Fälle aus der Praxis

Mit Unterstützung läuft es manchmal besser …

Frau T. hatte zuletzt langjährig als mobile Haushaltshilfe gearbeitet, bis sie eine Krebserkrankung aus der Bahn warf. Ein langer Krankenstand und der Verlust des Dienstverhältnisses waren die Folge. Als sich Frau T. in diesem Kontext an fit2work wandte, wurde im Rahmen einer darauffolgenden arbeitsmedizinischen Abklärung festgestellt, dass sie medizinisch nicht adäquat behandelt sei. Eine Tätigkeit als Haushaltshilfe oder in der Reinigung seien zudem nicht mehr möglich.

Im nachfolgenden Beratungsprozess wurden die entsprechenden arbeitsmedizinischen Empfehlungen gemeinsam umgesetzt. Frau T. absolviert laufend onkologische Kontrollen, dazu wurde sie auch an die Arbeitsassistenz „Krebs und Beruf“ angebunden. Ein Kuraufenthalt brachte eine weitere Stabilisierung ihrer gesundheitlichen Situation, sodass wieder in beruflicher Hinsicht Perspektiven entwickelt werden konnten. Hier wurde Frau T. an das berufliche REHA-Coaching des AMS angebunden. Zudem konnte für Frau T. ein Deutschkurs organisiert werden, um sie optimal auf einen beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten zu können. Sie blicke nun wieder hoffnungsfroh in die Zukunft, da sie gelernt habe, dass gesundheitliche Probleme jeglicher Art mit entsprechender Unterstützung bewältigbar seien, alleine hätte sie sich dies nicht zugetraut.

Frau T. konnte alle Empfehlungen motiviert und engagiert selbständig im nachfolgenden Beratungssetting umsetzen. Am Ende des Beratungsprozesses konnte sie nach knapp einjährigem Krankenstand eine neue Beschäftigung in einer kleineren Filiale unter verbesserten Arbeitsbedingungen antreten, ihr psychisches Wohlbefinden sei durch die Therapie wiederhergestellt, durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung hätten sich zudem ihre körperlichen Beschwerden gebessert. Sie wisse jetzt, was zu tun sei, um ein gesundes und erfülltes Arbeitsleben genießen zu können.

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Sanfter Wiedereinstieg

Frau S., von Beruf OP-Schwester, befand sich seit Sommer 2018 wegen eines Bandscheibenvorfalls im Krankenstand. Mit ihrem Dienstgeber hatte sie eine sanften Wiedereinstieg über Wiedereingliederungsteilzeit besprochen, weswegen sie sich zwecks entsprechender Beratung an fit2work wandte. Gemeinsam mit der Kundin wurde nach Check der allgemeinen Rahmenbedingungen ein passendes Zeitphasenmodell erarbeitet, die Anforderungen an den Arbeitsplatz wurden reflektiert, unter Einbeziehung des Dienstgebers konnten in Folge Wiedereingliederungsplan und Wiedereingliederungsvereinbarung zielgenau erarbeitet werden.

Eine nachfolgende arbeitsmedizinische Abklärung ergab die Zweckmäßigkeit dieser Vereinbarung. Frau S. konnte mit Stundenreduktion wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, sie braucht keine Nacht- oder Wochenenddienste mehr zu absolvieren, ihre Einsatzfelder wurden zusammen mit dem Dienstgeber entsprechend der gesundheitlichen Belastbarkeit festgelegt. Frau S. freue sich, ihren beruflichen Wiedereinstieg unter verbesserten Rahmenbedingungen letztendlich geschafft zu haben.

Im Zuge eines großen Basischecks wurde eine Anbindung an entsprechende neurologische Unterstützungsstrukturen empfohlen; weiters eine Antragstellung auf Rehabilitation sowie bei Bedarf die Unterstützung durch eine Arbeitsassistenz.

 

Frau B. konnte im darauffolgenden Beratungsprozess ambulant eine neurologische Rehabilitation in Angriff nehmen. Da sich ihre gesundheitliche Situation deutlich verbesserte, wurde Frau B. über die Möglichkeit eines Wiedereinstieges in den Beruf via Wiedereingliederungsteilzeit informiert. Unter Einbindung des Dienstgebers, der Frau B. sehr schätze, konnte ein Wiedereinstieg mit reduzierter Stundenzahl erreicht werden. Frau B. berichtete, dies wirke sich überaus positiv auf ihren gesundheitlichen Zustand aus, sie sei auch dankbar für die Informationen über Arbeitsassistenzen und Selbsthilfegruppen, an die sie sich im Notfall wenden könne. Zuversichtlich äußerte sie sich zuletzt dahingehend, diese derzeit jedoch nicht zu benötigen.

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Wie man sich den Kopf wieder freimachen kann

Ihren Beruf als Optikerin musste Frau P. wegen über die Jahre zunehmender Schmerzen aufgeben. In Folge suchte sie Beratung bei fit2work. Im Erstgespräch berichtete sie von Schmerzen in Hand, Schulter und Halswirbelsäule, Schlafstörungen sowie von starken Ängsten und tiefen Depressionen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft. Eine arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärung empfahl die Anbindung von Frau P. an adäquate medizinische und psychologische Behandlungsformen.

Im folgenden Beratungsverlauf wurden die Empfehlungen gemeinsam mit Frau P. umgesetzt: Frau P befindet sich mittlerweile in einem regelmäßigen psychotherapeutischen Setting, sie nimmt laufend fachärztlich-psychiatrische Kontrollen war und befindet sich aktuell in seelischer REHA. Hinsichtlich der Schmerzproblematik absolvierte Frau P. eine Kur und befindet sich laufend in multimodaler Schmerztherapie und physikalischer Therapie. Frau P. fühle sich wieder soweit gesundheitlich stabilisiert, dass sie nach Ende der REHA zuversichtlich sei, mit Hilfe des AMS an einem erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg arbeiten zu können.

Empfohlen wurde nach arbeitsmedizinischer und arbeitspsychologischer Abklärung im Rahmen eines  großen Basischecks eine Anbindung an einen Facharzt für Orthopädie, eine multimodale Schmerztherapie sowie die Anbahnung eines psychotherapeutischen Settings aufgrund der familiären Belastungen.

 

Im Beratungssetting konnte Frau P. durch Unterstützung beim Aufbau einer Hospizbegleitung in dieser schwierigen familiären Phase entlastet werden. Dadurch konnte sie die empfohlenen Maßnahmen eigenständig umsetzen und gab zuletzt an, dass sich ihre psychischen und körperlichen Beschwerden durch die Therapien deutlich gebessert hätten. Es gehe ihr sogar soweit wieder besser, dass sie eine neue Beschäftigung habe aufnehmen können, die gut mit ihren gesundheitlichen Problemen bewältigbar sei, wovon sie auch psychisch sehr profitiere.

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