Aktuell

 

Kommende Sprechtage fit2work Niederösterreich

 

28.8.2019 NÖGKK Krems, Dr.-Josef-Maria-Eder-Gasse 3, 3500 Krems, 8 bis 14

Uhr

 

29.8.2019 NÖGKK Krems, Dr.-Josef-Maria-Eder-Gasse 3, 3500 Krems, 8 bis 14

Uhr

 

4.9.2019 AMS Mistelbach, Oserstraße 29, Mistelbach, 8 bis 14:30 Uhr

 

6.9.2019 NÖGKK Horn, Stephan-Weykerstorffer-Gasse 3, 3580 Horn, 8 bis 13 Uhr

 

9.9.2019 NÖGKK Waidhofen, Zelinkagasse 19, 3340 Waidhofen an der Ybbs, 8 bis 13 Uhr

 

20.9.2019 NÖGKK Horn, Stephan-Weykerstorffer-Gasse 3, 3580 Horn, 8 bis 13 Uhr

 


29.04.2019

fit2work-Infobrief!

Melden Sie sich per Mail - info1@noe.fit2work.at - zum fit2work-Infobrief an und Sie erhalten regelmäßig die neuesten Informationen zu unseren Aktivitäten, Veranstaltungen oder ExpertInnen-Interviews. 

Sechs Fragen an... Dr. Thomas Leoni

Dr. Thomas Leoni ist seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO). In unserem Interview spricht er über psychische Belastungen in der Arbeitswelt.

 

Wenn wir von psychischen Belastungen in der Arbeitswelt sprechen, was meinen wir damit eigentlich? Bzw. was sind die häufigsten Belastungen und Ursachen dafür?

Es ist treffender, in Abgrenzung zu den körperlichen, biologischen und chemischen Risikofaktoren am Arbeitsplatz von „psychosozialen“ Belastungsfaktoren zu sprechen. Es handelt um sich jene Aspekte der Gestaltung, Organisation und Leitung von Arbeit, die potentiell gesundheitlich schädlich sein können. Wichtig zu betonen ist, dass die gesundheitlichen Folgen von psychosozialen Belastungen sowohl psychisch als auch körperlich sein können.

Beispiele für weitverbreitete psychosoziale Belastungen sind Zeitdruck, ständiger Kunden- oder Patientenkontakt, andauernd hohe Konzentrationsanforderungen, mangelnde Rückzugmöglichkeiten aber auch Isolation am Arbeitsplatz oder mangelnde Unterstützung und Wertschätzung durch Kolleg/innen und Vorgesetzte.

 

Die Art und Weise, wie die Arbeitsabläufe organisiert und strukturiert werden und im Allgemeinen die Unternehmenskultur üben einen großen Einfluss auf das Ausmaß psychischer bzw. psychosozialer Belastungen. Gleichzeitig sind auch die Unternehmen und Organisationen mit externen Faktoren konfrontiert, die sie nicht steuern können und die sich erschwerend auf die Arbeitsbedingungen auswirken. Denken wir an den hohen internationalen Wettbewerbsdruck oder an den Kostendruck, der auch im öffentlichen Bereich, wie z.B. im Gesundheits- und Pflegebereich, Ressourcenknappheit nach sich zieht.

 

Was kann jeder Einzelne gegen eine solche Belastung am Arbeitsplatz tun?
 

Viele der Rahmenbedingungen, die die Beschäftigten am Arbeitsplatz vorfinden, sind vorgegeben und können vom Einzelnen nur sehr bedingt verändert werden. Bei psychosozialen Belastungen geht es aber auch um das Zusammenspiel zwischen den Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und den individuellen Ressourcen und Bewältigungskompetenzen. Diese können gezielt ausgebaut bzw. geschult werden, beispielsweise bei personenbezogenen Dienstleistungen, wo es wichtig sein kann, sich in einem bestimmten Ausmaß abzugrenzen oder auf belastende Situationen entsprechend zu reagieren. Oder durch verbesserte Planung, um einer hohen Arbeitsbelastung entgegenzuwirken. Allgemein ist es wichtig, frühzeitig bei den Vorgesetzten und im Arbeitsumfeld auf Probleme hinzuweisen und Unterstützung zu suchen.

 

Das Ausmaß, in dem das alles gelingen kann, hängt freilich vom Handlungsspielraum der Beschäftigten, von der Art der ausgeübten Tätigkeit und von der vorherrschenden Organisationskultur ab. Die Unternehmenskultur und die Qualität der Führung sind von entscheidender Bedeutung, um positiv auf die Arbeitssituation der Mitarbeiter/innen einzuwirken und auf Probleme zu reagieren, um Belastungen zu reduzieren und Ressourcen zu stärken.

 

 

 

 

Warum sollten sich Unternehmen verstärkt den psychischen Belastungen ihrer MitarbeiterInnen annehmen?
 

Angesichts des zentralen Stellenwerts, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in unserer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft für den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens haben, sind die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten wichtige betriebliche Zielgrößen. Psychosoziale Belastungen sind zudem nicht nur Risikofaktoren für die individuelle Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern vielfach auch ein Symptom für schlecht funktionierende Arbeits- und Organisationsabläufe oder Fehlentwicklungen in der Unternehmenskultur.

 

Die Beseitigung von Belastungsfaktoren kann Kosten reduzieren und die Produktivität erhöhen, weil sie sich positiv auf die Fehlzeiten und die Fehlerquoten, aber auch auf die Arbeitsmotivation und die Zusammenarbeit im Unternehmen auswirkt. Die Reduktion bzw. Beseitigung von psychosozialen Belastungen ist damit in mehrfacher Sicht wünschenswert, sowohl was das Wohlbefinden der Beschäftigten betrifft, als auch für die Produktivität im Betrieb.

 

Gibt es Zahlen, welche Kosten psychische Belastungen in der österreichischen Wirtschaft verursachen?

Monetäre Bewertungen der Folgekosten von psychischen bzw. psychosozialen Belastungen sind aufgrund der komplexen Zusammenhänge und der lückenhaften Datenlage ein schwieriges Unterfangen. Das WIFO hat vor einigen Jahren in einer Studie gemeinsam mit der Donau Universität Krems geschätzt, dass die Krankenstände, die auf psychische Belastungen zurückzuführen sind, gesamtwirtschaftliche Kosten von jährlich 3,3 Mrd. Euro verursachen. Es handelt sich um eine grobe Schätzung, die einen Anhaltspunkt liefert und andere, langfristige Folgekosten, wie z. B. frühzeitigen Erwerbsaustritt, nicht berücksichtigt.
 

Sie werden bei der GfB-Konferenz am 11. Juni den Vortrag „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt am Beispiel Oberösterreich“ präsentieren. Können Sie einen kurzen Einblick geben was die ZuhörerInnen erwartet?

 

Ich werde zunächst auf einige allgemeine Zusammenhänge und Forschungserkenntnisse zu den psychischen Erkrankungen der Erwerbstätigen eingehen. Dann die Kernergebnisse aus einer Untersuchung der psychisch bedingten Krankenstände präsentieren, die von der Arbeiterkammer Oberösterreich in Auftrag gegeben wurde.

 

Dabei geht es um die Verteilung und Entwicklung von Krankenständen, die auf psychische Krankheitsursachen zurückgehen. Diese stellen zwar nur eine Facette der Problematik psychischer Gesundheitsbeeinträchtigungen dar, sind aber ein interessanter gesundheitlicher Indikator, der sowohl für Beschäftigte als auch Arbeitslose vorliegt.

 

Und inwiefern hat die Region Oberösterreich hier Besonderheiten im Vergleich zu Gesamtösterreich?

Oberösterreich unterscheidet sich vor allem aufgrund seiner starken industriellen Prägung von anderen Bundesländern. Sehen wir von diesem Unterschied der Wirtschaftsstruktur ab, der in den Analysen zumindest teilweise berücksichtigt werden konnte, sind Erkenntnisse zu den psychisch bedingten Krankenständen in Oberösterreich aber auch für Österreich insgesamt von Relevanz.

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22.05.2019

Fit2work beim Gesundheitstag der NÖ Landarbeiterkammer 

Neben einem Faszien-Workshop und einer Kräuterapotheke, gab es am 21. Mai beim Gesundheitstag der NÖ Landarbeiterkammer auch eine Gesundheitsstraße. Bei dieser stellte Silvia Zotz das fit2work Programm vor. Nach zahlreichen Gesprächen bilanzierte die Case Managerin positiv und freut sich bereits auf eine Einladung für das kommende Jahr. 

 

Silvia Zotz beim fit2work-Infostand in der Gesundheitsstraße beim Gesundheitstag der NÖ Landarbeiterkammer.


 

16.05.2019

Fit2work zu Besuch bei Rehabilitationsklinik Gars am Kamp

Am 30. April waren die fit2work- Case Managerinnen Karin Walther, Hannah Steinbach und Silvia Zotz in der Rehabilitationsklinik Gars am Kamp zu Besuch. Begrüßt und durch das Haus geführt wurde unser Trio vom ärztlichen Leiter des Hauses, Herrn Dr. Primarius Helmut Jelem, und Sozialarbeiter DSA Martin Heidl.

 

Diese präsentierten im Anschluss das Angebot der REHA-Einrichtung und hoben hervor, dass KlientInnen in Gars am Kamp auch auf das Angebot eines Biofeedbacks zurückgreifen können. Diese Möglichkeit besteht auch in der mit Gars am Kamp zusammenhängenden Klinik Eggenburg. Der Austausch verlief äußerst positiv und es wurden viele Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit angedacht.

 

DSA Martin Heidl, Hannah Steinbach und Karin Walther (Bild: Silvia Zotz)


 

13.05.2019

Fit2work beim Tag der Sicherheit & Gesundheit im Betrieb

Über 400 Interessierte besuchten den „Tag der Sicherheit und Gesundheit im Betrieb" im ArbeitnehmerInnenzentrum (ANZ) St. Pölten. Auch die Personenberatung von fit2work Niederösterreich informierte bei der Messe, die unter dem Motto „Gesund in die Arbeit, gesund aus der Arbeit und gesund in die Pension“ stand.

 

Die von der AK Niederösterreich und ÖGB NÖ veranstaltete Messe fand dieses Jahr zum vierten Mal statt. Im Zentrum standen auch heuer wieder die zahlreichen Informations- und Beratungsstände verschiedener Organisationen, die Antworten auf verschiedene sicherheits- und gesundheitsrelevante Fragen liefern sollten. Darüber hinaus rundeten Fachvorträgen das umfangreiche Rahmenprogramm ab.  

 

Zwischen Blutwerte- und Lungenfunktionstests, Brandschutzübungen und Vorträgen zu Suchtverhalten, Stress, Ernährung und Bewegung, bot auch die niederösterreichische fit2work Personenberatung einen Informationsstand. Mirsada Zupani betreute diesen gemeinsam mit Martina Kirchberger. Die beiden konnten sich über wenig Beschäftigung am Infostand nicht beklagen: „Es war den ganzen Tag sehr viel los und das Interesse am Programm ist riesig. Angebote wie fit2work werden immer wichtiger, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Druck auf Beschäftigte immer größer wird und mittlerweile jede zweite Krankheit ihren Ursprung am Arbeitsplatz hat.“ Mit der Messe sollen die Themen Gesundheit und ArbeitnehmerInnenschutz in den Betrieben offensiv vorangetrieben werden.

 

Mirsada Zupani beim fit2work-Infostand.

 

Martina Kirchberger und Mirsada Zupani von fit2work Niederösterreich

Die Wiedereingliederungsteilzeit als erfolgreiche Maßnahme zur beruflichen Wiedereingliederung im Rahmen von fit2work Niederösterreich


 

29.04.2019

 

Die Rückkehr nach längerem Krankenstand in das Berufsleben stellt für viele Erwerbstätige eine Belastung dar. Oft sind viele Betroffene, trotz Gesundschreibung, noch nicht in der Lage die volle Arbeitsleistung zu erbringen. Aufgrund dieser Problematik wurde mit 01.07.2017 die Möglichkeit einer befristeten Arbeitszeitreduzierung, die so genannte „Wiedereingliederungsteilzeit“, eingeführt. 

 

Jede/r Beschäftigte, die/der mindestens 6 Wochen lang in einem ununterbrochenen Krankenstand ist, hat die Möglichkeit - im Einverständnis mit dem Arbeitgeber – eine Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) beim jeweiligen Krankenversicherungsträger zu beantragen. Der/Die ArbeitnehmerIn wird während der Teilzeitbeschäftigung durch den Krankenversicherungsträger mit einem Wiedereingliederungsgeld finanziell unterstützt.Der Arbeitgeber bezahlt für den befristeten Zeitraum, in Bezug auf das Stundenausmaß, ein aliquotes Entgelt. Für die Antragstellung der Wiedereingliederungsteilzeit muss die medizinische Zweckmäßigkeit gegeben sein. Eine arbeitsmedizinische Stellungnahme durch eine/n ArbeitsmedizinerIn von fit2work Niederösterreich oder eine/n BetriebsärztIn ist dazu erforderlich.

 

Fit2work Niederösterreich Personenberatung unterstützt bei der Beantragung der Wiedereingliederungsteilzeit

 

Aufgrund der Einführung der Wiedereingliederungsteilzeit und der Unterstützung durch fit2work Niederösterreich Personenberatung, konnten zahlreiche Erwerbstätige nach längerem Krankenstand, unter Berücksichtigung ihres gesundheitlichen Zustandes, langsam in ihren Beruf zurückkehren.

 

Die fit2work Niederösterreich Personenberatung bietet dazu im öffentlichen Auftrag eine umfangreiche, kostenlose Beratung zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Es werden sowohl Betriebe, als auch Personen von qualifizierten Case ManagerInnen zur Wiedereingliederungsteilzeit beraten und bei der Erstellung eines Wiedereingliederungsplans unterstützt.

 

Im Jahr 2018 konnten von fit2work Niederösterreich bereits 401 Beratungen zur Wiedereingliederungsteilzeit durchgeführt werden. Zahlreiche Betroffene von komplexen, gesundheitlichen Problemlagen (z.B. Krebserkrankungen) konnten somit ihren individuellen Weg zurück in die Berufstätigkeit finden.

 

 

Bei Interesse zu unseren Angeboten für Personen und Betriebe, kontaktieren Sie Marlene Zemann, BA, MA - Marlene.Zemann@noe.fit2work.at 

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Gastbeitrag zu WIETZ und Wiedereingliederungsgeld von Christoph Hillinger, NÖGKK


 

29.04.2019

 

Das Wiedereingliederungsgeld gebührt als teilweiser Ersatz für jenes Einkommen, das durch die Reduzierung der Arbeitszeit wegfällt. Als Berechnungsgrundlage wird das dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin jeweils zustehende erhöhte Krankengeld (entspricht 60% der Bemessungsgrundlage, welche in der Regel das Entgelt inkl. anteiliger Berücksichtigung der Sonderzahlungen darstellt) herangezogen. Das Wiedereingliederungsgeld gebührt dann anteilig entsprechend der vereinbarten wöchentlichen Normalarbeitszeit und wird monatlich im Nachhinein ausbezahlt.

 

 

Die NÖ Gebietskrankenkasse sieht, dass das Interesse an der Wiedereingliederungsteilzeit immer mehr wächst. Die neue Leistung wird sowohl von Dienstnehmern als auch Dienstgebern sehr gut angenommen und hilft Menschen, sich nach ihrer Krankheit wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Das Antragsprozedere ist sehr einfach: Die Wiedereingliederungsvereinbarung, der Wiedereingliederungsplan und allfällige medizinische Unterlagen können per Post, Fax oder E-Mail an die NÖ Gebietskrankenkasse übermittelt werden. Individuelle Beratungen bieten unsere 24 Service-Center in ganz Niederösterreich. Informationen gibt es auch unter der Telefonnummer 050 899-8125 oder über die E-Mail-Adresse weg@noegkk.at. 

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Hohe Zufriedenheit mit fit2work Personenberatung


 

29.04.2019

 

Im Jahr 2018 haben 507 zu Beratungsbeginn erwerbstätige Personen die fit2work Personenberatung in Niederösterreich – über eine Erstberatung hinausgehend – in Anspruch genommen und abgeschlossen. Die ÖSB Studien & Beratung führte im Jänner 2019 im Auftrag von und gemeinsam mit der ÖSB Consulting eine Erhebung (telefonische Befragung) bei einer Zufallsstichprobe von 100 dieser Personen durch und veröffentlichte nun die Ergebnisse. Haupterkenntnisse daraus:

  • 92 % der befragten Personen sind (sehr) zufrieden mit fit2work Personenberatung

  • Gesundheitliche Verbesserung vor allem bei Personen mit psychischen Problemen

  • Miteinbeziehung des Arbeitgebers fördert Verbleib im Unternehmen

  • Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) für 94 % hilfreich bei Wiederaufnahme der Beschäftigung

 

Diese sowie weitere Publikationen sind unter folgendem Link aufrufbar: https://www.oesb-sb.at/publikationen.html.

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29.04.2019

Die Wiedereingliederungsteilzeit als erfolgreiche Maßnahme zur beruflichen Wiedereingliederung im Rahmen von fit2work Niederösterreich

Die Rückkehr nach längerem Krankenstand in das Berufsleben stellt für viele Erwerbstätige eine Belastung dar. Oft sind viele Betroffene, trotz Gesundschreibung, noch nicht in der Lage die volle Arbeitsleistung zu erbringen. Aufgrund dieser Problematik wurde mit 01.07.2017 die Möglichkeit einer befristeten Arbeitszeitreduzierung, die so genannte „Wiedereingliederungsteilzeit“, eingeführt. 

 

Jede/r Beschäftigte, die/der mindestens 6 Wochen lang in einem ununterbrochenen Krankenstand ist, hat die Möglichkeit - im Einverständnis mit dem Arbeitgeber – eine Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) beim jeweiligen Krankenversicherungsträger zu beantragen. Der/Die ArbeitnehmerIn wird während der Teilzeitbeschäftigung durch den Krankenversicherungsträger mit einem Wiedereingliederungsgeld finanziell unterstützt.Der Arbeitgeber bezahlt für den befristeten Zeitraum, in Bezug auf das Stundenausmaß, ein aliquotes Entgelt. Für die Antragstellung der Wiedereingliederungsteilzeit muss die medizinische Zweckmäßigkeit gegeben sein. Eine arbeitsmedizinische Stellungnahme durch eine/n ArbeitsmedizinerIn von fit2work Niederösterreich oder eine/n BetriebsärztIn ist dazu erforderlich.

 

Fit2work Niederösterreich Personenberatung unterstützt bei der Beantragung der Wiedereingliederungsteilzeit

 

Aufgrund der Einführung der Wiedereingliederungsteilzeit und der Unterstützung durch fit2work Niederösterreich Personenberatung, konnten zahlreiche Erwerbstätige nach längerem Krankenstand, unter Berücksichtigung ihres gesundheitlichen Zustandes, langsam in ihren Beruf zurückkehren.

 

Die fit2work Niederösterreich Personenberatung bietet dazu im öffentlichen Auftrag eine umfangreiche, kostenlose Beratung zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Es werden sowohl Betriebe, als auch Personen von qualifizierten Case ManagerInnen zur Wiedereingliederungsteilzeit beraten und bei der Erstellung eines Wiedereingliederungsplans unterstützt.

 

Im Jahr 2018 konnten von fit2work Niederösterreich bereits 401 Beratungen zur Wiedereingliederungsteilzeit durchgeführt werden. Zahlreiche Betroffene von komplexen, gesundheitlichen Problemlagen (z.B. Krebserkrankungen) konnten somit ihren individuellen Weg zurück in die Berufstätigkeit finden.

 

 

Bei Interesse zu unseren Angeboten für Personen und Betriebe, kontaktieren Sie Marlene Zemann, BA, MA - Marlene.Zemann@noe.fit2work.at 


 

05.03.2019

Die Job- und Bildungsmesse Hollabrunn war ein voller Erfolg

In Hollabrunn fand am 29. und 30. Jänner erstmalig die Job- und Bildungsmesse im Hollabrunner Stadtsaal und der Sporthalle statt. über 7o Aussteller gaben Informationen und Beratungen zu den Themen Lehre, Ausbildung und Weiterbildung. Auch zahlreiche Unternehmer nahmen teil und freuten sich über die vielen Besucher und das große Interesse.

 

Welche Unterstützung fit2work für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben bieten kann durften die Besucher und Besucherinnen der Messe, der Vorträge und ganz speziell des Vortrags unserer Case Managerin, Frau MBA Silvia Zotz, erfahren.

 

Foto: Bernhard Riedner

 

30.11.2018

Erfolgreicher Tag der offenen Tür bei fit2work St. Pölten

Am Donnerstag, 22.11.2018, öffnete das fit2work-Team die Türen am Standort St. Pölten und informierte über das breite Angebot und die Möglichkeiten der Unterstützung.

 

Bernhard Riedner, Leiter der fit2work Niederösterreich Personenberatung, zeigte sich am Abschluss des Tages sehr zufrieden: „Der Andrang war groß und das Team hat diesen Tag wirklich sensationell vorbereitet. Es war ein erfolgreicher Tag und wir freuen uns bereits auf den nächsten Tag der offenen Tür, wo wir hoffentlich wieder so viele Interessierte begrüßen dürfen.“

 

Am Standort St. Pölten ist der Zulauf allerdings auch außerhalb des Tags der offenen Tür riesig. Die vier BeraterInnen betreuen jeweils bis zu 45 Fälle, jede Woche kommen rund 25 Erstberatungen hinzu. Wichtig ist uns dabei, die Qualität der Beratungen weiter hoch zu halten: „Die KundInnen bekommen bei uns die Aufmerksamkeit, die sie brauchen, da kann eine Erstberatung schon einmal zwei Stunden dauern“, so Bernhard Riedner.

 

Der Tag der offenen Tür fand auch bei den regionalen Medien Anklang. Die NÖN (Ausgabe Nr. 48, 27.11.2018, Seite 18) berichteten ebenso wie die Tips am 23.11.: LINK.

 

Foto: NÖN | Nadja Straubinger


 

28.09.2018

fit2work bei "FOKUS WIRTSCHAFT"

Am 27. September 2018 hieß es am Wiener Flughafen „Fokus Wirtschaft“. Die vom Sozialministeriumservice in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „FOKUS WIRTSCHAFT: inklusiv // innovativ“ ist ein auf Unternehmerbedürfnisse zugeschnittenes, praxisnahes Kompaktseminar, das seit 2016 durch alle Bundesländer tourt.

 

Beim Event am 27. September war auch fit2work Niederösterreich vertreten und informierte über Förderungen und kostenlose Unterstützungsleistungen zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt, daher haben wir uns sehr über das rege Interesse seitens der  Wirtschaftstreibenden und Kooperationsträger gefreut. 

 

Die Verantstaltung gab uns die Gelegenheit Schnittstellen in der Zusammenarbeit zu legen, auszubauen und auch weiterzugeben. Umsetzungen, Bemühungen und Erfahrungen wurden hier aufgezeigt und erfolgreiche Lösungsansätze präsentiert.

 

© Sozialministeriumservice / CM Creative

 

Informationen zu unseren zukünftigen Veranstaltungsteilnahmen folgen auf unserer Website.


 

28.09.2018

Jetzt neu im Waldviertel: fit2work-Standort Langschlag!

Seit April 2018 begrüßt fit2work Kundinnen und Kunden an einem weiteren Standort, nämlich Langschlag. Der nunmehr siebente Standort in Niederösterreich stellt im Waldviertel die ideale Ergänzung zum bereits etablierten Standort Zwettl dar. Vor allem für Personen aus dem Raum Gmünd oder entlang der tschechischen bzw. oberösterreichischen Grenze wird so der Zugang zu fit2work wesentlich erleichtert.

 

Der Standort Langschlag ist jeden 2. Dienstag besetzt. Seit April 2018 fanden bereits 50 Basischecks und Intensivberatungen an diesem Standort statt. Die hohe Auslastung bereits in der Startphase des Standorts zeigt den starken Bedarf, und auch die Wichtigkeit, in dieser Region noch präsenter zu werden.

 

Die Ordination Langschlag plant für Anfang November einen Tag der offenen Tür und hofft auf eine feierliche Eröffnung mit dem Bürgermeister und zahlreichen Interessierten. Informationen dazu folgen in Kürze auf dieser Website.

 

Sarmata Szameit vor dem neuen fit2work-Standort in Langschlag. (Foto: Max Strobel)


 

29.03.2018

Feierliche Eröffnung des neuen Hauptstandortes St. Pölten

Am 27. März 2018 wurde der neue Hauptstandort in der St. Pöltner Promenade im Beisein des 1. Vizebürgermeisters der Landeshaupstadt St. Pölten, Herrn Ing. Gunacker, mit einem Frühlingsfest eröffnet. Vor zahlreichen interessierten BesucherInnen gratulierte Herr Vizebürgermeister Ing. Gunacker dem Team der ÖSB Consulting GmbH zu den bislang rund 12.000 betreuten Personen seit Projektstart im 2011. „Ein Angebot wie fit2work ist wichtig für unsere Landeshauptstadt!“, zeigte sich Herr Ing. Gunacker bei der feierlichen Eröffnung überzeugt.

 

Im Beisein von VertreterInnen des Sozialministeriumservice, der AUVA sowie des Arbeitsinspektorates und zahlreicher BesucherInnen übergab schließlich Mag. Oliver Göstl, Prokurist der ÖSB Consulting GmbH, welche fit2work am Standort St. Pölten sowie im gesamten Bundesland seit sieben Jahren erfolgreich umsetzt, seiner Bestimmung: „Am neuen, größeren Standort wünsche ich dem Team weiterhin viel Erfolg. Es ist dies ein wichtiger Schritt für den Ausbau des Angebots in Niederösterreich, um der steigenden Nachfrage auch weiterhin optimal zu begegnen.“

 

Die BesucherInnen konnten an diesem Tag alle Räumlichkeiten besichtigen und mit den BeraterInnen ins Gespräch kommen. Auch die Möglichkeit zum Blutspenden vor Ort wurde genutzt – das Blutspendeteam des Landesklinikums St. Pölten freute sich über den regen Zulauf. 

 

Mit dem Tag der offenen Tür wurde auch die Wanderausstellung zum Thema „Epilepsie und Arbeit“ des gleichnamigen Instituts eröffnet, welche noch den gesamten April in den neuen Räumlichkeiten Station macht. Die MitarbeiterInnen des Instituts für Epilepsie und Arbeiten boten den zahlreichen interessierten BesucherInnen auch die Möglichkeit, mittels virtueller Realität mehr über Epilepsie zu erfahren – ein wichtiger Beitrag zur Enttabuisierung dieser Erkrankung.

 

Die vielen BesucherInnen nutzten bis zum frühen Abend neben den Vernetzungs- und Informationsmöglichkeiten aktiv das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und machten so die Eröffnung zu einem vollen Erfolg.

 

Mag.a Marlene Mayrhofer,DSA, Projektleiterin fit2work Nö, Andreas Wlczek, Stellv. Abteilungsleiter der AUVA Landesstelle W/NÖ/Bgld., Gabriele Emsenhuber vom Sozialministeriumservice, Landesstelle NÖ, Mag. Oliver Göstl, Prokurist der ÖSB Consulting GmbH und Vizebürgermeister Ing. Franz Gunacker. (Foto: Josef Vorlaufer)