Fälle aus der Praxis

Von der Sucht zur Arbeitsfähigkeit

Frau K. hat einen sehr hohen Leidensdruck, da sie immer sehr gerne beruflich tätig war, jedoch seit 2010 nicht mehr an den Arbeitsmarkt zurückkehren konnte und beim AMS arbeitssuchend gemeldet ist. Frau K. berichtet zudem von massiven gesundheitlichen Beschwerden. So erlitt sie bereits bei ihrer Geburt einen Sauerstoffmangel aus welchem heraus, sich eine Aortenverengung ergab. Die K. wurde bereits mehrfach am Herzen operiert. Frau K. berichtet weiters von erlittenen Gehirnschlägen welche zu einer Einschränkung der linken Extremitäten geführt haben.

Auch berichtet Frau K. von einer seit etwa 10 Jahren bestehenden Alkoholsucht, sowie einem sehr schlechten Zustand der Zähne, welche auch von massiver Zahnarzttangst begleitet wird.
Frau K. ist psych. Massiv belastet, da sie zum Ersten keine Arbeit findet und zum Zweiten von einem sehr unbeständigen gesundheitlichen Zustand berichtet. Die Kundin wünscht sich eine Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit, sowie die Erreichung von weitgehender gesundheitlicher Stabilität. Im Zuge des fit2work Basischecks ergeben sich zahlreiche Empfehlungen für Frau K. Gemeinsam mit der Case Managerin schafft es Frau K. diese Maßnahmen einzuleiten und auch umzusetzen. So beginnt die K. mit der Umsetzung einer Einzelpsychotherapie und arbeitet aktiv am Erfolg der Therapie mit.  So berichtet sie am Beratungsende von stark erhöhter Reflexionskompetenz hinsichtlich des Suchtverhaltens und großen Fortschritten was die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit betreffen. Zudem befindet sich Frau K. in aufrechter Begleitung durch die Suchtberatung und nimmt dort wöchentliche Termine wahr. Auch hat es Frau K. geschafft mit einer Zahnsanierung zu beginnen. Hinsichtlich ihres beruflichen Wiedereinstiegs berichtet Frau K.,  dass sie bereits stabil genug sei,  "ihre Fühler auszustrecken" und nimmt noch vor dem fit2work Abschlussgespräch, Kontakt mit der AASS ÖZIV auf, um sich bei der Jobsuche unterstützen zu lassen.
Frau K. fühlt sich nach der Beratung nunmehr in der Lage, neue und klare Entscheidungen zu treffen. Sie will, nachdem sie ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlangt hat, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.

 

Mehr Angebote anzeigen Von der Sucht zur Arbeitsfähigkeit Weniger anzeigen Von der Sucht zur Arbeitsfähigkeit
Mehr Angebote anzeigen Von der Sucht zur Arbeitsfähigkeit

Aufstieg - ungebremst!

Frau K. ist Ende 30, stammt aus einem französisch sprechenden afrikanischen Land und lebt seit ihrem 21. Lebensjahr in Österreich. Da sie früh geheiratet hat und ihre Mutter unterstützen musste, hatte sie das begonnene Jus-Studium in Wien wieder aufgegeben und 10 Jahre bei einer Sicherheitsfirma gearbeitet. Viele private Probleme und die geänderten Arbeitsbedingungen haben letztlich zum Verlust des Arbeitsplatzes geführt. Seitdem ist Frau K. beim AMS gemeldet.

In den Beratungsgesprächen bei fit2work stellt sich heraus, dass sie mehrere Sprachen fließend spricht. Sie würde gerne Sprachunterricht geben oder eine Ausbildung für eine Tätigkeit in einem Reisebüro machen.

Frau K. ist psychisch aufgrund ihrer familiären Situation belastet und wegen Erschöpfungsdepression immer wieder in Krankenstand.

Frau K. wurde über Vermittlung von fit2work in das Programm Aufstieg III beim AMS übernommen, wo sie nach einer Evaluierungsphase eine Zusatzausbildung absolvieren wird. Weiters konnte im Rahmen von fit2work zur psychischen Entlastung eine Psychotherapie in die Wege geleitet werden. Nach Abschluss der Ausbildung wird Frau K. bei der Arbeitsassistenz eine langfristige Begleitung bei der Rückkehr in die Arbeitswelt in Form von Coaching erhalten.

Mehr Angebote anzeigen Aufstieg - ungebremst! Weniger anzeigen Aufstieg - ungebremst!
Mehr Angebote anzeigen Aufstieg - ungebremst!

Der Weg aus der Erschöpfungsdepression

Die K. arbeitet seit 27 Jahren bei einer Bank im Bereich Buchhaltung und Bilanzierung. Die K. hat zwei Kinder im Alter von 17 und 19 Jahren. Seit 2010 war die K. in Projektarbeiten eingebunden, welche für Sie zu viel Arbeitsdruck bedeuteten. Sie fühlte sich seit Jahren zu hohem Arbeitsdruck ausgesetzt. Im September 2016 kam es zu einem Zusammenbruch. Die K. ging in den Krankenstand. Der Hausarzt diagnostizierte eine Erschöpfungsdepression und verwies die K. an fit2work.

Bei der Erstberatung erklärte die K., dass sie in einer Woche wieder arbeiten gehen wolle. Bei fit2work wurde eine Arbeitspsychologische Abklärung geplant und der K. geraten, vorerst den Kst. aufrechtzuerhalten. Der Arbeitspsychologe erkannte, dass die K. sehr tief in einer Erschöpfungsdepression war und empfahl eine psychiatrische und eine psychotherapeutische Betreuung. Auch ein berufsbegleitendes Coaching zur Unterstützung am Arbeitsplatz wurde empfohlen. Die Case Managerin gab der K. alle Informationen, wie sie zu einer psychiatrischen und psychotherapeutischen Betreuung kommen konnte. Weiters wurde ein Kontakt zu Ibi Arbeitsassistenz hergestellt. Der K. geht es am Ende der Beratung sehr gut. Sie war bis Jänner 2017 im Krankenstand. Die K. begann eine Psychotherapie und begab sich in psychiatrischer Betreuung. Auch begann sie ein Coaching bei IBI ARBASS in Stockerau. Die K. macht nun regelmäßig Entspannungstechniken wie autogenes Training und progressive Muskelentspannung. Anfang Jänner 2017 hatte die K. ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzten zwecks langsamen Wiedereinstiegs und permanenter Stundenreduktion. Dies wurde vom Vorgesetzten sehr positiv aufgenommen. Die K. arbeitet seit Mitte Jänner 2017 vorerst drei Tage je 6 Stunden und baute ihre vielen Urlaubstage parallel ab. Nach drei Monaten arbeitete sie 30 Stunden – aufgeteilt auf 4 Tag. Der eine freie Tag in der Woche tut der K. sehr gut. Die K. hat auch mit dem Vorgesetzten besprochen, dass sie keine Überstunden mehr machen möchte und nicht mehr so viel Verantwortung wie bisher tragen möchte. Dies wurde ebenfalls positiv aufgenommen. Die K. arbeitet nun bereits sieben Monate wieder und es geht ihr gut. Sie ist weiterhin bei IBI Arbeitsassistenz in Betreuung. Auch ist sie noch einmal im Monat in Psychotherapie und in psychiatrischer Betreuung, was sie noch einige Monate zur Stabilisierung aufrechterhalten möchte.

Mehr Angebote anzeigen Der Weg aus der Erschöpfungsdepression Weniger anzeigen Der Weg aus der Erschöpfungsdepression
Mehr Angebote anzeigen Der Weg aus der Erschöpfungsdepression

(zuletzt aktualisiert: 4. Quartal 2017)

Mehr Erfolgsgeschichten von fit2work Niederösterreich können Sie hier nachlesen: