Fälle aus der Praxis

Durch berufliche Veränderung nun Entlastung und wieder Freude an der Arbeit

Frau J. (Jg. 1970) schilderte im Rahmen der Erstberatung bei fit2work eine Überforderung bei der beruflichen Tätigkeit als Lehrerin im musischen Bereich. Sie habe aufgrund einer Hörverminderung und Tinnitus Schwierigkeiten bei der Ausübung ihres Berufes. Es wurde im Rahmen von fit2work eine arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärung durchgeführt.

Aus der Abklärung ergaben sich folgende Empfehlungen für die Kundin:

 

  • Entlastung im Alltag
  • Berufliche Vorstellungen erarbeiten und Alternativen zur aktuellen Arbeit definieren
  • Kuraufenthalt (war für die Kundin aufgrund der Kinderbetreuungspflicht nicht möglich)
  • Entspannungstechniken

 

Frau J. setzte die meisten der oben genannten Empfehlungen um. Vorwiegend lag der Fokus auf der Erarbeitung von beruflichen Alternativen. Diese wurden in den Gesprächen mit der Case Managerin Schritt für Schritt erarbeitet.

Die Kundin konnte in der Zwischenzeit auch ein Hörgerät testen, welches laufend, auf ihre Bedürfnisse abgestimmt, eingestellt wurde. Hier konnte in Zusammenarbeit mit der Case Managerin eine finanzielle Unterstützung durch die PVA erreicht werden.

Frau J. konnte bis zum Ende der Beratung bei fit2work eine neue Stelle in der Einzelbetreuung antreten. Die neue berufliche Tätigkeit empfindet sie als sehr entlastend. Zusätzlich brauche sie nur wenig Vorbereitungszeiten und kann mit dem Rad zur Arbeit fahren.

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Manchmal braucht es seine Zeit

Frau A.,  28 Jahre alt, meldet sich während eines längeren Krankenstandes nach einem Freizeitunfall. Sie habe sich das Bein kompliziert gebrochen, daraufhin eine Fehlhaltung entwickelt, welche jetzt im Hüftgelenk zu einer schmerzhaften Abnützung geführt habe. Sie sei derzeit dabei, diese mit konservativen Mitteln zu behandeln (Physiotherapie, Massagen), aber sie stehe in ihrem Beruf viel und arbeite in einem kleinen Betrieb, der sie als Arbeitskraft dringend brauche. Um ihre Anstellung nicht zu verlieren würde sie gerne wieder arbeiten. Sie sieht sich jedoch noch nicht in der Lage ihren Job wieder in Vollzeit auszuüben.

Frau A. wurde daraufhin über die Möglichkeiten der Wiedereingliederungsteilzeit aufgeklärt. Nach Zustimmung durch den Arbeitgeber wird eine 3-monatigen Wiedereingliederungsteilzeit in die Wege geleitet.

Nach Bewilligung durch die Vorarlberger Gebietskrankenkasse wurde die Kundin, auf Ihren Wunsch hin, von fit2work weiter begleitet. Der Beginn der Wiedereingliederungsteilzeit mit der Hälfte der sonstigen Arbeitszeit fiel der Kundin schwer, ihre Schmerzen wurden trotz aller Bemühungen stärker. Nach zwei Monaten stand fest, dass die Kundin operiert werden muss. Da damit ein mehrwöchiger Krankenstand verbunden war, machte sie sich Sorgen, wie es danach weiter geht, da die Wiedereingliederungsteilzeit bereits im Krankenstand ausläuft. Die Case Managerin schlug vor, die Wiedereingliederungsteilzeit auf 6 Monate zu verlängern und unterstützte die Kundin bei der Vorgehensweise.

Die Operation brachte den gewünschten Erfolg: Die Kundin war nach der Rehabilitationsphase wieder schmerzfrei und die verlängerte Wiedereingliederungsteilzeit half ihr, das betroffene Bein langsam wieder an die volle Belastung eines Arbeitstages zu gewöhnen. Am Ende der Wiedereingliederungsteilzeit war die Kundin in der Lage, wieder ohne Einschränkungen die volle Arbeitszeit zu erbringen. Sie hat ihre Anstellung mit Freude behalten.

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Betreten von Neuland nach Diagnose Epilepsie

Ein junger gelernter Tischler erlebte innerhalb von 4 Monaten aus heiterem Himmel mehrere epileptische Anfälle. Von einem Tag auf den anderen war nichts mehr wie früher.  Er stand vor einem Trümmerhaufen, wie es der Kunde selbst nannte. Nach medikamentöser Einstellung und auf Anraten der Ärzte kam er zu einem Beratungstermin bei fit2work.

Durch eine arbeitsmedizinische Abklärung über fit2work, den daraus resultierenden Empfehlungen und der Unterstützung der Case Managerin konnte sechs Wochen später dem Trümmerhaufen ein neuer Boden gegeben werden, auf welchem etwas Neues aufgebaut werden konnte. Es ging in Richtung berufliche Neuorientierung, da der Kunde den Beruf als Tischler nicht mehr ausüben kann.

Da Tischler der Traumberuf des Kunden war, hatte er keinerlei Vorstellung von einem anderen Berufsbild, was den Kunden zusätzlich unter Stress brachte. Durch Informationen über Möglichkeiten der beruflichen Neuorientierung und begleitende, auf ihn und seine Ängste und Unsicherheiten eingehende Gespräche mit der Case Managerin konnte der Kunde nun zuversichtlich unbekannten Boden betreten mit dem Titel: „Mein neues Leben“. Weitere Unterstützung erhielt der Kunde nach Abschluss der Betreuung von Seiten der PVA.

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Nach langjährigen Bandscheibenbeschwerden wieder fit am Arbeitsplatz

Ein Logistikkaufmann (Jg.1984), angestellt im technischen Verkauf, leidet schon seit vielen Jahren unter Bandscheibenproblemen. Da trotz Operationen immer noch keine Besserung der Symptomatik zu erkennen war, wandte sich der Kunde an fit2work. Es wurde eine arbeitsmedizinische Abklärung über fit2work in die Wege geleitet.

Der Arbeitsmediziner empfahl eine weitere Stabilisierungsphase mit Physiotherapie um dann einen beruflichen Wiedereinstieg im Rahmen der Wiedereingliederungsteilzeit machen zu können.

Die Case Managerin  informierte den Kunden über für ihn mögliche Förderungen (z.B. Förderungen für Arbeitsplatzmittel – höhenverstellbarer Tisch, passender Bürostuhl uvm.) und half ihm diese zu beantragen.

Da der Kunde regelmäßig seine Physiotherapie-Termine wahrnahm, konnte er nach 4 Monaten der weiteren Stabilisierung mit Hilfe der Case Managerin und in Absprache mit dem Betrieb eine Wiedereingliederungsteilzeit beantragen. Diese wurde von der Vorarlberger Gebietskrankenkasse bewilligt. Somit konnte der Kunde mit einem reduzierten Stundenausmaß wieder in das Berufsleben einsteigen.

Inzwischen hat der Kunde die Wiedereingliederungsteilzeit beendet und arbeitet wieder im regulären Stundenausmaß. Gesundheitlich geht es ihm wesentlich besser und er ist froh, so eine gute Unterstützung durch fit2work erhalten zu haben.

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Beruflicher Neubeginn ohne gesundheitliche Risiken dank Umschulung

Frau D. (38 J.), arbeitete mit Leidenschaft als Köchin. Plötzlich erlitt sie einen Hirninfarkt und war in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Aufgrund der Empfehlung während eines Reha-Aufenthaltes, wandte sie sich an fit2work. In der Beratung wurde mit der Kundin eine notwendige arbeitsmedizinische Abklärung in die Wege geleitet. Das Ergebnis lautete: Die Tätigkeit als Köchin sollte keinesfalls mehr ausgeübt werden, da dies starke gesundheitliche Risiken mit sich bringen würde. Eine Umschulung wurde der Kundin dringend empfohlen.

Dies war anfangs ein Schock für Frau D. Sie wusste nicht, wie es für sie weitergehen kann. Sie liebte ihren Job und konnte sich nicht vorstellen, diesen aufzugeben. Von der Case Managerin erhielt Frau D. Unterstützung bei der ersten beruflichen Orientierung. Die Kundin erhielt zusätzlich Informationen über mögliche Optionen einer Umschulung sowie über die entsprechenden Voraussetzungen für die Umsetzung. Da sich die Kundin noch in einem aufrechten Dienstverhältnis befand, wurden auch die bevorstehenden Gespräche mit dem Arbeitgeber vorbereitet.

Nachdem das Dienstverhältnis als Köchin einvernehmlich aufgelöst wurde und die Kundin sich beim AMS angemeldet hatte, bekam Frau D. die Möglichkeit an einer Neuorientierungsmaßnahme teilzunehmen. Hier erhielt die Kundin weitere Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und hatte auch die Möglichkeit diverse Schnupperpraktika auszuprobieren. Danach stand für die Kundin fest, in welche Richtung sie beruflich gehen möchte.  Finanziell wird sie dabei vom AMS unterstützt, was ihr eine Umschulung überhaupt erst möglich gemacht hat. Nun blickt Frau D. voller Zuversicht in die Zukunft und kann bereits jetzt schon sagen, dass es ihr gesundheitlich wesentlich besser geht. Frau D. ist sehr froh sich an fit2work gewandt zu haben.

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(zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2019)