Aktuell

07.06.2021

Mit der Imfpung zurück zur Normalität

 

Ein Leben, wie vor der Pandemie scheint in greifbarer Nähe, denn die Impfbereitschaft in Österreich steigt und das Virus wird zurückgedrängt, auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass Sars-Cov-2 endemisch wird. Das bedeutet, wir werden mit dem Virus leben müssen, können aber davon ausgehen, dass aufgrund der hohen Wirksamkeit der Impfstoffe die Zahl der schweren Verläufe abnehmen wird.

Ab Herbst 2021 können sogar erstmals Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden, vorerst jedoch nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. 

Mittlerweile wurden in Österreich, mit Stand 02.06.2021 bereits 5,35 Millionen Impfdosen verabreicht, wobei 1,65 Millionen Österreicher*innen bereits vollständig immunisiert sind. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 18,7 Prozent.  

Auch wir bei fit2work mussten zu Beginn der Pandemie schnell auf die neue Situation reagieren und so wurde die Möglichkeit geschaffen, den fit2work-Beratungsprozess neben der Beratung vor Ort auch online in Anspruch zu nehmen.

Da dieses Angebot sehr gut angenommen wird und es nach wie vor, trotz der hohen Durchimpfungsrate noch viele Menschen gibt, die nicht vollständig immunisiert sind, bieten wir die Beratung für Sie selbstverständlich weiterhin online an.

 

Genauere Infos zum Beratungsablauf bekommen Sie von unseren Mitarbeiter*innen an der Hotline: 0800 500 118

Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag im Zeitraum von 08:00-18:00 und Freitag im Zeitraum von 08:00-16:00.


 

26.04.2021

Wiedereingliederungsteilzeit als Hilfestellung für Long-Covid-Patientinnen- und Patienten

 

Schreibende Hand mit Kugelschreiber

Im Februar 2020 sind in Österreich die ersten bestätigten Covid19-Fälle aufgetreten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus der damals noch weitestgehend unerforschten Krankheit unklar.

Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl an empirisch erhobenen Daten und mit der Entwicklung der Impfstoffe glücklicherweise auch die Hoffnung, die Pandemie endlich in den Griff zu bekommen.

Trotz alledem leiden im Schnitt etwa zehn bis zwanzig Prozent der Infizierten an einer Begleiterscheinung des Virus, namens Long Covid.

Dieses Syndrom wird seit Jänner 2021 als Krankheitsbild im ICD-10 beschrieben. Betroffen sein können die Atemwege, das Herz-Kreislauf-System, der Muskelapparat, das Nervensystem und der Stoffwechsel. Auftretende Symptome, nur um einige zu nennen, reichen von Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Probleme beim Atmen, Gedächtnisverlust bis hin zu chronischer Erschöpfung.

Dadurch kann die Arbeitsfähigkeit der Patientinnen und Patienten über Monate hinweg stark eingeschränkt sein.

Eine Wiedereingliederungsteilzeit kann den Betroffenen dabei helfen, die Rückkehr in den Berufsalltag zu bewältigen.

Herr S., wurde vor knapp einem Monat durch fit2work beraten. Aufgrund der vorübergehenden Arbeitszeitverkürzung, die durch die Inanspruchnahme der Wiedereingliederungsteilzeit ermöglicht wird, kann Herr S. seine Arbeit nun deutlich früher wiederaufnehmen. Davon profitieren Arbeitgeber und der Arbeitnehmer im gleichen Maße.

Wenn auch Sie von Long-Covid betroffen sind, oder aufgrund einer anderen Erkrankung über einen längeren Zeitraum im Krankenstand sind, kontaktieren Sie fit2work. Wir beraten Sie gerne zur Wiedereingliederungsteilzeit und planen mit Ihnen die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz.


 

11.12.2020

Interview mit einer Kundin über die Online-Beratung bei fit2work

Frau S., Sie haben sich für eine Online-Beratung bei fit2work entschieden. Warum?

 

Ich habe einen Termin bei fit2work benötigt, da das AMS eine Empfehlung bezüglich meiner körperlichen Beschwerden haben wollte. Auf Grund des Coronavirus wurde mir dann bei fit2work neben der Möglichkeit einer persönlichen Beratung auch eine telefonische oder Online-Erstberatung angeboten. Die Option einer Online-Beratung habe ich aus Corona Sicherheitsgründen gerne in Anspruch genommen. Es hat mich gefreut, dass fit2work diese Möglichkeit anbietet.

 

Wie war für Sie der erste Online-Termin bei fit2work?

 

Am Anfang war ich etwas nervös, ob ich das technisch überhaupt hinbekomme. Ich hatte vorher noch nie eine Videokonferenz. Es war aber schlussendlich ganz einfach, weil ich nur auf einen Link in meinen Mails klicken musste. Als dann die Case Managerin auf meinem Bildschirm erschien, hörte ich sie anfangs nicht. Dann hat sie mich angerufen und erklärt, was ich im Programm machen muss. Dann funktionierte es technisch sehr gut und ich konnte mich einwandfrei mit der Beraterin unterhalten und hab sie am Bildschirm auch gut sehen können. Das fand ich sehr positiv, und hat sich angefühlt wie in einem persönlichen Beratungstermin wo man sich gegenübersitzt.

 

Was fanden sie positiv an der Online-Beratung?

 

Positiv war, dass ich trotz Pandemie eine tolle Beratung bekam. Aber auch die finanziellen Kosten auf Grund des Bustickets konnte ich mir sparen, worüber ich sehr froh war, da das AMS Geld doch recht knapp ist. Und was ganz toll war: ich konnte zu Hause bei meinen Kindern bleiben und musste keinen Babysitter suchen.

 

Was waren noch Besonderheiten in der Online-Beratung?

 

Eigentlich waren nur die ersten Minuten kurz unangenehm, weil ich noch nie an einer Videokonferenz teilgenommen hatte. Aber ich habe ganz schnell gemerkt, dass es gar kein Problem für mich war, so zu kommunizieren. Ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe, und sehe sehr viele Vorteile dabei. Außerdem könnte es sein, dass ich eine Videokonferenz bei meinem zukünftigen Arbeitsplatz auch mal brauchen werde. Dann kenne ich es schon und habe keine Scheu mehr in der Anwendung.