Fälle aus der Praxis

„Mit f2w und einem Teilzeitarbeitsplatz wieder fit für den Berufsalltag“

Frau F., 50 Jahre, nahm über die Empfehlung von Bekannten hin telefonisch Kontakt über die fit2work hotline auf und vereinbarte im Rahmen der Basisinformation einen Termin zur Erstberatung. Aufgrund der vorliegenden Problemstellungen wurde gemeinsam mit der Kundin die Durchführung eines großen Basischecks, sowie in weiterer Folge die Einleitung einer fit2work Beratung in Form eines Case Managements vereinbart. Frau F. wurde in Ungarn geboren und ist im Alter von 10 Jahren mit ihren Eltern gemeinsam nach Österreich übersiedelt und auch im Besitz einer österreichischen Staatsbürgerschaft. Die Kundin hat eine Lehre als Frisörin absolviert, war im Anschluss daran jedoch überwiegend im Verkauf und zuletzt vorrangig im Gastronomiebereich beruflich tätig. Aufgrund einer Allergieerkrankung ist es ihr auch nicht mehr möglich, den erlernten Frisörberuf auszuüben. Zum Zeitpunkt der Erstberatung bei fit2work befand sich die Kundin in einem aufrechten Dienstverhältnis als Servicemitarbeiterin im Gastronomiebereich, allerdings seit über zwei Monaten in einem durchgehenden, nach wie vor laufenden, Krankenstand. Frau F. gab an, dass sie die Arbeit im Service zurzeit aufgrund ihres instabilen Gesundheitszustandes überfordern würde. Während des laufenden Krankenstandes wurde zusätzlich das Dienstverhältnis seitens des Arbeitgebers gelöst. Trotzdem gab die Kundin in der Erstberatung gegenüber der Case Managerin von fit2work an, dass sie sehr gerne wieder im Gastronomiebereich als Servicekraft tätig werden möchte. Im Rahmen der geführten fit2work Erstberatung erzählte sie, seit dem Jahr 2017 unter einer rezidivierenden Nasennebenhöhlenerkrankung, Schmerzen im Bereich des rechten Handgelenkes sowie unter Schlafstörungen und Magenschmerzen zu leiden. Ebenso würden sich familiäre Problemstellungen zusätzlich belastend auswirken. Sie bezeichnete ihren psychischen Gesundheitszustand als reduziert, was sich auch – nach Angaben von Frau F. - in Angst- und Panikattacken äußern würde.

Fachärztlich war die Kundin zu Beginn der fit2work Beratungen gut versorgt, allerdings hätten verordnete Therapien als auch Medikamente und stationäre Aufenthalte bis dato nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Kundin wünschte sich daher im Rahmen der fit2work Beratung eine Klärung der psychischen und körperlichen Belastbarkeit sowie Hilfestellung im Hinblick auf eine Stabilisierung ihres gesundheitlichen Gesamtzustandes. Die Durchführung einer arbeitsmedizinischen als auch arbeitspsychologischen Abklärung im Rahmen eines großen Basischecks ergaben, dass nach Einleitung der erforderlichen gesundheitsfördernden Maßnahmen ein Wiedereintritt in den Arbeitsprozess auf Teilzeitbasis in den Gastronomiebereich zu befürworten sei. In weiterer Folge wurden die, gemeinsam mit Frau F. erarbeiteten, Meilensteine im Rahmen der weiterführenden Case Management Beratung auf die Einleitung von gesundheitsfördernden Maßnahmen sowie einen belastungsangepassten beruflichen Wiedereinstieg im Rahmen eines Teilzeitdienstverhältnisses als Servicekraft gelegt. Im Zuge des fit2work Case Managements und des damit einhergehenden Beratungsverlaufs konnte sich die Kundin mit Hilfe der gesundheitsfördernden Empfehlungen aus dem durchgeführten großen Basischeck psychisch als auch physisch wieder gut stabilisieren. Frau F. absolvierte eine sechswöchige psychiatrische Rehabilitation und nahm die empfohlenen fachärztlichen Abklärungen als auch die entsprechenden Verlaufskontrollen regelmäßig wahr. Im Rahmen des BÖP Anschlussprogrammes von fit2work konnte der Kundin auch die Teilnahme an einer Gesprächstherapie im Einzel- als auch im Gruppensetting über fit2work sichergestellt werden. Gemeinsam mit der Case Managerin wurde ein moderates Bewegungsprogramm erarbeitet und entsprechende Motivationsarbeit geleistet, was zusätzlich unterstützend und stärkend auf die gesundheitliche Stabilisierung einwirkte. Auch erfolgte eine gemeinsame Erarbeitung von Möglichkeiten im Hinblick auf den empfohlenen belastungsangepassten beruflichen Wiedereinstieg sowie eine entsprechende Unterstützung beim Bewerbungsmanagement. Frau F. zeigte sich über den gesamten fit2work Beratungsverlauf hinweg bemüht, an einer Verbesserung ihrer gesundheitlichen Situation mit Hilfe der gesundheitsfördernden Empfehlungen aus dem großen Basischeck als auch den gemeinsam erarbeiteten Meilensteinen zu arbeiten. Im durchgeführten Feedbackgespräch zur Überprüfung der Nachhaltigkeit gab Frau F. an, sich zwischenzeitlich aufgrund der Hilfestellung durch fit2work wieder gesundheitlich gut stabilisiert zu fühlen. Nach wie vor sei sie bestrebt die fachärztlichen Kontrolltermine wahrzunehmen und die gesundheitsfördernden Empfehlungen umzusetzen. Nach Beendigung des fit2work Case Managements konnte die Kundin auch wieder ein Dienstverhältnis im Servicebereich auf Teilzeitbasis aufnehmen. Frau F. sieht mittlerweile ihrer beruflichen als auch privaten Zukunft positiv entgegen und ist davon überzeugt, nachhaltig beruflich Fuß gefasst zu haben.

 

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„Im Wunschberuf zurück in den Arbeitsprozess“

Herr B., 41 Jahre, nahm aufgrund einer Empfehlung des chefärztlichen Dienstes der KGKK Kontakt zu fit2work auf und vereinbarte im Rahmen der Basisinformation einen Termin zur Erstberatung. In diesem Termin wurde in weiterer Folge – im Hinblick auf die vorliegenden Problemlagen - eine arbeitsmedizinische Abklärung in Form eines kleinen medizinischen Basischecks als auch in weiterer Folge die Einleitung einer Intensivberatung vereinbart. Der Kunde hat nach Beendigung der Pflichtschule eine Lehre zum KFZ-Techniker mit der Lehrabschlussprüfung beendet, war danach jedoch nie mehr in diesem Arbeitsbereich beruflich tätig. In den letzten 20 Jahren seiner beruflichen Tätigkeit war Herr B. durchgehend als Maurer bzw. Trockenbauer tätig, wobei er zunächst als Maurerhelfer gearbeitet hat, die letzten Jahre jedoch durchwegs Tätigkeiten auf Facharbeiterniveau ausführte. In den letzten Wochen vor Eintritt in die fit2work Beratungen war der Kunde in einem laufenden Krankenstand, welcher zum Zeitpunkt der Erstberatung noch aufrecht war. In dieser Zeit wurde auch das bestehende Dienstverhältnis aufgrund der gesundheitlichen Problemstellungen gelöst und der Kunde konsumierte bei Kontaktaufnahme zu fit2work seinen Resturlaub. Herr B. strebte aufgrund seiner gesundheitlichen Problemstellungen eine berufliche Veränderung an, da er nicht länger in seinem Beruf als Maurer arbeiten könne und ihm auch aus ärztlicher Sicht im Vorfeld von fit2work von einer Fortsetzung dieser Tätigkeit abgeraten wurde. Herr B. litt unter LWS-betonten Bandscheibenschäden, hatte sich bereits einer CT-Blockade unterzogen und davon auch gut profitieren können. Allerdings litt er in der letzten Zeit wieder unter Schmerzzuständen, welche er versuchte mit einer entsprechenden Medikation zu lindern. Um einer weiteren gesundheitlichen Verschlechterung vorzubeugen bat Herr B. um Unterstützung durch fit2work bei der Abklärung von beruflichen Alternativen und Möglichkeiten im Hinblick auf eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme. Auch äußerte der Kunde den Wunsch beruflich künftig als Hausmeister tätig sein zu wollen.

Die arbeitsmedizinische Einschätzung im Rahmen des durchgeführten Basischecks ergab, dass weder der erlernte Beruf des KFZ-Technikers, noch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Maurer fortgesetzt werden konnten. Zusätzlich wurden gesundheitsfördernde Empfehlungen ausgesprochen, um damit eine gesundheitliche Stabilisierung einzuleiten bzw. auch weiterfolgend zu gewährleisten. Der Fokus dabei sollte auf ein gesundheitsförderndes Verhaltensmuster gelegt werden. Im Rahmen der weiterführenden fit2work Intensivberatung wurden gemeinsam mit Herrn B. entsprechende Meilensteine erarbeitet, wobei die Schwerpunkte hier auf eine Abklärung von Möglichkeiten im Hinblick auf berufliche Rehabilitationsmaßnahmen, die Erarbeitung von möglichen beruflichen Alternativen und Perspektiven sowie die Unterstützung bei einem entsprechenden Bewerbungsmanagement -  im gewünschten Berufsfeld als Hausmeister -  gesetzt wurden. Aufgrund der aktiven Mitarbeit im Hinblick auf die Umsetzung der gesundheitsfördernden Empfehlungen, resultierend aus dem durchgeführten Basischeck, konnte sich Herr B. bereits während des noch laufenden fit2work Case Managements gesundheitlich wieder gut stabilisieren. Ebenso gab es seitens des Kunden eine hohe Motivation im Hinblick eines beruflichen Wiedereinstiegs, welcher letztendlich – in seinem favorisierten Berufsbild als Hausmeister – noch während des fit2work Beratungsprozesses auch gelungen ist. Im Rahmen des durchgeführten Feedbackgesprächs zur Überprüfung der Nachhaltigkeit gab Herr B. an, nach wie vor als Hausmeister beruflich tätig zu sein und die Arbeit würde ihm große Freude bereiten. Ebenso habe er sich auf gesundheitlicher Ebene weiter stabilisieren können und sei mittlerweile beschwerdefrei. Seiner weiteren beruflichen Zukunft sieht der Kunde positiv entgegen und ist überzeugt, nachhaltig wieder beruflich tätig sein zu können.

 

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„Neuer alter Dienstgeber, gleicher Arbeitsplatz, verbesserte Rahmenbe-dingungen und mit Unterstützung von fit2work wieder fit für den Berufsalltag“

Frau B., 55 Jahre, wurde über ihren Bekanntenkreis auf das Beratungsangebot der Personenberatung von fit2work aufmerksam gemacht und kontaktierte daraufhin telefonisch die fit2work hotline. Im Rahmen der Basisinformation wurde ein Termin zur Erstberatung vereinbart und aufgrund der vorliegenden Problemstellungen seitens der verantwortlichen fit2work Case Managerin ein großer Basischeck in Form einer arbeitsmedizinischen als auch arbeitspsychologischen Abklärung indiziert und in weiterer Folge eine fit2work Case Management Beratung eingeleitet. Die Kundin hat nach Absolvierung der Pflichtschule keine weiterführende Ausbildung absolviert und war daher ab diesem Zeitpunkt durchwegs als Hilfsarbeiterin in unterschiedlichen Dienstverhältnissen tätig. Nach den Erziehungszeiten ihrer Kinder begann Frau B. als Heimhilfe zu arbeiten – zuletzt in der mobilen Pflege. Aufgrund von gesundheitlichen Problemstellungen und Schwierigkeiten am Arbeitsplatz wurde das Dienstverhältnis ungefähr drei Monate vor Eintritt in die fit2work Beratung gelöst. Zum Zeitpunkt der Erstberatung befand sich die Kundin in einem laufenden Krankenstand. Sie gab an, aufgrund ihrer Freude zum Beruf der Heimhelferin, auch zukünftig wieder in diesem Bereich tätig werden zu wollen. Frau B. litt im Vorfeld seit geraumer Zeit an chronischen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, einer Netzhautablösung sowie unter Schlafstörungen und einer Angstsymptomatik. Sie bezeichnete ihren gesundheitlichen Gesamtzustand als deutlich reduziert und würde sich nur bedingt leistungs- bzw. arbeitsfähig fühlen. Seit einem Wechsel der Führungsperson bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber hätte sie unter einer sehr hohen Stressbelastung gelitten. Zusätzlich wirkten sich die schlechte Kommunikation, die – aus ihrer Sicht – unzumutbaren Arbeitszeiten und die geringe Wertschätzung der Führungsebene gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, aber auch gegenüber den Kundinnen und Kunden als zusätzlich belastend aus

Die Kundin äußerte den Wunsch um Unterstützung bei einer gesundheitlichen Stabilisierung sowie der Begleitung im Hinblick auf einen belastungsangepassten beruflichen Wiedereinstieg als Heimhelferin. Im Rahmen eines großen Basischecks wurde eine arbeitsmedizinische als auch arbeitspsychologische Abklärung durchgeführt. Aus arbeitsmedizinischer Sicht ergab diese, dass nach entsprechenden Therapien und einer damit einhergehenden Verbesserung des gesundheitlichen Gesamtzustandes eine Arbeit als Heimhilfe auch weiterhin zu befürworten sei. Auch aus arbeitspsychologischer Sicht wäre – nach eingehender gesundheitlicher Stabilisierung – das Berufsbild einer Heimhelferin ebenfalls weiterhin zu befürworten. Die aus dem Basischeck resultierenden gesundheitsfördernden Empfehlungen waren somit die Einleitung einer ambulanten multimodalen Schmerztherapie am Klinikum Klagenfurt, die Umsetzung einer Ernährungsberatung, eine psychologische Begleitung mit den Schwerpunkten Entspannung, Achtsamkeit und Ressourcenstärkung sowie die Fortführung der bereits bestehenden fachärztlichen Verlaufskontrollen. Im weiterfolgenden Case Management wurden gemeinsam mit der Kundin entsprechende Meilensteine erarbeitet, die in ihrer Umsetzung auf eine gesundheitliche Stabilisierung auf physischer als auch psychischer Ebene, die Erarbeitung von Möglichkeiten im Hinblick auf einen belastungsangepassten beruflichen Wiedereinstieg als auch gegebenenfalls von beruflichen Alternativen abzielten. Im laufenden fit2work Beratungsprozess absolvierte Frau B. die im Basischeck empfohlenen fachärztlichen Verlaufskontrollen, es kam zur Einleitung einer multimodalen Schmerztherapie am Klinikum Klagenfurt sowie - mit Unterstützung seitens der Case Managerin -  zur Erarbeitung eines moderaten Bewegungsprogrammes in Kombination mit einer Veränderung des Ernährungsverhaltens. Auch wurde die Kundin in ein psychologisches Unterstützungsangebot eingebunden, welches als Ziel den Aufbau von Ressourcen sowie die Erarbeitung von Stressbewältigungs- und Konfliktbewältigungsstrategien hatte. Aufgrund der positiven Einstellung von Frau B. und ihrer hohen Motivation im Hinblick auf die Umsetzung der gesundheitsfördernden Empfehlungen aus dem Basischeck sowie der gemeinsam mit der Case Managerin erarbeiteten Meilensteine, konnte sich die Kundin noch während des laufenden Beratungsprozesses gesundheitlich wieder gut stabilisieren. Durch ein entsprechendes Bewerbungsmanagement und dem Austausch von Führungskräften bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber war es auch möglich, dass Frau B. noch während der laufenden fit2work Beratung wieder an ihren ehemaligen Arbeitsplatz, im Rahmen eines Teilzeitdienstverhältnisses zurückkehren konnte. Im durchgeführten Feedbackgespräch zur Überprüfung der Nachhaltigkeit gab die Kundin an, nach wie vor im „neuen alten“ Dienstverhältnis, allerdings unter deutlich verbesserten Arbeits- und Rahmenbedingungen, tätig zu sein. Frau B. blickt ihrer beruflichen Zukunft sehr positiv entgegen und freut sich, wieder – gesundheitlich stabilisiert – in ihrem favorisierten Berufsbild als Heimhelferin arbeiten zu können.

 

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(zuletzt aktualisiert: 3. Quartal 2019)