Fälle aus der Praxis

Beruflicher Neustart im Wunschberuf

Herr A. musste seinen technischen Beruf aufgeben, da die Nacht- und Schichtarbeit zu erheblichen Schlafstörungen und in Folge zu einer Erschöpfung führten. In eher ablehnender Haltung kam er zum Erstgespräch und konnte auch den arbeitsmedizinischen Gesprächen beim Basischeck nichts abgewinnen. Herr A. beschrieb sich selbst als müde und planlos. Er brachte zu Beginn der Beratung keine hohe Compliance mit. Während der Beratungszeit entwickelte sich allerdings ein konstruktives Arbeitsklima durch die interessanten Informationen und Vorschläge. Zu umsetzbaren Maßnahmen und begleitender Psychotherapie konnte der Kunde dann motiviert werden. Herr A. wollte ursprünglich nicht pendeln, sondern in seinem Wohnumfeld einen beruflichen Wiedereinstieg planen. Ein sehr verlockendes Jobangebot in dem von ihm künftig angestrebten Berufsfeld nahm er jedoch sofort an, obwohl dies wiederum mit täglichem, mehrstündigen Pendeln zum Arbeitsplatz verbunden war.

Nach einigen Monaten konnte Herr A. im gleichen Wunschberuf an einen Arbeitsplatz in seiner Wohnumgebung wechseln. Damit machte Herr A. neuerlich einen Schritt in seine berufliche Zukunft mit mehr Arbeitszufriedenheit und Work-Life-Balance.

 

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Arbeitssuchend

Herr K. nahm im Mai 2018 eine Erstberatung bei fit2work in Anspruch. Er berichtete, dass er aufgrund von orthopädischen Beschwerden seine Tätigkeit im Außendienst aufgeben musste, auch sei er bedingt durch seine Arbeitslosigkeit psychisch belastet. Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen- u. psychologischen Abklärung konnten die Empfehlungen einer psychologischen Betreuung sowie einer Kur und physikalischer Therapien ausgesprochen werden, welche der Kunde mit Unterstützung der Case Managerin auch sofort umsetzte. Eine psychologische Betreuung wurde ebenfalls über fit2work organisiert.

Der Gesundheitszustand des Kunden besserte sich im Rahmen des Case Managements soweit, dass er sich wieder in einen Bewerbungsprozess begeben konnte. Mit Abschluss der Beratung hatte der Kunde bereits ein Jobangebot in Aussicht, welches passend zu seinen gesundheitlichen Einschränkungen adaptierbar war.

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Entwicklung einer beruflichen Perspektive

Frau S. meldete sich bei fit2work, nach ihrem Krankenstand aufgrund eines psychischen Zusammenbruchs sei sie nun AMS gemeldet, jedoch befürchte sie, nicht belastbar genug für den Job zu sein. Sie leide bereits seit längerer Zeit an psychischen Problemen und wünsche sich Unterstützung bei der Stabilisierung ihrer Gesundheit und in weiterer Folge auch beim beruflichen Wiedereinstieg. Im Rahmen vom fit2work in der CM-Beratung wurde der Klientin eine Psychotherapie ermöglicht, weiteres nahm sie die fachärztlich- psychiatrische Behandlung auf Anraten der CM wieder auf. Berufliche Möglichkeiten wurden im Rahmen des CM ebenfalls ausgelotet, Frau S. bekam bei der Jobsuche auch Hilfe durch die Arbeitsassistenz.

Nachdem Fr. S. eine Verbesserung der psychischen Gesundheit erfuhr, begann sie zunächst geringfügig zu arbeiten, wobei eine Aufstockung der Arbeitszeit auf 20-25 Stunden geplant ist. Frau S. blickt nun gestärkt in die Zukunft und konnte für sich wieder eine berufliche Perspektive erlangen.

 

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Mobbing

Frau Z. hat aufgrund einer prekären Situation am Arbeitsplatz und psychischen Überlastung Hilfe bei fit2work gesucht. Sie berichtete, das Arbeitsklima habe sich mit der neuen Geschäftsleitung sehr verschlechtert, man wolle die langjährigen Mitarbeiter hinaus mobben. Die psychische Belastung im Betrieb sei nicht zum Aushalten. Das gute Betriebsklima sei systematisch zerstört worden. Durch die arbeitspsychologische Abklärung ergab sich die Empfehlung einer Psychotherapie sowie Entspannungstraining, die Freizeitgestaltung zu intensivieren und arbeitsrechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Frau Z. hat sich für die begleitende Beratung bei einer Case Managerin bei fit2work entschieden, es wurde ihr geholfen, die Empfehlungen umzusetzen. Nach 4 Monaten ginge es der Klientin besser, sie fand einen Weg für sich, das Betriebsklima zu akzeptieren, plant einen Jobwechsel und unternimmt wieder mehr mit ihren Freundinnen.

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Trotz physischer und psychischer Beeinträchtigung im Beruf geblieben

Frau M. war lange Jahre als diplomierte Krankenschwester tätig und litt unter einer degenerativen chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung. Sie konnte ihre Tätigkeit als Krankenschwester in einem Pflegeheim nunmehr nicht ausüben. Als zusätzlicher psychische Belastungsfaktor kam hinzu, dass ihre KollegInnen wenig Verständnis für ihre gesundheitliche Situation zeigten (häufige Einteilung für Nachtdienste, Überstunden, Zeitdruck). Die arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärung von fit2work ergab eine Depression bei chronischem Schmerzsyndrom sowie die Diagnose von Sehnansatz- und Gelenkserkrankung.

Frau M. konnte mit der Unterstützung der Case Managerin im Laufe der Prozessbegleitung und trotz der 60-prozentigen körperlicher Behinderung eine neue Anstellung im Rahmen von 30 Wochenstunden in einem Pflegeheim finden. An ihrer neuen Arbeitsstelle konnte Frau M. wieder neue Lebensfreude und Motivation finden.

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( zuletzt aktualisiert: 1. Quartal 2019 )

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