie eine fachärztliche Abklärung der depressiven Symptomatik mit anschließender psychologischer Betreuung im Einzelsetting.

Die Case-Managerin unterstützte im folgenden Beratungsverlauf Herrn N. bei der gesundheitlichen Stabilisierung: Anbindung an fachärztlich-psychiatrische und –orthopädische Betreuung, Anbahnung und positive Absolvierung einer physikalischen Therapie, Empfehlung zu MEN hinsichtlich weiterer spezifischer Problemlagen. Die Wohnungssituation konnte gelöst werden, Herr N. bezog eine neue Wohnung über WOBIS. Die Schuldenregulierung ist nach erfolgtem Umzug geplant. Herr N. zeigte sich neu motiviert – er gehöre doch noch nicht zum „alten Eisen“ und wolle es nach erfolgreicher Behebung der gesundheitlichen und sozialen Problemlagen doch noch einmal wissen: auf seinen Wunsch hin wurde er zwecks beruflichem Resetting bei einer Vermittlungsunterstützung für Personen 50Plus angebunden, wo er nun eifrig an einem beruflichen Neueinstieg arbeitet, es stünden auch schon einige Bewerbungsgespräche ins Haus.

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  (zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2017)