Fälle aus der Praxis

Wiedererlangung des seelischen Gleichgewichts

Frau K. ist 45 Jahre alt und  arbeitete seit Pflichtschulabschluss als Hilfskraft in verschiedensten Betrieben. Vor drei Jahren hat sie die Ausbildung zur mobilen Heimhelferin absolviert und arbeitete 1 Jahr lang in diesem Bereich. Durch eine Vielzahl an persönlichen bzw. familiären Belastungen entstanden massive  psychische Instabilitäten. Frau K. war deshalb vor einigen Jahren auf psychosoziale Reha, die aber keinen nachhaltigen Erfolg zeigte. Durch weitere Stresssituationen, verschlechterte sich ihr psychischer Zustand weiterhin, sie fühlte sich ständig überfordert. Frau K. musste deshalb ihr letztes Arbeitsverhältnis lösen. Frau K. suchte einen Facharzt für Psychiatrie auf und wird derzeit medikamentös behandelt. Frau K. erfährt über Bekannte von f2w und sucht Unterstützung um  wieder arbeitsfähig werden sowie bei der gesundheitlichen Stabilisierung.

Im Rahmen der f2w Intensivberatung  kann für Frau K. eine Einzel- sowie Gruppenpsychotherapie eingeleitet werden – beides eine wunderbar hilfreiche Ressource für die Wiedererlangung ihres seelischen Gleichgewichtes. Fr. K. bleibt weiterhin in psychiatrischer Behandlung, wobei ihre Medikamente am Ende der f2w Beratung bereits reduziert werden konnten; die K. nimmt auch schon wieder vermehrt am sozialen Leben teil.

Um einen bewältig baren  Arbeitsplatz zu finden, nahm die K. die  von der Case Managerin  empfohlenen  Workshop von Frau&Arbeit  in Anspruch ebenso wie die Caritas Jobcoaching und Arbeitsassistenz. Frau K. konnte eine Teilzeitarbeit in einem Seniorenheim finden, und wird im Hintergrund weiter von der Arbeitsassistenz betreut. Die K. ist sehr optimistisch mit den eingeleiteten Unterstützungsmaßnahmen ihren Arbeitsplatz dauerhaft erhalten zu können.

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Von der Sucht zur Arbeitsfähigkeit

Frau K. hat einen sehr hohen Leidensdruck, da sie immer sehr gerne beruflich tätig war, jedoch seit 2010 nicht mehr an den Arbeitsmarkt zurückkehren konnte und beim AMS arbeitssuchend gemeldet ist. Frau K. berichtet zudem von massiven gesundheitlichen Beschwerden. So erlitt sie bereits bei ihrer Geburt einen Sauerstoffmangel aus welchem heraus, sich eine Aortenverengung ergab. Die K. wurde bereits mehrfach am Herzen operiert. Frau K. berichtet weiters von erlittenen Gehirnschlägen welche zu einer Einschränkung der linken Extremitäten geführt haben.

Auch berichtet Frau K. von einer seit etwa 10 Jahren bestehenden Alkoholsucht, sowie einem sehr schlechten Zustand der Zähne, welche auch von massiver Zahnarzttangst begleitet wird.
Frau K. ist psych. Massiv belastet, da sie zum Ersten keine Arbeit findet und zum Zweiten von einem sehr unbeständigen gesundheitlichen Zustand berichtet. Die Kundin wünscht sich eine Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit, sowie die Erreichung von weitgehender gesundheitlicher Stabilität. Im Zuge des fit2work Basischecks ergeben sich zahlreiche Empfehlungen für Frau K. Gemeinsam mit der Case Managerin schafft es Frau K. diese Maßnahmen einzuleiten und auch umzusetzen. So beginnt die K. mit der Umsetzung einer Einzelpsychotherapie und arbeitet aktiv am Erfolg der Therapie mit.  So berichtet sie am Beratungsende von stark erhöhter Reflexionskompetenz hinsichtlich des Suchtverhaltens und großen Fortschritten was die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit betreffen. Zudem befindet sich Frau K. in aufrechter Begleitung durch die Suchtberatung und nimmt dort wöchentliche Termine wahr. Auch hat es Frau K. geschafft mit einer Zahnsanierung zu beginnen. Hinsichtlich ihres beruflichen Wiedereinstiegs berichtet Frau K.,  dass sie bereits stabil genug sei,  "ihre Fühler auszustrecken" und nimmt noch vor dem fit2work Abschlussgespräch, Kontakt mit der AASS ÖZIV auf, um sich bei der Jobsuche unterstützen zu lassen.
Frau K. fühlt sich nach der Beratung nunmehr in der Lage, neue und klare Entscheidungen zu treffen. Sie will, nachdem sie ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlangt hat, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.

 

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Unterstützung zur Erreichung neuer Ziele

Frau D. (35 Jahre) arbeitete über 15 Jahre in der Gastronomie als Kellnerin und wendete sich an fit2work, da Sie diese Form der Tätigkeit aufgrund körperlicher Symptome nicht mehr bewältigen konnte. Frau D. beschreibt bereits seit Jugendjahren eine Wirbelsäulenproblematik, die sich über die Jahre immer verschlechtert habe, sie habe viele fachärztliche Behandlungen und Therapien ausprobiert, es sei aber zu keiner dauerhaften Verbesserung gekommen. Durch die jahrelange Tätigkeit in der Gastronomie, die sie vorrangig als Kellnerin und Küchenhilfe absolvierte, hätten sich die Probleme immer weiter verschlechtert.

Im Erstkontakt wollte sich die Kundin über Möglichkeiten der beruflichen Veränderung informieren, da Sie entschieden hatte, nicht mehr in der Gastronomie arbeiten zu wollen. Es wurde daher in weiterer Folge eine arbeitsmedizinische Abklärung eingeleitet, um die tatsächliche körperliche Belastbarkeit abzuklären.

 

Die Ergebnisse zeigten, dass die Kundin starken Optimierungsbedarf in ihrer medizinischen Betreuung hatte. Frau D. leitete unverzüglich die von der Arbeitsmedizin empfohlenen Maßnahmen, im stationären und ambulanten Setting zur weiteren Diagnostik und Therapie, ein. In beruflicher Hinsicht wurde ebenfalls eine Veränderung empfohlen. Nach einer ca. 3-monatigen Behandlungszeit, beschrieb sich die Kundin als weitgehend schmerzfrei.

 

In der Zeit der medizinischen Rehabilitation, fanden auch Überlegungen bzgl. der beruflichen Perspektiven statt. Mit Hilfe der ÖZIV Arbeitsassistenz (Fr. D. hat einen Feststellungsbescheid mit Grad der Behinderung von 50%) wurde bei der PVA ein Antrag auf Berufliche Reha gestellt. Nach einem positiven Bescheid konnte die Kundin mit Hilfe der PVA eine Umschulung zur Bürokauffrau beginnen.

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(zuletzt aktualisiert: 4. Quartal 2017)

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