Fälle aus der Praxis

„Im erlernten Beruf mit Unterstützung durch fit2work zu neuen Möglichkeiten“

Frau U., 42 Jahre, nahm über die Empfehlung ihrer AMS Beraterin hin telefonisch Kontakt über die fit2work hotline auf und vereinbarte im Rahmen der Basisinformation einen Termin zur Erstberatung. Aufgrund der vorliegenden Problemstellungen wurde gemeinsam mit der Kundin die Durchführung eines kleinen arbeitspsychologischen Basischecks, sowie in weiterer Folge die Einleitung einer fit2work Beratung in Form eines Case Managements vereinbart. Die Kundin ist österreichische Staatsbürgerin und hat nach Absolvierung der Pflichtschule eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin erfolgreich absolviert. Im Anschluss daran hat Frau U. auch immer durchgehend in diesem Beruf gearbeitet. Aufgrund von psychischen Belastungen war sie jedoch gezwungen, vor ca. zwei Jahren ihren Beruf aufzugeben und sich bei der zuständigen Regionalstelle des AMS als arbeitssuchend bzw. arbeitslos zu melden. Bereits im Rahmen der fit2work Erstberatung signalisierte die Kundin, dass sie sehr gerne wieder in ihren angestammten Beruf zurückkehren würde, befürchtete jedoch gleichzeitig, dass dies aufgrund ihres – zu diesem Zeitpunkt – reduzierten psychischen Gesundheitszustandes nicht mehr möglich sei. Aufgrund familiärer Problemstellungen habe sich Frau U. psychisch sehr belastet gefühlt. In diesem Zusammenhang berichtet die Kundin im Rahmen der Erstberatung von einer diagnostizierten depressiven Erkrankung. Diesbezüglich wurde sie bereits im Rahmen eines stationären Aufenthalts behandelt bzw. begleitet. Zu Beratungsbeginn war Frau U. zusätzlich in eine psychotherapeutische Versorgungsstruktur -  im Rahmen einer Gesprächstherapie - eingebunden..

Die Kundin äußerte den Wunsch um Unterstützung bei der weiteren gesundheitlichen Stabilisierung sowie bei der Begleitung im Hinblick auf einen belastungsangepassten beruflichen Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess. Die arbeitspsychologische Einschätzung im Rahmen des durchgeführten kleinen psychologischen Basischecks ergab, dass zum Zeitpunkt der Abklärung eine Rückkehr im vollen Beschäftigungsausmaß in die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kindergartenpädagogin nicht zu empfehlen sei. Nach Einleitung der entsprechenden gesundheitsfördernden Empfehlungen, gepaart mit einer einhergehenden psychischen Stabilisierung, könnte ein belastungsangepasster beruflicher Wiedereinstieg in das zuletzt ausgeübte Berufsbild jedoch erfolgen. Somit wurden im fit2work Case Management die Schwerpunkte im Beratungsverlauf auf eine gesundheitliche Stabilisierung auf psychischer Ebene, die Erarbeitung von beruflichen Möglichkeiten sowie die Unterstützung bei einem belastungsangepassten beruflichen Wiedereinstieg und die Unterstützung im Hinblick auf eine Entlastung im Alltag gesetzt. Frau U. konnte sich über den fit2work Beratungsverlauf hin mit Hilfe bzw. Unterstützung der gesundheitsfördernden Empfehlungen aus dem Basischeck noch während des laufenden Case Managements psychisch gut stabilisieren. Aufgrund der hohen Motivation und Eigeninitiative von Frau U. im Rahmen des gemeinsam mit ihr durchgeführten Bewerbungsmanagements konnte die Kundin bereits im laufenden Beratungsprozesses ein Dienstverhältnis auf Teilzeitbasis in ihrem erlernten Berufsbild als Kindergartenpädagogin aufnehmen. Frau U. gab im Abschlussgespräch am Ende des fit2work Case Managements an, sich psychisch gut stabilisiert zu fühlen und sieht ihrer beruflichen als auch privaten Zukunft sehr positiv entgegen.

 

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„Neue berufliche Möglichkeiten durch gezielte Perspektivenentwicklung und aktives Bewerbungsmanagement“

Frau S., 21 Jahre nahm aufgrund einer Empfehlung ihrer AMS Beraterin telefonisch Kontakt zu fit2work auf und vereinbarte im Rahmen der Basisinformation einen Termin zur Erstberatung. In diesem Termin wurde in weiterer Folge – im Hinblick auf die vorliegenden Problemlagen – ein kleiner arbeitsmedizinischer Basischeck in Form einer Abklärung durch den zuständigen Arbeitsmediziner/der zuständigen Arbeitsmedizinerin – und in weiterer Folge die Einleitung einer fit2work Intensivberatung mit Frau S. vereinbart. Die Kundin hat nach Beendigung der Pflichtschule eine weiterführende technische Schule besucht und in diesem Rahmen auch eine Lehre als Betriebselektrikerin begonnen. Aufgrund von gesundheitlichen Problemstellungen musste Frau S. diese jedoch nach drei Monaten wieder beenden und startete in weiterer Folge - nach einer Berufsorientierungsmaßnahme - in einem regionalen Mädchenzentrum mit einer überbetrieblichen Lehre am WIFI zur Mechatronikerin, welche sie auch vor ca. einem Jahr erfolgreich mit der Lehrabschlussprüfung beendete. Leider fehlte Frau S. jedoch die entsprechende berufliche Praxis und so musste sie sich nach Beendigung der Lehrzeit bei der zuständigen Regionalstelle des AMS als arbeitssuchend melden. Die Kundin gab im Rahmen der fit2work Erstberatung an, dass sie sehr gerne in ihrem erlernten Beruf tätig werden möchte, befürchtete jedoch gleichzeitig, aufgrund der fehlenden beruflichen Praxis und ihrer gesundheitlichen Problemstellungen, keine entsprechende Anstellung zu finden.“.

Frau S. leidet an erheblichen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in den Schultern. Aus diesem Grund wurden ihrerseits im Vorfeld der fit2work Beratungen auch schon sehr viele fachärztliche Abklärungen in Anspruch genommen. Im Rahmen der weiterfolgenden Intensivberatung bei fit2work waren die zentralen Themenstellungen jene einer Unterstützung bei der gesundheitlichen Stabilisierung als auch die Abklärung von beruflichen Alternativen mit einer einhergehenden Unterstützung bei einem entsprechenden beruflichen Wiedereinstieg. Aufgrund der guten Vernetzungsarbeit hin zum AMS konnte die Kundin in eine AMS-Maßnahme zur Unterstützung bei der beruflichen Perspektivenentwicklung mit einem begleitenden Bewerbungsmanagement eingebunden werden. Parallel dazu wurde im Rahmen des fit2work Beratungsverlaufs gemeinsam mit der Kundin an der Einleitung bzw. Umsetzung der gesundheitsfördernden Empfehlungen, resultierend aus der arbeitsmedizinischen Abklärung im Rahmen des Basischecks, gearbeitet. Aufgrund der aktiven Mitarbeit von Frau S. im Hinblick auf die Umsetzung dieser gesundheitsfördernden Empfehlungen konnte sich die Kundin gesundheitlich wieder gut stabilisieren. Ebenso gab es seitens der Kundin eine hohe Eigenmotivation im Hinblick auf einen beruflichen Wiedereinstieg, welcher letztendlich auch gelungen ist. Das durchgeführte Bewerbungsmanagement - auch über den Rahmen der begleitenden AMS-Kursmaßnahme hinaus -  zeichnete letztendlich einen positiven Verlauf und Frau S. konnte noch während der laufenden fit2work Beratungen ein Dienstverhältnis als Automatisierungstechnikerin in Vollzeitanstellung aufnehmen. Die Kundin sieht somit ihrer beruflichen Zukunft durchwegs positiv entgegen. Nach wie vor zeigt sich Frau S. auch bestrebt, die gesundheitsfördernden Empfehlungen aus der fit2work Beratung aktiv eigenständig umzusetzen, um ihren beruflichen Wiedereinstieg und damit die erforderliche Nachhaltigkeit verleihen zu können.

 

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„Alter Job – neuer Weg“

Frau R., 50 Jahre wurde über die regionale Gebietskrankenkasse auf das Beratungsangebot der Personenberatung von fit2work aufmerksam gemacht. Sie nahm telefonisch über die fit2work hotline Kontakt auf und vereinbarte einen Termin zur Erstberatung. Aufgrund der vorliegenden Problemstellungen wurde seitens der verantwortlichen Case Managerin ein kleiner arbeitspsychologischer Basischeck indiziert und in weiterer Folge eine Intensivberatung eingeleitet. Die Kundin hat nach Absolvierung der Pflichtschule eine Lehre zur Konditorin mit der Lehrabschlussprüfung positiv beendet und anschließend bis zur Babypause im Einzelhandelsbereich gearbeitet. Nach Beendigung der Karenzzeit war Frau R. über 24 Jahre hindurch als Küchenhilfskraft in einem Pflegeheim beruflich tätig. Aufgrund eines für sie sehr belastenden Betriebsklimas befand sich die Kundin bereits längere Zeit im Krankenstand. Interventionsversuche seitens ihrer Vorgesetzten hatten die Situation immer wieder für einige Zeit leicht entspannen, jedoch grundsätzlich nicht die Problemstellung als solches lösen können. Eine gewisse Entlastung sei durch die Übernahme von Animationstätigkeiten für 20 Stunden pro Woche (u. a. Ausflüge unternehmen, basteln, singen etc.) in einem anderen Pflegeheim eingetreten. Frau R. arbeite gerne und wollte ihren Arbeitsplatz als Vollzeitkraft auch künftig erhalten. Die Kundin leidet unter starkem Rheuma, zusätzlich bestehen orthopädische Beschwerden, die sie in ihrem beruflichen Tätigkeitsbereich jedoch kaum beeinträchtigen.

Frau R. gab im Rahmen der fit2work Erstberatung an, sich auf psychischer Ebene sehr belastet zu fühlen. Als Grund dafür nannte sie – aus ihrer Sicht – anhaltendes Mobbing und zusätzlich fühle sie sich aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen diskriminiert. Erst vor kurzem hätte es einen Wechsel in der Führungsebene gegeben und ein weiterer Personalabbau werde angestrebt. Die Kundin befinde sich zwar in einem unkündbaren Status, hätte aber das Gefühl, dass man sie „hinausekeln“ wolle. Diese anhaltenden Belastungen wirkten sich zwischenzeitlich in Form von Schlafstörungen, Unwohlsein, Gedankenkreisen, Grübelneigung und Ängsten aus. Im Rahmen des arbeitspsychologischen Basischecks wurden seitens der Arbeitspsychologin entsprechend gesundheitsfördernde Empfehlungen ausgesprochen, um weiterfolgend eine nachhaltige psychische Stabilisierung von Frau R. gewährleisten zu können. Gemeinsam mit der zuständigen Case Managerin wurden im Rahmen der Intensivberatung diese Empfehlungen in Form von vereinbarten Meilensteinen eingeleitet bzw. zur Umsetzung gebracht. Die Themenschwerpunkte in der Intensivberatung waren somit die Unterstützung bei der psychischen Stabilisierung im Rahmen einer Anbindung an unterstützende Angebote, Hilfestellung beim Aufbau von Ressourcen und bei der Erarbeitung von Stressbewältigungs- und Konfliktbewältigungsstrategien, die Fortsetzung der fachärztlichen Verlaufskontrollen und die Einleitung weiterer Untersuchungen (Rheumaambulanz, MRT der Wirbelsäule etc.) sowie ein begleitendes berufliches Coaching. Aufgrund der positiven bzw. optimistischen Grundhaltung von Frau R., sowie ihrem reflektierten Betrachten der Gesamtsituation, konnte sie sich im Kontext der psychischen Problemstellungen gut stabilisieren. Die hohe Flexibilität und Veränderungsbereitschaft war auch ausschlaggebend dafür, dass sich die - für sie im Vorfeld der fit2work Beratungen – sehr belastende Situation an ihrem Arbeitsplatz deutlich entspannen konnte. Frau R. konnte somit in weiterer Folge unter deutlich verbesserten Rahmen an ihrem alten Arbeitsplatz mit gleichem Aufgabengebiet tätig sein bzw. an diesen zurückkehren. Sie übe ihre Arbeit wieder mit Freude aus und sei optimistisch, dies – gesundheitlich nun gut stabilisiert -  auch noch bis zur Pensionierung tun zu können.

 

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(zuletzt aktualisiert: 2. Quartal 2019)