Aktuell

04.08.2021

Tipps für den Wiedereinstieg (Wiedereingliederungsteilzeit)

fit2work-Beratunssituation

 

Sie planen nach einem längeren Krankenstand den Wiedereinstieg in Ihren zuletzt ausgeübten Beruf?

 

Dann könnte Ihnen die Inanspruchnahme einer Wiedereingliederungsteilzeit dabei helfen, eine schrittweise Rückkehr in den Arbeitsalltag zu gewährleisten.

 

Was müssen Sie beachten?

 

Die Planung einer Wiedereingliederungsteilzeit bedarf einer gewissen Vorlaufzeit. Im Idealfall melden Sie sich deshalb mindestens ein Monat vor Ende des Krankenstands bei fit2work um eine Erstberatung in Anspruch zu nehmen. Natürlich kann die Planung auch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, aber um das ideale Ergebnis für Sie zu erzielen, ist eine frühzeitige Planung hilfreich.

 

Was können Sie bereits vor der Erstberatung durch fit2work erledigen?

 

Holen Sie Befunde ein und sprechen Sie bereits im Vorfeld mit Ihrer Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber, ob eine vorübergehende Arbeitszeitverkürzung für die Zeit nach Ihrem Krankenstand möglich ist. Denn auch Arbeitgeberinnen und Arbeitergeber profitieren von der Wiedereingliederungsteilzeit, da in diesem Zeitraum nur die Kosten für die tatsächlich geleisteten Stunden anfallen und ein langfristiger Erhalt Ihrer Gesundheit gleichbedeutend mit dem langfristigen Erhalt Ihrer Arbeitsfähigkeit ist.

 

Kontaktieren Sie unsere Hotline zur Terminvereinbarung für eine Erstberatung:

Hotlinenummer 0800 500 118


 

01.07.2021

Psychologie/Psychotherapie/Psychiatrie – was ist eigentlich der Unterschied?

Und wohin wende ich mich mit meinem Anliegen?

Wohin soll ich eigentlich gehen, wenn ich psychisch stark belastet oder gar überbelastet bin? Muss ich mit psychischen Problemen zum/zur Psychiater/in, zum/zur Psychotherapeuten/in oder zum/zur Psychologen/in?

Diese Fragen lassen sich auf Anhieb nicht so leicht beantworten, wie man vielleicht meinen würde.

Zuerst einmal muss man wissen, inwiefern sich die drei Disziplinen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie voneinander unterscheiden.  

 

Psychiatrie: Die Psychiatrie ist eine medizinische Fachrichtung. Psychiaterinnen und Psychiater sind also immer vollausgebildete Ärztinnen und Ärzte.

In der Tiroler Landesklinik gibt es eine stationäre und eine ambulante Einheit. Im Falle einer akuten, sehr starken Belastung oder einer psychischen Erkrankung ist das die richtige Adresse.

Man kann sich auch dorthin wenden, wenn man nicht selbst betroffen ist, sondern es um einen Angehörigen oder um eine mir nahestehende Personen geht. Insbesondere dann, wenn eine Fremd- oder Selbstgefährdung im Raum steht. Im Zweifel ist es in so einem Fall grundsätzlich immer besser zu reagieren, als nicht zu reagieren.

Auf der Klinik findet in jedem Falle eine ganzheitliche Untersuchung statt. Eine vollständige psychiatrische Diagnostik setzt sich aus dem Untersuchungs-Gespräch, der körperlichen Untersuchung und aus verschiedenen, zusätzlichen Maßnahmen (z.B. Labor, apparative Verfahren, Tests) zusammen. 

Psychiaterinnen und Psychiater agieren auch außerhalb der Klinik, in eigenen Praxen.

Im Falle von psychischen Erkrankungen ist eine fachärztliche psychiatrische Abklärung eigentlich immer indiziert und zwar deshalb, weil nur Psychiaterinnen und Psychiater Medikamente verschreiben dürfen. Psychologinnen und Psychologen und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten dürfen das nicht und sollten ihren Patientinnen und Patienten deshalb immer eine psychiatrische Abklärung empfehlen, da eine medikamentöse Behandlung im Falle von psychischen Erkrankungen und Belastungen zumindest immer in Erwägung gezogen werden sollte.

 

Psychotherapie: Psychotherapie ist ein auf wissenschaftlichen Methoden basierendes Heilverfahren. Die jahrelange Ausbildung kann von Studienabsolventinnen- und absolventen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen absolviert werden.

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können, wie auch Psychiaterinnen oder Psychiater sowohl im ambulanten/stationären Bereich, als auch im niedergelassenen Bereich tätig sein.

Eine Behandlung von psychischen Erkrankungen ist in der modernen Psychiatrie nicht ohne Psychotherapie denkbar. Beide Disziplinen ergänzen sich sozusagen. 

Eine psychotherapeutische Behandlung ist in den meisten Fällen sehr engmaschig und erfolgt über einen längeren Zeitraum.

Ein Teil der Behandlungskosten im niedergelassenen Bereich wird von der Krankenkasse übernommen. Es gibt auch vollfinanzierte Angebote. Diese unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland und sind meist mit langen Wartezeiten verbunden.

 

Psychologie: Die Psychologie ist im Gegensatz zur Psychiatrie und zur Psychotherapie keine Behandlungsmethode, sondern eine wissenschaftliche Disziplin, die den Naturwissenschaften zugeordnet wird.

Zwar gibt es auch psychologische Beratung und Behandlung, insbesondere im klinischen Bereich, aber psychische Erkrankungen im Kontext des ICD-10 dürfen nur von Psychiaterinnen und Psychiatern, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie von Psychologinnen und Psychologen mit Zusatzqualifikation behandelt werden.

Wenn man jedoch akut belastet ist, kann eine psychologische Beratung durchaus hilfreich sein. Gerade bei Lebenskrisen, Scheidungen, Problemen bei der Kindererziehung, nur um einige Aspekte des Lebens zu nennen, die uns belasten können, kann es sein, dass eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung nicht zwangsläufig notwendig ist.

Es gibt kostenlose Beratungsangebote, aber auch hier gibt es wieder regionale Unterschiede. Im niedergelassenen Bereich gibt es allerdings keine Zuschüsse seitens der Krankenkassen und zwar deswegen, weil Psychologinnen und Psychologen nicht befugt sind, Krankheiten zu behandeln.

Eine Ausnahme bilden allerdings jene Psychologinnen und Psychologen, die eine Zusatzausbildung zum/zur Klinischen- und/oder Gesundheitspsychologen/in absolviert haben. Sie sind auch zur Behandlung von psychischen Erkrankungen befugt. Während klinische Psychologinnen und Psychologen bereits erkrankte Menschen behandeln, liegt der Fokus im Bereich der Gesundheitspsychologie auf der Prävention, wenn es darum geht, Krankheiten vorzubeugen. 

 

Fazit: Schon alleine die Differenzierung zwischen psychischen Belastungen und psychischen Erkrankungen ist für Laien schwierig und sollte im Zweifelsfall den Expertinnen und Experten überlassen werden.

Wir bei fit2work beraten Sie gerne, wenn es darum geht das richtige Angebot für Sie zu finden. Dabei bedienen wir uns wissenschaftlich anerkannter Methoden um Ihre Situation adäquat zu beurteilen.

Die Beratung bei fit2work ist unkompliziert und kostenlos.

Ein Anruf an der fit2work-Hotline genügt, um innerhalb von wenigen Werktagen einen unverbindlichen Beratungstermin mit einer Case Managerin oder einem Case Manager der fit2work Personenberatung zu vereinbaren. Entweder persönlich oder online/telefonisch.

 

Alle Infos unter:

www.fit2work.at

fit2work-Hotline: 0800 500 118


 

07.06.2021

Mit der Imfpung zurück zur Normalität

Beratungssituation bei fit2work

 

Ein Leben, wie vor der Pandemie scheint in greifbarer Nähe, denn die Impfbereitschaft in Österreich steigt und das Virus wird zurückgedrängt, auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass Sars-Cov-2 endemisch wird. Das bedeutet, wir werden mit dem Virus leben müssen, können aber davon ausgehen, dass aufgrund der hohen Wirksamkeit der Impfstoffe die Zahl der schweren Verläufe abnehmen wird.

Ab Herbst 2021 können sogar erstmals Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden, vorerst jedoch nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. 

Mittlerweile wurden in Österreich, mit Stand 02.06.2021 bereits 5,35 Millionen Impfdosen verabreicht, wobei 1,65 Millionen Österreicherinnen und Österreicher bereits vollständig immunisiert sind. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 18,7 Prozent.  

Auch wir bei fit2work mussten zu Beginn der Pandemie schnell auf die neue Situation reagieren und so wurde die Möglichkeit geschaffen, den fit2work-Beratungsprozess neben der Beratung vor Ort auch online in Anspruch zu nehmen.

Da dieses Angebot sehr gut angenommen wird und es nach wie vor, trotz der hohen Durchimpfungsrate noch viele Menschen gibt, die nicht vollständig immunisiert sind, bieten wir die Beratung für Sie selbstverständlich weiterhin online an.

 

Genauere Infos zum Beratungsablauf bekommen Sie von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Serviceline 0800 500 118.

Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag im Zeitraum von 08:00-18:00 und Freitag im Zeitraum von 08:00-16:00.


 

02.06.2021

Ideenwettbewerb zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Welche Möglichkeiten gibt es, wie Betriebe die Gesundheit und die Fitness ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und erhalten können? in Zeiten der Pandemie sind kreative Ideen dazu mehr denn je gefragt und müssen schnell umgesetzt werden.

 

Die @Open Innovation Salzburg Plattform hat dazu einen Ideenwettbewerb gestartet, in dem innovative Ideen zur betrieblichen und regionalen Gesundheitsförderung gefördert werden, die nahtlos in den beruflichen Alltag und die individuelle Lebensweise integriert werden können. Die Gewinnerideen werden durch eine Fachjury prämiert und den aktivsten Mitgliedern winken tolle Preise und die Möglichkeit, die Ideen gemeinsam mit den Partnerorganisationen umzusetzen.

 

Kombi-Angebote für Bewegung, Ernährung und Stressmanagement, regionale Strategien der Gesundheitsförderung, Strategien im Umgang mit dem Home-Office – überzeugen Sie mit Ihrer kreativen Idee die noch bis 3. Juli eingereicht werden kann.

 

Mehr zum Ideenwettbewerb gibt’s hier!

 

Partnerbetriebe des Ideenwettbewerbs


 

26.04.2021

Arbeitslos in Zeiten der Pandemie

Corona stellt für alle eine hohe Belastung dar. Vor allem die Zahl derer, die unter den psychischen Auswirkungen von „social distancing“, Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen bei sportlichen und kulturellen Aktivitäten leiden, nimmt zu.

 

Noch prekärer und weniger steuerbar stellt sich die Situation für Arbeitsuchende dar. Neben der Angst um die eigene Gesundheit kommen auch Ängste durch wirtschaftliche Engpässe hinzu. Auch der fehlende Austausch mit Kolleginnen und Kollegen oder die Mehrfachbelastung durch zu betreuende Kinder führen zu Stress und Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Depressionen.

 

fit2work sieht sich der Herausforderung gegenüber, Arbeitsuchende, die in pandemiebedingter Isolation leben, über das Beratungsangebot zu informieren. Neben der Präsenz in den Medien und der verstärkten mobilen Beratung hat sich die Kooperation mit dem AMS in Salzburg als Erfolgsweg erwiesen.

 

In einer Aussendung über das eAMS wurden die Kundinnen und Kunden des Arbeitsmarktservice im gesamten Bundesland über das Angebot von fit2work informiert und ermutigt, von den kostenlosen Leistungen Gebrauch zu machen.

 

Grafik zur Wirksamkeit der AMS WerbeaktionNach etwa zwei Monaten kann die gemeinsame „Werbeaktion“ von AMS und fit2work mit einer äußerst positiven Bilanz aufwarten, die sich auch unmittelbar in der Zahl der Neukundinnen und Neukunden manifestiert. Sowohl bei den Anruferinnen und Anrufern an der Hotline, als auch bei den Arbeitsuchenden, die eine Erstberatung in Anspruch genommen haben, sind bemerkenswerte Anstiege zu verzeichnen. 

 

Dieser Erfolg kann als Signal gewertet werden, dass der Unterstützungsbedarf bei der Gruppe der AMS-Kundinnen und -kunden in Zeiten von Corona so hoch ist, wie Evaluierungen und Medienberichte nahelegen. Es kann aber auch festgehalten werden, dass fit2work für viele als passende Anlaufstelle gesehen wird, um Entlastung und Unterstützung in der schwersten Gesundheitskrise unserer Generation zu finden.


 

11.12.2020

Die Vorteile einer fit2work Betriebsberatung

Vorderseite des fit2work-Folders

Ein Unternehmen ist so gesund, wie es sein Personal ist. Was aber tun, wenn es unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesundheitliche Probleme gibt, sei es durch Krankheit, Unfall, Behinderung oder Burnout?

 

fit2work hat das Ziel, die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen, der Mitarbeiter und der Führungskräfte langfristig zu erhalten bzw. wiederherzustellen. fit2work ist ein kostenfreies Beratungsangebot, das Ihnen dabei hilft, lange Krankenstände, frühe Pensionsantritte und Kündigungen zu verhindern. Ihr erfahrenes Personal und dessen Knowhow bleiben Ihnen erhalten, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich wohl und sind motiviert.

Das Beratungsprogramm ist zu 100 % gefördert - d.h. für Ihren Betrieb (Ihre Organisation) kostenlos.