Fälle aus der Praxis

Fall des Monats

Die Kundin arbeitet seit ihrem Pflichtschulabschluss immer in diversen Betrieben als Hilfskraft. Vor 14 Jahren begannen sich verschiedenste körperliche Beschwerden bei der K. zu manifestieren: Hüftschmerzen, die zur fast vollständigen Unbeweglichkeit führten (falsches Knochenwachstum) - eine Operation wurde notwendig und führte zur Besserung. Es folgten Frauenbeschwerden (starke Blutungen - Curettage), ein Nabelbruch (Operation), chronische Magen- Darmbeschwerden, Abnützungen der Knie. Seit einiger Zeit leidet die Kundin auch unter einer massiven Blasenschwäche sowie chronischer Müdigkeit, die ihre Lebensqualität (wie auch ihre Psyche) maßgeblich beeinflusst. K. ist derzeit arbeitslos, sie möchte eine Arbeit finden, die mit trotz ihrer körperlichen Behinderung bewältig bar ist.

Durch die Empfehlungen des Arbeitsmediziners und deren Umsetzung unter der Begleitung von fit2work konnte die Kundin eine beträchtliche Verbesserung ihrer Gesamtsituation erzielen. Die Kundin ist derzeit im Fitness- und Schlankprogramm der GKK, welches sie sehr bei der Wiedererlangung der körperlichen Stabilität unterstützt; es wurde Antrag auf medizinische Reha gestellt und bewilligt. Die Angebote um ihr psychisches Wohlbefinden, konnte sie nur anfangs nur schwer annehmen, da sie sehr viel Angst vor der Reaktion ihres sozialen Umfeldes hatte. Die Kundin fühlt sich aber mittlerweile sehr gut in einer Selbsthilfegruppe und der fit2work Gruppentherapie aufgehoben. Insgesamt geht es der Kundin wesentlich besser, es konnte auch eine Aufnahme in die AMS Maßnahme "Trendwende Mostviertel" erreicht werden.

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Ende und Neubeginn

Frau P. ist Anfang 40 und war als Arztassistentin in einer Ordination seit 15 Jahren beschäftigt. Schwere private und familiäre Probleme sowie enormer Arbeitsdruck führten zu immer größer werdenden psychischen Belastungen. Die Diagnose Diabetes I ließ Frau P. dann völlig verzweifeln, was sich auch auf ihre Tochter auswirkte. Ihr Chef ging in Kürze in Pension, vom Nachfolger wurde sie nicht übernommen, sie fühlt sich von allen in Stich gelassen.

In den Beratungsgesprächen bei fit2work zeigte sich der äußerst schlechte psychische Zustand von Frau P., obwohl sie nicht im Krankenstand war.

Über Vermittlung von fit2work konnte sie eine Rehabilitation bzgl. ihrer Diabetes-Erkrankung machen, wo sie zum 1.Mal auch in psychologischer Betreuung war. Aufgrund der schlechten psychischen Verfassung ihrer Tochter konnte für diese kurzfristig eine psychologische Unterstützung eingeleitet werden.

Weiters wurde im Rahmen von fit2work zur längerfristigen psychischen Entlastung eine Psychotherapie in die Wege geleitet. Frau P. konnte nach intensiver Vorbereitung durch die Arbeitsassistenz letztlich ein gutes Abschiedsgespräch mit dem Chef führen. Sie hat bei der Bildungsberatung Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten und wird von der Arbeitsassistenz bei ihrem beruflichen Neustart begleitet.

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"Durch gezielte Maßnahmen - Rückkehr an den Arbeitsplatz mit neuen Perspektiven“

Herr W., 55 Jahre und arbeitet seit beinahe 30 Jahre im selben Unternehmen und hatte bereits einige Umstrukturierungsprozesse hinter sich, welche seiner Meinung nach keine Verbesserung gebracht haben. Herr W. ist seit einigen Jahren in leitender Funktion als Senior Experte für eine Serviceabteilung tätig und hat einige Mitarbeiter in der Abteilung. Durch die wachsenden Aufgabengebiete und Veränderung der Dienstleistung - Komponente fiel es Herrn W. immer schwerer sich gut Abzugrenzen und nahm seine Arbeit „mit Nachhause“ – eine Reduktion der sozialen Kontakte und der eigenen Hobbies, sowie Schlafstörungen, Herzrasen und Atemnot waren die Konsequenz. Die psychische Belastung wurde durch Gerüchte über bevorstehende Kürzungen und Veränderungen bei der Belegschaft verstärkt und als Herr W. über seine scheinbare Kündigung nach fast 30 Jahren hörte, kam es zum Zusammenbruch. Herr W. suchte die Beratung von F2W um sich über seine Möglichkeiten zu informieren und um sich Unterstützung zu holen.

Als erster Schritt wurde eine arbeitspsychologische Testung durchgeführt und die Fortsetzung des Krankenstandes zur Stabilisierung empfohlen. Der Besuch beim Facharzt sowie die Einleitung einer Psychotherapie waren die weiteren Schritte. Während des Case Managements wurden mit Herrn W mehrere Möglichkeiten der Unterstützung durchbesprochen und die passenden Maßnahmen eingeleitet. Herr W. fühlte sich durch die individuelle Betreuung gestärkt und konnte sich gut auf seinen Genesungsprozess einlassen. Durch die Distanz zum Unternehmen und die professionelle Unterstützung konnte Herr W. die einzelnen Problemzonen erarbeiten und sich Schritt für Schritt Klarheit über seine beruflichen Optionen finden. Die Kommunikation mit dem Unternehmen war zu Beginn für Herrn W. eine riesige Herausforderung und konnte durch gute Vorbereitung immer besser gemeistert werden, bis hin zu einem persönlichen Gespräch. Bei der Vorbereitung des Treffens hat sich herausgestellt, dass ein riesiger Konfliktpunkt die vorherrschende Unternehmenskultur des informellen DU´s darstellte, da Herr W. sich unsicher über die persönliche Ansprache mit seinem sehr viel jüngeren Vorgesetzten war.  Das Gespräch verlief sehr positiv und die unausgesprochenen Konflikte konnten sehr rasch bereinigt werden. Zum Ende der fit2work Beratung wurde noch die Möglichkeit der Wiedereingliederungsteilzeit besprochen und auf Grund der neuen Aufgabengebiete und ausreichende Regenerierung und Stabilisierung war es für Herrn W. möglich unmittelbar in die Vollbeschäftigung zurückzukehren. Herr W. achtet seither auf eine gesunde Work-Life-Balance und kann unausgesprochene und scheinbar vorherrschende Konflikte direkt ansprechen und lösen. Herr W. ist im Nachhinein sehr dankbar für diese ungewollte Auszeit, weil er sie als Chance nutzen konnte und nun eine gesunde Einstellung zur Arbeit und im Umgang mit Veränderungen am Arbeitsplatz hat. Herr W ist sehr zuversichtlich bis zum Regelpensionsalter einen sicheren Arbeitsplatz zu haben.

 

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Umschulung im Rahmen der beruflichen Reha

Herr N. (51 Jahre) ist gelernter KFZ Mechaniker und seit 25 Jahren in einer Autowerkstatt  beschäftigt.

Er hatte am 31.5.17 einen Autounfall, der ein Arbeitsunfall war. Seither ist Hr. N. im Krankenstand. Er hatte Wirbel- und Knochenbrüche in hoher Zahl (Becken, HWS, Hände). Es folgte eine Operation mit physiotherapeutischen Behandlungen. Danach absolvierte Hr. N. eine medizinische Reha in Althofen. Psycholog. Dort stellte sich heraus, dass Hr. N. vorauss. nicht in seinen erlernten Beruf zurückkehren kann. Er benötigte mit Hilfe der AUVA eine berufliche Rehabilitation.

 

Es wurde als 1. Schritt eine Arbeitsmedizinische Abklärung in die Wege geleitet – die ebenfalls einen Arbeitsplatzwechsel empfohlen hatte. In weiterer Folge wurde beim Sozialministerium Service (SMS) ein Antrag auf Grad der Behinderung und Begünstigten Status gestellt. Herr N. erhielt hier eine Einstufung von 50% und war somit im Rahmen des Behinderteneinstellungsgesetz förderbar. fit2work stand während der gesamten Beratungszeit immer in Kontakt mit der Firma des Kunden, und informierte auch über den Ausgang des Verfahrens bei der AUVA. Diese bewilligte schließlich die Berufliche Reha und Hr. N. konnte sich einer Umschulung im Rahmen einer Beruflichen Reha der AUVA widmen.

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(zuletzt aktualisiert: 2. Quartal 2018)

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