Fälle aus der Praxis

Durch neue Berufsausbildung positiver Blick in die Zukunft

Die gelernte Schlosserin kam mit Rückenschmerzen in die Beratung.  Sie war deswegen schon mehrfach im Krankenstand. Sie möchte, da sie noch jung sei (Jahrgang 1986) schon jetzt neue Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen, um ohne Schmerzen bis zur Pensionierung arbeiten zu können.

Im Case Management konnten folgende Empfehlungen des Arbeitsmediziners umgesetzt werden:

 

Es wurde Kontakt zur PVA hergestellt und aufgrund der einvernehmlichen Kündigung mit ihrem Arbeitgeber auch das AMS eingeschaltet. Zudem konnte ihr Interesse in einem artverwandten Beruf (Technik) arbeiten zu wollen, aufgegriffen werden und es wurden unterschiedliche berufliche Zugänge besprochen.

 

Sie bekam vom AMS die Option an einem Vorbereitungskurs für die Matura teilzunehmen und sodann in der HTL die Matura zu absolvieren. Mit der KundIn wurden noch weitere zielführende Alternativen besprochen - etwa eine CAD Schulung oder ein technischer Beruf, der vorwiegend im Sitzen ohne körperliche Belastung ausgeübt werden kann.

 

Im Feedbackgespräch (3 Monate nach Abschluss) gibt die Kundin an eine Ausbildung als Konstrukteurin zu absolvieren. Durch die bestehenden Kontakte zur PVA und zum AMS konnte sie diesen Schritt schon einleiten und die Ausbildung beginnen.

 

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Dank dem Modell der Wiedereingliederungsteilzeit wieder zurück im Arbeitsleben

Herr W. (Jg. 1970)  kam während seines Krankenstandes in die Beratung von fit2work, um Informationen zur Wiedereingliederungsteilzeit zu erhalten. Sowohl körperliche Einschränkungen aufgrund eines Sportunfalles als auch psychische Belastungssymptome machten den Krankenstand notwendig. Herr W. wusste nicht, ob er den Anforderungen in seinem Job als Projektleiter im technischen Bereich in vollem Arbeitsumfang wieder gewachsen war und hatte das Gefühl irgendetwas längerfristig verändern zu wollen (innerhalb seiner Aufgaben als auch für sich).

Herr W. als auch sein Vorgesetzter wurden von der Case Managerin über die Rahmenbedingungen und den Ablauf  einer Wiedereingliederungsteilzeit informiert und die Formulare wurde im Rahmen der fit2work Beratung gemeinsam mit dem Kunden vorbereitet. Hier wurde bereits festgehalten, welche Adaptionen am Arbeitsplatz vorgenommen werden müssen. Dies wurde vorab ebenfalls mit dem Vorgesetzten von Herrn W. besprochen. Anschließend wurde ein Termin beim Arbeitsmediziner von fit2work vereinbart, welcher eine Wiedereingliederungsteilzeit befürwortete. Der Antrag wurde in der VGKK eingereicht und bewilligt. Herr W. konnte somit über die Wiedereingliederungsteilzeit wieder in das Berufsleben einsteigen.

Das reduzierte Arbeitsausmaß tat Herrn W. ausgesprochen gut und auch die Änderung des Tätigkeitsbereiches konnte an die Leistungsfähigkeit angepasst werden. Herr W. ist nun im Tagesgeschäft eingebunden und somit nicht mehr für viele parallel laufende Projekte zuständig. Dies entspreche eher seinen Neigungen, da er etwas abschließen kann.

Herr W. ist sehr dankbar für diese Möglichkeit und für die professionelle Unterstützung durch fit2work.

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Umstrukturierung aktiv gestalten

Ein junger Mann (28 Jahre) meldete sich auf Anraten der Vorarlberger Gebietskrankenkasse bei fit2work. Er befand sich aufgrund psychischer Beschwerden bereits seit einiger Zeit im Krankenstand und wusste nicht, wie er aus dieser Situation wieder herauskommen soll. Der Kunde war sehr aktiv, hat sich bereits um eine fachärztliche Anbindung sowie um eine Psychotherapeutin gekümmert, allerdings hat sich sein Befinden aus seiner Sicht nicht so gebessert, wie er es sich erhofft hätte.

In der arbeitspsychologischen Abklärung (Basisscheck) wurde klar, dass sich der Kunde nicht so sehr  unter Druck setzen, sondern die „Auszeit“ aktiv für eine Umstrukturierung des eigenen Denkens nutzen soll. Die Ziele des Case Managements waren es, den Kunden wenn nötig wieder in seiner Ungeduld zu bremsen, die Umstrukturierung zu begleiten und bei  Unsicherheiten zur Seite zu stehen.

Der Kunde wurde dazu ermutigt, frühere Freizeitaktivitäten wieder zu aktivieren, Sozialkontakte zu stärken und die kleinen Fortschritte immer wieder aktiv zu beleuchten. In der Beratungszeit wurde die Vorgehensweise gemeinsam mit der Case Managerin laufend reflektiert. Als die Beratung endete, befand sich der Kunde zwar noch im Krankenstand, aber er wusste nun, wie er weiter vorgehen kann und war davon überzeugt, demnächst wieder in das Berufsleben starten zu können.  Zusätzliche Sicherheit gab es dem Kunden, dass er sich jederzeit wieder an fit2work wenden kann, sollte er noch weitere Unterstützung benötigen.

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Die Arbeit bereitet wieder Freude

Herr P. (Jg. 61) ist in einem Pflegeheim tätig. Da über einen langen Zeitraum eine Wochenarbeitszeit von 60 Stunden zu verzeichnen war, stand Herr P. kurz vor einer Erschöpfungsdepression. Er liebte  seine Tätigkeit als Pflegehelfer, musste aber feststellen, dass es für ihn so nicht weitergehen kann. Wir haben eine Arbeitspsychologische Abklärung in die Wege geleitet. Bei dieser wurde die dringende Empfehlung gegeben, die Arbeitsstunden zu reduzieren und auf eine Freizeitgestaltung zu achten, die einen guten Ausgleich ermöglicht. Auch Entspannungstechniken wurden empfohlen.

Im Rahmen eines Case Management wurde mit dem Kunden besprochen, wie er dies im Pflegeheim kommunizieren kann und wie eine Reduzierung umgesetzt werden könnte. Zusätzlich wurden verschiedene Möglichkeiten der Entspannung erarbeitet und vom Kunden selbstständig ausgeführt.

Nach einem weiteren Vorbereitungsgespräch im Rahmen der fit2work Beratung vereinbarte Herr P. mit seiner Vorgesetzten einen Gesprächstermin. Die bereits erarbeiteten Umsetzungsmöglichkeiten wurden besprochen und innerhalb von einem Monat konnte eine für alle passende Einigung gefunden werden.

Im Abschlussgespräch berichtete Herr P., dass er nun wieder mit mehr Elan und Freude seine Arbeit verrichten kann und anschließend auch noch ausreichend Energie für seine Freizeitgestaltung vorhanden ist.

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Im erlernten Beruf wieder neu durchgestartet

Herr F. (51 J.) ist gelernter Tischler. In diesem Beruf war er aber schon seit 20 Jahren nicht mehr tätig. Die letzte berufliche Tätigkeit war in der Produktion einer Druckerei. Herr F. litt unter Schmerzen in beiden Händen, welche durch die Tätigkeit in der Druckerei verstärkt wurden. Auch eine bereits durchgeführte Operation brachte nur eine mäßige Besserung. Da innerhalb des Betriebes keine adäquate Stelle gefunden werden konnte, wurde das Dienstverhältnis einvernehmlich aufgelöst.

Als Herr F. in die Beratung von fit2work kam, war er bereits beim AMS gemeldet. Er stellte sich die Frage, was für ihn in  Zukunft beruflich noch möglich ist. Eine arbeitsmedizinische Abklärung wurde in die Wege geleitet. Der Arbeitsmediziner gab Herrn F. die dringende Empfehlung, sich beruflich neu zu orientieren.

Im Rahmen eines Case Management wurden berufliche Perspektiven erarbeitet. Obwohl der Kunde schon seit Jahren nicht mehr in seinem erlernten Beruf als Tischler gearbeitet hatte, wollte er sich auch wieder auf Stellen als Tischler bewerben.

Es kam zu einem Vorstellungsgespräch in einer Tischlerei, welches mit der Case Managerin in einem Beratungsgespräch vorbereitet wurde. Herr F. schilderte dort seine Probleme mit den Händen. Dieser Betrieb war sehr gut mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet und Herr F. konnte mit einem Probemonat beginnen.

Inzwischen hat Herr F. eine fixe Anstellung und er kann mit den ihm zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln die Arbeit gut und mit wieder neu entdeckter Freude ohne Schmerzen leisten.

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(zuletzt aktualisiert: 4. Quartal 2019)