Fälle aus der Praxis

Wie man zum ersten Mal den Berufseinstieg schafft

Als sich Frau T. an fit2work wandte, berichtete sie von massiven psychischen Problemen, die seit ihrer Kindheit bestünden, sowie einer ungesicherten Wohnsituation. Auch sei sie sich über ihre beruflichen Möglichkeiten vollkommen im Unklaren, gelegentlich habe sie Aushilfsjobs wie Hundeaufpasserin angenommen. Ein psychologisches Setting bestehe nicht.

Eine Abklärung im Rahmen eines arbeitspsychologischen Basischecks brachte als Empfehlung die Aufstellung eines entsprechenden Settings. Nach gesundheitlicher Stabilisierung sei eine Teilzeit-Tätigkeit ohne intensiven Kund_innenkontakt beruflich möglich.

In der Beratung konnte ein psychiatrisches und psychotherapeutisches Setting angebahnt werden. Eine weitere berufliche Stabilisierungsmaßnahme wurde zusätzlich eingeleitet. Frau T. wurde über Hilfestellungen im Rahmen der bedarfsorientierten Mindestsicherung informiert, wodurch auch die Wohnsituation langfristig abgesichert werden konnte. Durch Ressourcenstärkung und Wiederaufnahme der Pflege ihrer sozialen Kontakte kam es zusätzlich zu einer wesentlichen Besserung ihrer Gesamtsituation. Am Ende berichtete Frau T., endlich eine adäquate Beschäftigung aufgenommen zu haben; außerdem würden sie und ihr Partner in Kürze eine neue Wohnung beziehen können.

Frau T. konnte alle Empfehlungen motiviert und engagiert selbständig im nachfolgenden Beratungssetting umsetzen. Am Ende des Beratungsprozesses konnte sie nach knapp einjährigem Krankenstand eine neue Beschäftigung in einer kleineren Filiale unter verbesserten Arbeitsbedingungen antreten, ihr psychisches Wohlbefinden sei durch die Therapie wiederhergestellt, durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung hätten sich zudem ihre körperlichen Beschwerden gebessert. Sie wisse jetzt, was zu tun sei, um ein gesundes und erfülltes Arbeitsleben genießen zu können.

Mehr Angebote anzeigen Wie man zum ersten Mal den Berufseinstieg schafft Weniger anzeigen Wie man zum ersten Mal den Berufseinstieg schafft
Mehr Angebote anzeigen Wie man zum ersten Mal den Berufseinstieg schafft

Aus dem Job rausgeflogen – mit fit2work dann aber wieder rein!

Nach 26 Jahren beruflicher Tätigkeit im Bürobereich verlor Frau S. ihre Beschäftigung und musste sich Arbeit suchend melden. Zudem berichtete sie in der fit2work-Erstberatung von einer reduzierten psychischen Belastbarkeit, depressiver Symptomatik und einer schwierigen privaten Situation. Mehrere Arbeitsversuche seien deswegen nach kurzer Zeit wieder gescheitert. Eine arbeitspsychologische Abklärung bei fit2work ergab als Empfehlung den Aufbau eines psychotherapeutischen Settings sowie sozialarbeiterische Unterstützung in beruflicher Hinsicht.

In Folge wurden im Beratungssetting gemeinsam mit der fit2work-Beraterin die Ergebnisse des Basischecks umgesetzt: Frau S. begab sich in psychotherapeutische Behandlung, absolvierte eine ambulante psychische REHA und wurde an eine Arbeitsassistenz zur Unterstützung im beruflichen Bereich angebunden. Zudem konnte über das AMS ein Englischkurs für Frau S. organisiert werden, um ihre Chancen auf einen beruflichen Wiedereinstieg zu erhöhen. Am Ende mit Erfolg: die private Situation habe sich entspannt, sie verspüre ein deutlich verbessertes psychisches Wohlbefinden und konnte mit Unterstützung und Begleitung einer Arbeitsassistenz letztendlich erfolgreich wieder beruflich Fuß fassen.

Im Zuge eines großen Basischecks wurde eine Anbindung an entsprechende neurologische Unterstützungsstrukturen empfohlen; weiters eine Antragstellung auf Rehabilitation sowie bei Bedarf die Unterstützung durch eine Arbeitsassistenz.

 

Frau B. konnte im darauffolgenden Beratungsprozess ambulant eine neurologische Rehabilitation in Angriff nehmen. Da sich ihre gesundheitliche Situation deutlich verbesserte, wurde Frau B. über die Möglichkeit eines Wiedereinstieges in den Beruf via Wiedereingliederungsteilzeit informiert. Unter Einbindung des Dienstgebers, der Frau B. sehr schätze, konnte ein Wiedereinstieg mit reduzierter Stundenzahl erreicht werden. Frau B. berichtete, dies wirke sich überaus positiv auf ihren gesundheitlichen Zustand aus, sie sei auch dankbar für die Informationen über Arbeitsassistenzen und Selbsthilfegruppen, an die sie sich im Notfall wenden könne. Zuversichtlich äußerte sie sich zuletzt dahingehend, diese derzeit jedoch nicht zu benötigen.

Mehr Angebote anzeigen Aus dem Job rausgeflogen – mit fit2work dann aber wieder rein! Weniger anzeigen Aus dem Job rausgeflogen – mit fit2work dann aber wieder rein!
Mehr Angebote anzeigen Aus dem Job rausgeflogen – mit fit2work dann aber wieder rein!

Mit fit2work umfangreich und erfolgreich eingebunden

Frau B. arbeitet im Bürobereich, befand sich aber im Krankenstand, als sie sich an fit2work zwecks Beratung wandte. Sie sei unzufrieden mit ihrer Arbeit und leide unter Depressionen und Ängsten. Eine arbeitspsychologische Abklärung ergab als Empfehlungen eine adäquate psychotherapeutische Behandlung sowie die Unterstützung in beruflicher Hinsicht durch eine Arbeitsassistenz.

Im nachfolgenden Beratungsverlauf wurden die einzelnen Schritte umgesetzt. Frau B. begann eine Psychotherapie und wurde über Möglichkeiten gesundheitsfördernder Freizeitgestaltung informiert (Yoga, Achtsamkeitstraining, was sie beides in Folge auch durchführte). Zudem wurde sie hinsichtlich beruflicher Absicherung an eine Arbeitsassistenz angebunden. Bezüglich einer einvernehmlichen Auflösung ihres stressenden Dienstverhältnisses wurde ein Kontakt zur Arbeiterkammer angebahnt. Am Ende berichtete Frau B. nicht nur von einer wesentlichen Besserung ihres psychischen Befindens, sondern auch davon, nach einvernehmlicher Auflösung reibungslos in ein neues Dienstverhältnis mit verbesserten Rahmenbedingungen gewechselt zu haben.

Empfohlen wurde nach arbeitsmedizinischer und arbeitspsychologischer Abklärung im Rahmen eines  großen Basischecks eine Anbindung an einen Facharzt für Orthopädie, eine multimodale Schmerztherapie sowie die Anbahnung eines psychotherapeutischen Settings aufgrund der familiären Belastungen.

 

Im Beratungssetting konnte Frau P. durch Unterstützung beim Aufbau einer Hospizbegleitung in dieser schwierigen familiären Phase entlastet werden. Dadurch konnte sie die empfohlenen Maßnahmen eigenständig umsetzen und gab zuletzt an, dass sich ihre psychischen und körperlichen Beschwerden durch die Therapien deutlich gebessert hätten. Es gehe ihr sogar soweit wieder besser, dass sie eine neue Beschäftigung habe aufnehmen können, die gut mit ihren gesundheitlichen Problemen bewältigbar sei, wovon sie auch psychisch sehr profitiere.

Mehr Angebote anzeigen Mit fit2work umfangreich und erfolgreich eingebunden Weniger anzeigen Mit fit2work umfangreich und erfolgreich eingebunden
Mehr Angebote anzeigen Mit fit2work umfangreich und erfolgreich eingebunden

Mehr Erfolgsgeschichten von fit2work Wien können Sie hier nachlesen: