Fälle aus der Praxis

"Wiedereingliederungsteilzeit"

Herr J., 46 Jahre alt, ist seit Absolvierung eines Studiums der Fachtheologie seit vielen Jahren in gehobener Position bei einer kirchlichen Organisation tätig. Aufgrund eines Erschöpfungssyndroms  befand der Kunde sich laufend in längeren Krankenständen.  Herr J. wurde in weiterer Folge von den zuständigen KontrollärztInnen der GKK auf mögliche Unterstützungsangebote seitens f2w aufmerksam gemacht. Im Hinblick auf die,   seit Mitte 2017 bestehende,  Möglichkeit, nach einem längeren Krankenstand im Rahmen einer Wiedereingliederungsteilzeit belastungsangepasst an den ursprünglichen Arbeitsplatz zurückzukehren, hat sich Herr J. mit der Bitte um Unterstützung bei der Abwicklung in diesem Kontext an fit2work gewandt.

Nach einer positiv verlaufenen Erstberatung wurde gemeinsam mit dem Kunden und dem Personalverantwortlichen der kirchlichen Organisation ein entsprechender Wiedereingliederungsplan mit einem ansteigenden Stundenmodell erarbeitet, um Herrn J. eine schrittweise Rückkehr an seinen angestammten Arbeitsplatz zu ermöglichen. In weiterer Folge wurde ein arbeitsmedizinscher Basischeck „Wiedereingliederungsteilzeit“ vereinbart. Seitens des Arbeitsmediziners wurde der ihm vorgelegte Wiedereingliederungsplan überprüft und auch befürwortet. Ebenso wurde im Anschluss seitens der zuständigen GKK dem Ansuchen auf Wiedereingliederungsteilzeit, gemäß dem eingereichten Wiedereingliederungsplan, stattgegeben. Der Kunde konnte zum vereinbarten Termin im entsprechend reduzierten Stundenausmaß die Wiedereingliederungsteilzeit antreten. Auf Bitte von Herrn J. wurde seitens  der f2w-Beraterin nach Antragsabwicklung der medizinische Basischeck um einen arbeitspsychologischen Basischeck ergänzt und ein Casemanagement eingeleitet, welches – durch Aufzeigen von Unterstützungsangeboten und Hilfestellungen seitens der Beraterin – eine sichere Rückkehr an den ursprünglichen Arbeitsplatz im letztendlich identen Stundenausmaß wie vor Eintritt in den Krankenstand gewährleisten soll.

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"Hilfe bei Berufsorientierung"

Herr M., 54 Jahre, nahm über Empfehlung seines AMS Beraters eine Erstberatung bei fit2work in Anspruch, in welcher – aufgrund der vorherrschenden medizinischen Problemlagen – die Durchführung eines kleinen medizinischen Basischecks und die Überleitung in eine Intensivberatung vereinbart wurde. Der berufliche Werdegang des Kunden hatte sich bis dahin sehr vielfältig gestaltet. Nach einer Lehre zum Elektroinstallateur mit Lehrabschlussprüfung hatte er verschiedene Aufgaben und Funktionen beim Militär eingenommen, war als Kristallschleifer sowie für einen Hol- und Bringdienst in einer Krankenanstalt tätig.

Ebenso hatte Herr M. Beschäftigungsverhältnisse im Verkaufsbereich, in der Endkontrolle von Photovoltaikanlagen sowie als Maschinenbediener. In Zusammenarbeit mit dem fit2work-Berater wurden im Rahmen der Intensivberatung entsprechende Meilensteine erarbeitet, welche auf eine gesundheitliche Stabilisierung, eine Abklärung und Durchführung möglicher medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen, eine berufliche Orientierung bzw. das Erlangen eines Dienstverhältnisses als auch auf den Erhalt bzw. die Verbesserung der finanziellen Sicherheit abzielten. Herr M. konnte sich im laufenden Beratungsprozess gut mit den erarbeiteten Meilensteinen identifizieren; er nahm entsprechende Verlaufskontrollen bei zuständigen FachärztInnen, ein Ernährungscoaching sowie das Angebot einer Raucherentwöhnung in Anspruch. Ebenso konnten im Hinblick auf einen Wiedereinstieg in den Berufsalltag als auch im Zusammenhang der finanziellen Sicherheit gemeinsam entsprechende Lösungswege erarbeitet werden. Noch während der laufenden Beratung konnte Herr M. ein Dienstverhältnis aufnehmen.

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"Stabilisierung durch gesundheitsfördernde Maßnahmen"

Frau G., 21 Jahre, nahm auf Anraten ihres Facharztes telefonisch Kontakt zu fit2work auf und vereinbarte einen Termin für eine Erstberatung. In dieser wurde – aufgrund der vorherrschenden Problemlagen  im physischen als auch psychischen Bereich – eine arbeitsmedizinische als auch arbeitspsychologische Abklärung im Rahmen eines großen Basischecks sowie die anschließende Überleitung in ein Casemanagement vereinbart. Die Kundin hatte im Vorfeld mehrere Ausbildungsversuche in unterschiedlichen Berufsfeldern gestartet, diese jedoch immer wieder, aufgrund von gesundheitlichen Problemstellungen, abgebrochen.

Zu Beratungsbeginn hat sich Frau G. in einem laufenden Krankenstand befunden und litt seit längerer Zeit unter Erschöpfung und Kraftlosigkeit; die Alltagsbewältigung fiel ihr – nach eigenen Angaben – immer schwerer. Als Schwerpunkte im Casemanagement wurden gemeinsam mit Frau G. eine psychische Stabilisierung als auch der Wiedereintritt in den Berufsalltag gesetzt. Im Beratungsverlauf zeigte sich die Kundin durchwegs motiviert im Hinblick auf die  Umsetzung bzw. Einleitung der im Basischeck empfohlenen gesundheitsfördernden Maßnahmen. Mit Unterstützung durch die zuständige fit2work Beraterin konnte die Einleitung einer ambulanten Psychotherapie erfolgen. Ebenso wurden seitens der Kundin die entsprechend erforderlichen fachärztlichen Kontrolltermine zuverlässig eingehalten, was zu einer deutlichen Steigerung ihres physischen als auch psychischen Wohlbefindens beitrug. So war es Frau G. in weiterer Folge auch möglich, noch während der laufenden Beratung ein Ausbildungsverhältnis aufzunehmen und auch das erste – als Blockveranstaltung abgehaltene – Berufsschuljahr positiv zu absolvieren.

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(zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2017)