Fälle aus der Praxis

Durch Schlaganfall aus dem Berufsleben gerissen – Der Weg zurück!

Frau M., gelernte Bürokauffrau und seit 26 Jahren im selben Betrieb tätig, suchte während des Krankenstandes aufgrund eines Schlaganfalles, die Beratung durch fit2work auf. Einiges im Leben hatte sich durch die Krankheit verändert. Die körperlichen Einschränkungen, sowie auch die Sorge den Arbeitsplatz zu verlieren, waren Themen die Frau M. beschäftigten. Der Beratungs- und Begleitungsprozess bei Frau M. dauerte 8 Monate, in dem ein Meilenstein nach dem anderen erarbeitet und umgesetzt wurde. Um die psychologische Belastbarkeitsgrenze abzustecken wurde eine arbeitspsychologische Abklärung in fit2work durchgeführt. Es wurde ein Leistungskalkül erstellt und Empfehlungen zur weiteren Behandlung, im Hinblick auf die Stabilisierung, abgegeben. 

Frau M. nahm daraufhin die klinisch-psychologische Behandlung in Anspruch und fühlte sich sehr gut aufgehoben. In der bereits begonnenen physiotherapeutischen Therapie blieb Frau M. weiterhin. Auch eine weitere gesundheitliche Abklärung durch das Neuronetzwerk wurde initiiert. Um die Situation am Arbeitsplatz zu entschärfen wurde die Arbeitsassistenz ins Boot geholt und unterstützt Frau M. laufend. Das war eine große Erleichterung für Frau M., da sie die Gespräche mit der Personalabteilung als sehr belastend empfand. Gemeinsam mit dem Arbeitgeber wurde ein Wechsel des Arbeitsbereiches und eine vorläufige Stundenreduzierung bei Arbeitsantritt vereinbart. Ein, bei der PVA, im Jänner 2019 gestellter Antrag auf freiwillige berufliche Reha läuft und eine Reha im September 2019 wurde bereits genehmigt. Für Frau M. haben sich die Belastungen der letzten Monate zum Positiven gewendet und sie sieht zuversichtlich in ihre Zukunft.

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Neue Perspektiven durch Umschulung und Berufswechsel

Herr A. litt mit seinen 51 Jahren schwer an den Folgen der Bandscheibenvorfälle, die durch eine Operation behandelt wurden und wandte sich deshalb an fit2work. Herr A. wirkte niedergeschlagen und verunsichert ob seiner beruflichen Zukunft. Er hatte seit 35 Jahren als KFZ-Techniker gearbeitet und war aufgrund seiner ständig zunehmenden Schmerzen und daraus resultierenden Einschränkungen am Arbeitsplatz arbeitslos geworden. Aus der im Rahmen von fit2work durchgeführten arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Untersuchungen ging hervor, dass Herr A. eine orthopädische Reha machen solle und ihm wurde eine Umschulung empfohlen. Herr A. könne lt. Leistungskalkül den erlernten und ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben. Schritt für Schritt wurde gemeinsam mit dem Berater in fit2work erarbeitet. 

Zuerst wurde die finanzielle Situation von Herrn A. abgeklärt, da er aufgrund eines fehlenden Dokumentes keinen Bezug durch die GKK erhielt. Weiteres wurde eine Wiederaufnahme der Physiotherapie besprochen und von Herrn A. bei der GKK beantragt. Herrn A. wurde seitens der PVA die Rehaplanung und im Anschluss eine orthopädische Reha genehmigt, was ihn sehr freute und zuversichtlicher werden ließ. In Gesprächen mit dem fit2work Berater berichtete Herr A. von seinen wiederaufgenommenen Freizeitaktivitäten. Er fahre wieder mit dem Motorrad und er sei auch wieder geselliger geworden. Während der Kur habe er Übungen und Tipps erhalten mit den Schmerzen umzugehen. Mit dem AMS Berater habe er einen guten Kontakt, auch der sei sehr erfreut über die sichtlichen Fortschritte. Vom AMS und der PVA wurde die Finanzierung einer Umschulung übernommen, somit löste sich auch die berufliche Belastung für Herrn A. Er ist voller Zuversicht und motiviert, dass ihm neues zu Lernen Spaß machen würde.

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Trotz Rückschlägen und Mehrfachbelastung wieder berufliche Perspektiven gefunden

Ein geplanter Wiedereinstieg nach einem Herzinfarkt führten Herrn J., der eine leitende Position innehatte und seit über 30 Jahren erwerbstätig war, in die Beratung von fit2work. Aus dem Ergebnis der medizinischen Abklärung durch fit2work ging die Empfehlung hervor, dass aus ärztlicher Sicht die Wiedereingliederungsteilzeit derzeit nicht befürwortet wird und Herrn J. wurde eine psychologische Begleitung empfohlen.  Herr J. war nach dem Ergebnis sehr bedrückt und hoffnungslos, konnte nach dem ausführlichen Gespräch mit der Arbeitsmedizin und der Beraterin die Entscheidung dennoch gut aufnehmen. Gemeinsam mit der fit2work Beraterin wurden die nächsten Schritte erarbeitet und ein Termin mit der Arbeitsassistenz vereinbart. 

Diese führte laufend Rücksprache mit dem Arbeitgeber und nahm so einiges an Druck für Herrn J. raus. Herr J. nahm Termine bei der Psychologin wahr und arbeitete intensiv daran, mit den belastenden Umständen in der Arbeit zurechtzukommen. Als weiteren Schritt stellte Herr J. auf Anraten seiner Beraterin einen Antrag auf Reha. Herr. J. meinte im Anschluss, dass die Vermittlung zur Reha in dieser schwierigen Zeit ein ideales Angebot war. Herr J. fühlte sich zusehends besser und gemeinsam mit dem Arbeitgeber wurde ein neuerlicher Antrag auf Wiedereingliederungsteilzeit ausgearbeitet und seitens der Arbeitsmedizin positiv entschieden. Herr J. bedankte sich persönlich für die individuelle Begleitung durch fit2work.

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Fremdsprache als Vorteil beim Wiedereinstieg ins Berufsleben

Herr M. lebt seit 2017 in Österreich, spricht Englisch und kam auf Grund des Informationsbriefes der GKK im November 2018 in die Beratung zu fit2work. Herr M. hatte einen Freizeitunfall, durch den er mehrere Frakturen erlitt und auf einem Auge erblindete. Seine gesundheitlichen Probleme bereiteten ihm große Sorgen und er befürchtete, den Arbeitsplatz zu verlieren. Herr M. berichtete, dass er im Herkunftsland die Pflichtschule besuchte und anschließend gleich in der Gastronomie zu arbeiten begonnen hatte. In Österreich absolvierte er keine weitere Ausbildung, da er gleich eine Anstellung fand. Die deutsche Sprache erlernte er nie richtig. Er arbeitete seit zwei Jahren als Hilfskoch, 40 Stunden die Woche, was er sich mit den gesundheitlichen Problemen zum Zeitpunkt der Beratung nicht weiter zutraute.

Die Beraterin in fit2work leitete eine arbeitsmedizinische Untersuchung ein. Die medizinische Abklärung ergab, dass eine Wiedereingliederungsteilzeit zwar befürwortet wird, die gesundheitliche Situation jedoch im Auge behalten werden muss. Der Arbeitgeber stimmte dem Wiedereingliederungsplan zu, da er einerseits das Engagement von Herrn M. sehr schätzte und die englische Muttersprache ein Mehrwert für das Unternehmen brachte. Herr M. nahm auf Empfehlung der Arbeitsmedizin nach der ambulanten medizinischen REHA Physiotherapie in Anspruch. Herr M. war sehr froh, seinen Arbeitsplatz behalten zu können und freute sich über die Möglichkeit bis Ende August 2019 Zeit zu haben mit verringertem Stundenausmaß in den Job zurück zu kehren. Er war ebenfalls erleichtert zu wissen, dass er sich im Bedarfsfall wieder an fit2work wenden könne.

 

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Alternative gefunden - Wenn die Belastung am Arbeitsplatz zu hoch wird

Seit längerer Zeit litt Herr K. unter der ständigen körperlichen Belastung in seinem Job als Bauarbeiter. Nach eigenen Recherchen kam er auf das Angebot in fit2work und vereinbarte sich einen Termin für ein Erstgespräch. Herr K. schilderte, dass er täglich körperlichen hohen Belastungen ausgesetzt wäre und große Probleme mit den Bandscheiben hätte. Das Wetter hätte auch einen Einfluss auf sein Schmerzempfinden, an schönen Tagen sei der Schmerz erträglicher. Herr K. hatte das Gefühl in einer aussichtslosen Lage zu sein, da er nicht nur gesundheitliche Probleme hatte, sondern aufgrund seines Migrationshintergrundes zwar Deutsch gut verstand und sprach, sich schriftlich nicht ausdrücken konnte und so Angst hatte, auch keinen neuen Job zu finden. Gemeinsam mit Herrn K. wurden die nächsten Schritte vereinbart und Möglichkeiten besprochen. Herr K. reichte auf Anraten des Casemanagers einen Antrag zur orthopädischen REHA ein und bekam diesen auch sehr zügig bewilligt.

Nach der REHA veranlasste der Orthopäde von Herrn K. ein MRT um den Gesundheitszustand neu bewerten zu können. In Absprache mit Herrn K. leitete der Casemanager eine medizinische Abklärung in fit2work ein. Aus dem Leistungskalkül ging hervor, dass Herr K. als Bauarbeiter nicht mehr einsetzbar war und eine Umschulung empfohlen wurde. Die Arbeitsassistenz wurde in die Beratung mit einbezogen, damit Herr K. im Bedarfsfall Unterstützung bei Gesprächen mit seinem Arbeitgeber hat. Weiteres ermutigte der Casemanager Herrn K. einen Antrag für eine freiwillige berufliche REHA zu stellen. Während der Beratung erfolgte bereits ein Gespräch im BBRZ zur Abklärung der REHA. Um für eine Umschulung gut gerüstet zu sein, wurde als nächster Schritt ein Deutschkurs angeregt und der Kontakt zum ÖIF hergestellt. Herr K. war sehr motiviert, freute sich über die neu gewonnene Perspektive einer Umschulung und vereinbarte sich einen Termin beim ÖIF um den für ihn passenden Kurs zu besprechen. Da Herr K. während der Beratungen immer wieder über Schmerzen klagte, wurde Herr K. von den Vorteilen einer Physiotherapie informiert und dass er einen Antrag zur Physiotherapie über den Facharzt stellen könne. Auch diesen Schritt setzte Herr K. um und war sehr zufrieden mit der umfassenden Beratung und seinen Perspektiven.  Herr K. fühlte sich rundherum sowohl medizinisch als auch beruflich gut versorgt und nahm die weiteren Schritte zuversichtlich selbst wahr.

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(zuletzt aktualisiert: 2.Quartal 2019)