Aktuelle Meldungen

Fragen & Antworten mit der fit2work-Arbeitsmedizin: Muskuloskelettale Erkrankungen

Ärzte schreiben am Laptop

 

28.06.2024

 

Muskuloskelettale Erkrankungen* zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und gesundheitlichen Beschwerden in der Bevölkerung. Ob dies auch auf die Kundinnen und Kunden von fit2work zutrifft, welche Berufe am meisten betroffen sind und was bei einem Termin mit unserer Arbeitsmedizin passiert, haben wir Doktor Werner Pancheri, Arbeitsmediziner und für fit2work in Tirol tätig, gefragt, welcher unsere Fragen wie folgt beantwortet hat:

Frage: Der österreichische Gesundheitsbericht 2022 führt unter anderem chronische Rückenschmerzen (26 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren), chronische Nackenschmerzen (20 Prozent) und Arthrose (13 Prozent) als die häufigsten körperlichen Beschwerden an. Können Sie dies auch aus Ihrer Arbeit mit Kundinnen und Kunden von fit2work bestätigen?

 

Antwort: Ja, diese Zahlen können wir aus unserer Arbeit bei fit2work im Groben bestätigen.
 

Frage: Was sind die häufigsten Ursachen für muskuloskelettale Erkrankungen am Arbeitsplatz?

 

Antwort: Ein großes Problem sind Zwangshaltungen (sitzen, knien), weiters das Heben und Tragen von Lasten und natürlich auch ein monotoner Bewegungsablauf im Berufsalltag.

 

Frage: Welche Berufe oder Tätigkeiten sind besonders gefährdet?

 

Antwort: Tätigkeiten, die größtenteils sitzend durchgeführt werden, wie zum Beispiel an einem Büroarbeitsplatz, aber auch Handwerksberufe wie Installateur oder Personen, die am Bau arbeiten.

 

Frage: Beobachten Sie einen Unterschied zwischen den Geschlechtern?

 

Antwort: Nein, allenfalls Unterschiede, die der Berufswahl und den damit einhergehenden Tätigkeiten zu Grunde liegen.

 

Frage: Gibt es die Möglichkeit bei fit2work eine bildgebende Untersuchung durchzuführen (Röntgen, CT, MRT, etc.)?

 

Antwort: Nein, das ist bei uns nicht möglich. Eine Überweisung für eine spezifische bildgebende Untersuchung erfolgt über die Allgemeinmedizin oder die jeweilige Fachärztin oder den Facharzt.

 

Frage: Wie können Physiotherapie und Rehabilitation zur Genesung beitragen?

 

Antwort: Diese können unterstützend sein. Wichtig ist, dass in der Physiotherapie, oder bei einem REHA-Aufenthalt nach eingetretener Besserung, Hilfe zur Selbsthilfe gelehrt wird. Ziel ist das Erlernen von Übungen und Bewegungsabläufen durch die Patientin oder den Patienten. Diese Abläufe fließen dann im Optimalfall in den beruflichen und privaten Alltag ein.

 

Frage: Welche Maßnahmen können die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einer muskuloskelettalen Erkrankung erleichtern?

 

Antwort: Eventuell eine Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) und soweit es möglich ist die Adaption des Arbeitsplatzes (höhenverstellbarer Schreibtisch, Stuhl, Hilfsmittel bei Hebe- und Tragetätigkeiten).

 

Frage: Wie kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer finanziellen Unterstützung für ergonomische Büromöbel …?

 

Antwort: Vorgaben hinsichtlich Ergonomie am Arbeitsplatz sind vorhanden und müssen von der Dienstgeberin oder vom Dienstgeber erfüllt werden. Aktuell sind beispielsweise höhenverstellbare Schreibtische noch nicht überall Standard. Am besten wenden sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die jeweilige Führungskraft.

 

Frage: Ein Beispiel aus der Praxis: Frau P. arbeitet als Verkäuferin in einem großen Schuhgeschäft. Die Kundin leitet unter einem Bandscheibenvorfall und kann diesen Job aufgrund von starken Schmerzen derzeit nicht mehr ausüben. Wie kann es für Frau P. weitergehen?

 

Antwort: Nach einer ausreichenden Rekonvaleszenz inklusive physiotherapeutischer und medikamentöser Behandlung, Dauer etwa 8 Wochen, sollte ein Wiedereinstieg ins Berufsleben durchaus möglich sein. Bei einer Operation kommt es zu einer entsprechenden Verlängerung der Heilungsphase. Es könnte auch auf eine Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) mit monatlicher Steigerung der Arbeitszeit bei Arbeitsbeginn zurückgegriffen werden.

 

Frage: Wie sieht ein möglicher Ablauf eines Termins bei der fit2work-Arbeitsmedizin aus?

 

Antwort: Der Ablauf des Termins wird individuell auf die Person und die jeweilige Diagnose zugeschnitten. Von einfacher Beratung bis zur Beratung hinsichtlich einer WIETZ oder einer Empfehlung, beispielsweise um REHA-Geld zu beantragen.

Wenn auch Sie das Gefühl haben, Ihre Arbeitsfähigkeit verbessern zu können oder Sie nach einem Krankenstand wieder in das Arbeitsleben zurückkehren möchten, zögern Sie nicht, mit uns einen unverbindlichen Erstberatungstermin zu vereinbaren. Diesen können Sie entweder über unsere Hotline unter der Nummer 0800 500 118 oder per Mail (elektronisch) unter info@fit2work.at vereinbaren.

 

 

*Erkrankungen, die Muskulatur und Skelett betreffen bzw. zum Bewegungsapparat gehören

 

Foto: © envato elements

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Wieder fit2work – Beruflicher Wiedereinstieg nach Bandscheibenvorfall

Frau am Arbeitsplatz hält sich vor Schmerzen den Rücken

 

28.05.2024

 

Nach rund eineinhalb Jahren im Krankenstand wandte sich Frau V. (31) an fit2work. Sie litt an einem Bandscheibenvorfall und wünschte sich Beratung zu einer möglichen raschen, aber auch belastungsangepassten Rückkehr in die Berufstätigkeit. Ihr letztes Anstellungsverhältnis war eine befristete Post-Graduate-Anstellung, in deren Rahmen Frau V. an ihrer Dissertation gearbeitet hatte. Aufgrund des Bandscheibenvorfalls und den zusätzlichen privaten Belastungen als alleinlebender Elternteil hatte sie ihre Doktorarbeit nicht wie geplant fertig stellen können. Das Gefühl, aufgrund der multiplen Herausforderungen in der Luft zu hängen, erschöpfte die Kundin auch psychisch.

Zu diesem Zeitpunkt wurde der berufliche Wiedereinstieg für Frau V. zum dringenden Anliegen, denn die lange Erkrankung brachte schwere finanzielle Belastungen mit sich und Frau V. musste schließlich für den Lebensunterhalt der Familie sorgen. Zwar war die Kundin zu Beginn der Beratung tendenziell zuversichtlich, eine neue Anstellung zu finden, doch fehlte es ihr an einer konkreten beruflichen Perspektive. Zudem sorgte sie sich vor weiterer körperlicher Überlastung, da ihre Bandscheibenbeschwerden auch nach orthopädischer Rehabilitation noch nicht vollständig auskuriert waren.

 

Im Rahmen des fit2work-Case-Managements begann Frau V. eine ambulante orthopädische Reha-Anschlussbehandlung zur weiteren Stabilisierung und Schmerzlinderung. Aufgrund der finanziell belasteten Situation erfolgt die Anbindung an eine Sozialberatungsstelle. Zudem ergab die arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärung bei fit2work die Empfehlung, psychologische Stabilisierungsmaßnahmen vorzunehmen (Stressbewältigung, Resilienz- und Ressourcenstärkung). Frau V. konnte eine entsprechende Maßnahme in Abstimmung mit dem AMS anbahnen und zeitnahe absolvieren. Die Zielsetzung dieser Maßnahme, nämlich das Vertrauen der Kundin in die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken und die berufliche Perspektivenplanung zu konkretisieren, gelang. Schließlich konnte Frau V. nach fortgeschrittener körperlicher Stabilisierung und auch psychisch gestärkt die gezielte Stellensuche angehen – mit Erfolg! Frau V. erhielt noch vor Ende des fit2work-Casemanagements eine Stellenzusage in der Sozialwirtschaft.

 

Im Feedbackgespräch rund 3 Monate nach Beratungsabschluss zeigte sich Frau V. sehr zufrieden mit der neuen Anstellung. Weiters konnte ihre Genesung mithilfe der berufsbegleitend weitergeführten Reha-Anschlussbehandlung weiter voranschreiten. Durch den neuen Job und das regelmäßige Einkommen hatte die Kundin ihre finanziell angespannte Situation in den Griff bekommen können – das Auskommen ihrer Familie war somit wieder gesichert!

 

Wenn auch Sie hinsichtlich Ihrer Gesundheit, Ihrer Arbeitsfähigkeit und dem Wiedereinstieg in den Beruf nach Erkrankung Rat suchen, dann kontaktieren Sie uns bitte gerne! Unverbindliche Erstberatungstermine können Sie an unserer Hotline vereinbaren unter 0800 500 118. Wir sind von Montag bis Donnerstag von 08 bis 18 Uhr und am Freitag von 08 bis 16 Uhr für Sie telefonisch erreichbar.

 

Foto: © envato elements

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fit2work unterwegs!

Drei fit2work-Umsetzerinnen und Umsetzer halten fit2work-Folder in der Hand

 

10.05.2024

 

Die regionalen Teams von fit2work sind in den kommenden Wochen österreichweit wieder bei Veranstaltungen und Messen anzutreffen, um Interessierten unser Angebot vorzustellen. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Veranstaltungen, an denen fit2work präsent sein wird (nach Datum geordnet):

 

14.05.2024, 09:30 bis 16 Uhr, 1020 Wien: Inklusionsfachtagung ÖGB- und Gewerkschaftshaus Catamaran

Auch dieses Jahr ist fit2work wieder an dieser wichtigen Tagung mit der Personen- und der Betriebsberatung an einem Informationsstand vertreten. Einige Eindrücke aus 2023 können Sie hier finden. Mehr Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Sozialministeriumsservices.

23.05.2024, ganztägig, 8010 Graz: Gesundheitstag der Technischen Universität (TU) Graz

fit2work ist erneut mit einem Stand beim Gesundheitstag der Technischen Universität Graz anwesend. Die TU Graz veranstaltet im Mai jährlich eine Gesundheitswoche mit einem Gesundheitstag, bei dem die Mitarbeitenden zur Förderung ihrer Gesundheit im Alltag angeregt werden sollen.

 

24.05.2024, 14 bis 18 Uhr, 4240 Freistadt/OÖ: Sozialmesse, am Stadtplatz Freistadt
Im Rahmen der Sozialmesse am Stadtplatz Freistadt werden soziale Angebote aus der Region sowohl für jüngere als auch ältere Zielgruppen vorstellt. Das fit2work-Team wird mit einem Infostand vor Ort sein.

 

29.05.2024, 09 bis 11:30 Uhr, 2340 Mödling: Woman & Work, AMS Mödling

Informationstand und Beratung durch Case Managerinnen der Personenberatung NÖ vor Ort im AMS Mödling im Rahmen des Woman & Work-Tages des AMS. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

04.06.2024 bis 06.06.2024, ganztägig, 6020 Innsbruck: Forum Prävention 2024

Das Forum Prävention, eine Veranstaltung der AUVA, findet im Congress Innsbruck statt. Es werden rund 1.300 Besucherinnen und Besucher erwartet. Inhaltliche Schwerpunkte sind dieses Jahr etwa die Themen Digitalisierung und moderne Präventionskonzepte. fit2work wird in diesem Sinne die Personen- und Betriebsberatung repräsentieren.

 

06.06.2024, ganztägig, Museumsquartier, 1070 Wien: MY LIFE – Infotage zur Darmgesundheit, finale Veranstaltung

fit2work wird das Beratungsangebot durch einen Impulsvortrag auf der Messe vorstellen und mit einem Infostand vertreten sein. Mehr Informationen hier.

 

13.06.2024, ganztägig, 2361 Laxenburg, Schloss Laxenburg: HR Inside Summit – Summer Edition

Auch dieses Jahr ist fit2work wieder beim HR-Inside-Summit im beeindruckenden Ambiente von Schloss Laxenburg und wird gemeinsam mit dem NEBA-Betriebsservice an einem Informationsstand anzutreffen sein – Vernetzung inklusive!

 

25.06.2024, ganztägig, 8010 Graz: Tag der Inklusion an der Technischen Universität (TU)

Der Tag der Inklusion an der TU Graz findet in Kooperation mit der „Woche der Inklusion“ der Stadt Graz (03. bis 09.07.2024) statt. Am „Tag der Inklusion" erwarten Interessierte im Foyer der Alten Technik Infostände zahlreicher Vereine und Institutionen – so auch ein Stand von fit2work.

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Der Ärger mit den „Kreuzschmerzen“: Muskuloskelettale Erkrankungen

Mann krümmt sich vor Rückenschmerzen

 

29.04.2024

 

Wie fühlen Sie sich körperlich? Haben Sie Rückenschmerzen? Schmerzen Ihre Gelenke? Falls Ihre Antwort JA lautet, dann sind Sie damit nicht allein: Muskuloskelettale Erkrankungen (Erkrankungen, die Muskulatur und Skelett betreffen bzw. zum Bewegungsapparat gehören) zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und gesundheitlichen Beschwerden in der Bevölkerung.

Der österreichische Gesundheitsbericht 2022 führt unter anderem chronische Rückenschmerzen (26 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren), chronische Nackenschmerzen (20 Prozent) und Arthrose (13 Prozent) als die häufigsten körperlichen Beschwerden an. Darüber hinaus ergänzen Erkrankungen am Bewegungsapparat wie Arthritis, Rheuma und Osteoporose diese Liste – um nur einige zu nennen.

 

Doch was tun, wenn der Bewegungsapparat Probleme bereitet? Ist es möglich, aktiv zu werden, bevor man sich gezwungen sieht, sich krankzuschreiben? Die Antwort lautet JA. Der erste Schritt bei körperlichen Beschwerden am Bewegungsapparat führt zur Allgemeinärztin oder zum Allgemeinarzt. Von dort aus kann eine Überweisung zur Bildgebung (beispielsweise MRT, Röntgen oder CT) oder auch direkt zur Fachärztin oder zum Facharzt erfolgen. Diese können aus verschiedenen Bereichen wie Orthopädie, Neurologie oder auch aus der Inneren Medizin sein – abhängig von der Einschätzung der Allgemeinärztin oder des Allgemeinarztes.

 

Nach Erhalt eines Befundes kann dann auf Empfehlung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes der richtige therapeutische Ansatz gewählt werden, wie zum Beispiel Physiotherapie, Ergotherapie und/oder Osteopathie. In einigen Fällen kann auch eine Kur oder ein REHA-Aufenthalt in Betracht gezogen werden.

 

Sollten Sie Schmerzen am Bewegungsapparat haben und Sie nicht sicher sind, was der erste richtige Schritt für Sie ist, kann fit2work Sie dabei unterstützen, das passende Angebot im Gesundheitsbereich zu finden, um Ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederzustellen. Egal, in welchem Stadium der Beschwerden Sie sich befinden, ob es sich um Verspannung im unteren Rücken handelt oder bereits um eine ärztlich diagnostizierte muskuloskelettale Erkrankung: Wenden Sie sich gerne an uns, um einen unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren. Und wie immer gilt im Bereich der Gesundheit: Je früher Sie tätig werden, desto besser!

 

Manche Menschen suchen auch erst nach einem längeren Krankenstand unsere Unterstützung, um nach einer Genesungsphase oder einer möglichen REHA wieder in den Beruf zurückzukehren bzw. wieder einzusteigen. Einige von ihnen können aufgrund ihrer körperlichen Beschwerden nicht mehr in ihren früheren Beruf zurückkehren. In solchen Fällen kann fit2work auch bei einer beruflichen Neuorientierung unterstützen (mehr dazu ist in unserem aktuellen Best-Practice-Beispiel nachzulesen). Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

 

An dieser Stelle möchten wir auch auf das Angebot „Gesunder Rücken“ der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) aufmerksam machen. Die ÖGK bietet in mehreren Bundesländern ein kostenloses Online-Programm für einen gesunden Rücken an. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Quelle:

Gesundheitsbericht: Österreicher:innen leben länger und länger gesund (sozialministerium.at)

 

Foto: © Envato Elements

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Alles über fit2work: Berufliche Neuorientierung und Wiedereinstieg

Zwei Personen schütteln Hände

 

15.03.2024

 

Sie sind im Krankenstand, weil Sie sich der körperlichen Belastung oder dem Stress in Ihrem Beruf nicht mehr gewachsen fühlen? Sie wurden aufgrund einer Erkrankung gekündigt? Sie haben Sorgen, wie es für Sie beruflich weitergehen kann? fit2work kann Sie bei diesen Anliegen unterstützen.

Viele Menschen können aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf oder Ihre letzte Tätigkeit nicht mehr ausüben und sehen sich mit einer beruflichen Neuorientierung konfrontiert. Dies kann aufgrund von chronischen Beschwerden, wie Problemen mit dem Bewegungsapparat, nach Unfällen oder nach akuten Erkrankungen der Fall sein. Beispielsweise, wenn man nach einer onkologischen oder einer psychischen Erkrankung den Herausforderungen der alten Beschäftigung oder Berufes nicht mehr gewachsen ist.

 

Personen, die sich nach langer Erkrankung beruflich neuorientieren müssen, bekommen bei diesem Prozess kostenlose Unterstützung durch fit2work. Nachdem Angebote zur Weiterbildung und Neuorientierung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aussehen können, ist es sinnvoll, sich an die nächste Beratungsstelle von fit2work zu wenden. Die Beraterinnen und Berater haben einen guten Überblick über das aktuelle Angebot in der jeweiligen Region und können somit zielsicher zu anderen Institutionen vermitteln. Ansprechpartnerinnen können hier etwa das Arbeitsmarktservice (AMS), die Pensionsversicherung (PV), die regionalen Stellen der Bildungsberatung oder auch andere Einrichtungen sein.

 

In den meisten Fällen erfolgt nach einer unverbindlichen Erstberatung bei fit2work ein gesundheitlicher Basischeck. Dabei handelt es sich um eine arbeitsmedizinische und/oder arbeitspsychologische Abklärung. Aus den Ergebnissen leiten Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie konkrete Empfehlungen hinsichtlich der beruflichen Möglichkeiten und den erforderlichen Rahmenbedingungen einer neuen Tätigkeit ab. Diese Empfehlungen sind weiterführend im persönlichen Entwicklungsplan der Kundin oder des Kunden abgebildet. Zur Erreichung der im Entwicklungsplan formulierten Ziele tritt sodann das fit2work-Casemanagement auf den Plan.  
 

Im Rahmen des Casemanagements erhalten Kundinnen und Kunden auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung und Begleitung. Etwa, was Informationen oder Kontakte zu zuständigen Stellen betrifft oder auch Hilfestellungen beim Recherchieren von Weiterbildungsangeboten und -Möglichkeiten, aber auch zu Fragen der finanziellen Förderung.

 

Wie ein erfolgreicher beruflicher Wiedereinstieg nach Krankenstand und Arbeitslosigkeit in der Praxis konkret aussehen kann, können Sie in unserem neuen Best-Practice-Beispiel bei unseren „Fällen aus der Praxis“ nachlesen.

 

Foto: © envato elements

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Veröffentlichung der fit2work Neuausschreibung 2025 bis 2029

fit2work-MitarbeiterInnen

 

12.03.2024

 

Die Ausschreibung „fit2work Personen- & Betriebsberatung, Klinisch psychologische Behandlung und BGM-Orientierung“ mit der BBG-GZ 5192.04566 ist veröffentlicht.

 

Die Ausschreibungsunterlagen können über die Plattform evergabe.at unter „Ausschreibungen“/ „Liefer- & Dienstleistungen“ kostenlos heruntergeladen werden.

Die Angebotsfrist für den erfolgreichen Upload Ihres Angebots läuft bis Dienstag, den 09.04.2024 10:00 Uhr.

 

Wir bitten um Kenntnisnahme, dass die Beantwortung allfälliger Rückfragen anonym erfolgen kann, jedoch ausschließlich über das Vergabetool „eVergabe.at“.

 

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung im Verfahren!

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Weltfrauentag am 08. März 2024: Frauengesundheit und fit2work – Nachgefragt bei Expertinnen

 

08.03.2024

 

Die Mehrheit der fit2work-Kundinnen ist weiblich, seit Anfang 2020 machen weibliche Kundinnen rund 56 Prozent der durchgeführten Basischecks aus. Als Basischeck wird eine arbeitsmedizinische und/oder arbeitspsychologische Abklärung im Rahmen einer fit2work-Beratung bezeichnet. Zudem kann auf Basis eines solchen Checks eine Wiedereingliederungsteilzeit beim Krankenversicherungsträger beantragt werden. Anlässlich des Weltfrauentages am 08. März haben wir bei Arbeitspsychologin Frau Mag.a Monika Sassmann-Blaschko und Arbeitsmedizinerin Frau Dr.in Ursula Stollberger nachgefragt. Beide sind bei fit2work tätig und führen arbeitsmedizinische und/oder arbeitspsychologische Abklärungen durch.

Frage: Mit welchen zentralen Themen werden Sie im Zuge der fit2work Beratung von Kundinnen konfrontiert?

 

Arbeitspsychologin: Im Großen und Ganzen ist es die Doppelbelastung von Beruf und Familie.

 

Arbeitsmedizinerin: Zentrale Themen meiner Klientinnen sind Probleme mit dem Bewegungsapparat, hier vor allem Wirbelsäulenprobleme und seelische Belastungen, wie beispielsweise Depressionen, Angst- und Panikstörungen.

 

Frage: Welche konkreten Belastungen werden bei der Beratung von Frauen thematisiert?

 

Arbeitspsychologin: Vor allem das Innehaben einer Managerrolle in der Familie. Neben der Berufstätigkeit kommt die Rolle der Beziehungsbeauftragten für mehrere Generationen, die Pflege der Eltern und/oder die Erziehungsarbeit der Kinder hinzu.

 

Arbeitsmedizinerin: Häufig kommen Frauen, die in Tätigkeitsbereichen mit einer erhöhten körperlichen Belastung gearbeitet haben (z. B. Gastronomie, Reinigungsarbeiten, Einzelhandel mit Regalbetreuung). Ihre Arbeit ist zumeist aufgrund der körperlichen Beschwerden nicht mehr möglich. Dazu kommt fast immer ein hoher Arbeitsdruck sowohl.  Körperliche Symptomatiken können die psychische Belastung verstärken und umgekehrt.

 

Frage: Welchen Unterschied sehen Sie zwischen den Geschlechtern beim Thema Arbeitsfähigkeit?

 

Arbeitspsychologin: keinen

 

Arbeitsmedizinerin: In meiner Arbeit bei fit2work berate ich fast ausschließlich Klientinnen, die oft seit vielen Jahren körperliche und/oder psychische Beeinträchtigungen und daher bereits eine stark eingeschränkte Arbeitsfähigkeit haben. Tendenziell sehe ich bei Frauen häufiger ein gemeinsames Auftreten von körperlicher und psychischer Belastung.

 

Frage: Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach die Herausforderung, Familie und Beruf zu vereinbaren?

 

Arbeitspsychologin: Das stellt eine sichtbare Belastung dar, hier braucht es gute Strategien, um damit zurecht zu kommen.

 

Arbeitsmedizinerin: Besonders Frauen mit Betreuungspflichten leiden unter der fehlenden Möglichkeit, Arbeit und Beruf gut zu vereinbaren. Durch eine häufig übernommene Versorgungsrolle ergeben sich entsprechende Einschränkungen ihrer zeitlichen Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt. Dadurch wird die berufliche Weiterentwicklung gehemmt.

Männer mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Leistung nicht mehr erbringen können, haben Angst, die Familie nicht ausreichend finanziell absichern zu können. Sie versuchen so lange wie möglich, trotz körperlicher oder psychischer Probleme, in der Arbeit zu bleiben.

  

Laut Frauengesundheitsbericht 2022 werden bei Frauen im Vergleich zu Männern häufiger psychische Erkrankungen diagnostiziert.  Welche Gründe könnte das aus Ihrer Erfahrung mit den fit2work Kundinnen haben?

 

Arbeitspsychologin: Frauen verfügen über eine andere Art von Problemlösestrategien. Probleme werden eher emotional reflektiert und häufig besprochen. Männer hingegen gehen eher logisch-analytisch, also eher mental an die Dinge heran und es fällt ihnen oft schwer, die (meist unbewussten) Zusammenhänge zwischen persönlichen Themen und der körperlichen Symptomatik zu erfassen. Somit wird ein psychisches Ungleichgewicht meiner Meinung nach von Frauen eher wahrgenommen und thematisiert. Männer wollen dieses willentlich in den Griff bekommen – das wird eher als Schwäche gesehen.

 

Arbeitsmedizinerin: Aufgrund der individuellen Geschichte und/oder der Doppelbelastung stehen Frauen häufig weniger Ressourcen (z.B. Qualifikationen, unterstützendes Umfeld, Geld, Zeit) zur Verfügung. Besonders auffällig ist das bei alleinerziehenden Frauen.

 

Gesundheit ist etwas sehr Individuelles und hängt von vielerlei Faktoren ab. Welche konkreten Empfehlungen können Frauen beherzigen, um ihre Gesundheit so lang wie möglich zu erhalten?
 

Arbeitsmedizinerin: Ich würde einer Frau empfehlen, zu lernen, ihre körperlichen und seelischen Bedürfnisse wahrzunehmen und bestmöglich danach zu handeln.

Allerdings glaube ich, dass Gesundheit nicht nur etwas Individuelles ist. Es gibt unzählige Rahmenbedingungen, die das Gesundbleiben fördern oder Krankheiten begünstigten. Insofern sehe ich neben der individuellen auch eine gesellschaftliche Verantwortung (z.B. Gleichstellung der Frauen).

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Weltkrebstag am 04. Februar 2024 – Beruflicher Wiedereinstieg nach Langzeitkrankenstand

fit2work-Beratung

 

04.02.2024

 

Menschen mit einer onkologischen Erkrankung befinden sich oft für längere Zeit im Krankenstand. Der berufliche Wiedereinstieg kann mit vielen Fragezeichen versehen sein. Betroffene können sich bei fit2work kostenlose Unterstützung zur Klärung offener Fragen holen. 

 

fit2work hilft bei den unterschiedlichsten Fragestellungen rund um das Thema Gesundheit und Wiedereinstieg in den Job – so natürlich auch nach einer Krebserkrankung. Konkret kann das etwa Unterstützung bei der Beantragung eines REHA-Aufenthalts sein oder falls notwendig, eines REHA-Anschlussverfahrens.

Weiters assistiert fit2work bei der Beantragung eines Behindertenpasses, der von Menschen, die von einer onkologischen Erkrankung betroffen sind, bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen beantragt werden kann. Fit2work unterstützt auch bei Fragen, die mit dem unmittelbaren Wiedereinstieg in den Job verbunden sind.

 

Viele fit2work-Kundinnen und -Kunden interessieren sich nach einem längeren Krankenstand für eine Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ). fit2work hat im Jahr 2023 rund 5.600 Erstberatungen österreichweit zu diesem Thema durchgeführt. Interessierte werden aufgrund der vorliegenden Expertise bestens unterstützt.

 

Was ist eine Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ)?

Für Menschen, die in einem aufrechten Dienstverhältnis sind, ist eine sogenannte Wiedereingliederungsteilzeit eine attraktive Möglichkeit, nach einer Erkrankung wieder in den Job einzusteigen. Wer zumindest drei Monate beim Arbeitgeber beschäftigt und 6 Wochen durchgehend im Krankenstand war und die Zustimmung durch den Arbeitgeber hat, kann einen Antrag bei der Krankenversicherung auf Wiedereingliederungsgeld stellen. Bei Inanspruchnahme von WIETZ kann die Arbeitszeit um maximal 50 Prozent reduziert werden, der daraus entstehende Lohn- oder Gehaltsverlust wird von der zuständigen Krankenkasse durch Gewährung des Wiedereingliederungsgelds abgefedert. Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link oder Sie kontaktieren uns unter der Hotline-Nummer 0800 500 118 oder senden uns eine E-Mail-Anfrage an info@fit2work.at.
 

Und auch Personen, die sich nach langer Erkrankung beruflich umorientieren müssen, sind bei fit2work gut aufgehoben. Die Beraterinnen und Berater geben einen ausgezeichneten Überblick über das aktuelle Angebot in der jeweiligen Region und können zu geeigneten Institutionen vermitteln, die beim Thema berufliche Neuorientierung unterstützen. Im Rahmen eines fit2work-Casemanagements erhalten Kundinnen und Kunden in diesem Prozess der Umorientierung eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung und Begleitung.

 

Aus betrieblicher Sicht kann fit2work Betriebe dabei unterstützen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem Langzeitkrankenstand wieder gut einzugliedern und ein betriebliches Eingliederungsmanagement auf- oder auszubauen. Auch das Angebot der Betriebsberatung ist kostenfrei. Mehr Infos zum Angebot der Betriebsberatung finden Sie hier.

 

Foto: © fit2work/Hinterlechner

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Alles über fit2work! Nachgefragt bei … Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie

Ärtzin arbeitet am Laptop

 

14.12.2023

 

Bald steht ein neues Jahr vor der Tür. Vielleicht möchten Sie das zum Anlass nehmen, Ihre Arbeitsfähigkeit zu verbessern und unser kostenloses Angebot zu nutzen? Sie wissen aber nicht recht, wie eine Beratung bei uns abläuft und haben einige Fragen dazu? Genau zu diesem Zwecke haben wir fit2work-Arbeitsmediziner Herrn Dr. Stefan Böser und fit2work-Arbeitspsychologin Frau Dr. Judith Blank zum Gespräch gebeten. Das folgende Q&A enthält vielfältige Informationen zu fit2work im Allgemeinen und vor allem zum Ablauf der arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Abklärungen. Aber lesen Sie selbst!

Frage: Wer kann einen Beratungstermin bei fit2work vereinbaren?

 

Arbeitsmedizin: fit2work berät österreichweit alle Personen im erwerbsfähigen Alter. Unselbstständig und selbstständig erwerbstätige Personen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme oder Behinderungen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz haben, aber auch arbeitssuchende Personen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme oder Behinderungen momentan nicht arbeitsfähig sind.

 

Frage: Zu welchem Zeitpunkt sollte man einen Termin für eine Beratung bei fit2work vereinbaren?

 

Arbeitspsychologie:  Grundsätzlich kann jederzeit ein Beratungstermin bei fit2work vereinbart werden, wenn eine Unterstützung im Kontext Arbeit und Beruf aufgrund gesundheitlicher Fragestellungen erforderlich ist. Sei es aufgrund von psychischen und/oder physischen Beeinträchtigungen oder beim Wunsch zur beruflichen Veränderung bei bestehender Erkrankung bzw. subjektivem Leidensdruck. Auf der fit2work-Website gibt es zum Beispiel auch das Tool des fit2work-Selbsttest, wo man innerhalb von wenigen Minuten ein Ergebnis zur eigenen Arbeitsfähigkeit bekommt.

 

Frage: Können Sie bitte kurz den Ablauf einer arbeitsmedizinischen Abklärung durch fit2work erklären?

 

Arbeitsmedizin: Im Zuge einer arbeitsmedizinischen Abklärung wird anhand von vorliegenden aktuellen Befunden eine Ist-Analyse der physischen Situation verfasst. Zusätzlich wird ein Leistungskalkül erstellt, das unter anderem zur Einschätzung der zumutbaren beruflichen Tätigkeiten dienen soll. So können Sie besser abschätzen, welche Berufe aus arbeitsmedizinischer Sicht empfehlenswert sind. Gleichzeitig geben wir Empfehlungen zu gesundheitsförderlichen Maßnahmen wie etwa zur Planung eines Reha-Aufenthalts oder zur fachärztlichen Abklärung.

 

Frage: Wo erfolgt die arbeitsmedizinische bzw. arbeitspsychologische Abklärung?

 

Arbeitspsychologie: Im Zuge der Erstberatung durch fit2work wird ein Termin für eine arbeitsmedizinische und/oder arbeitspsychologische Abklärung vereinbart. Diese erfolgt an einem unserer Standorte, im Normalfall am selben Standort, an dem die Kundin oder der Kunde das Beratungsgespräch hatte.

 

Frage: Wie lange dauert es, bis man einen Termin für eine arbeitspsychologische oder arbeitsmedizinische Abklärung bekommt?

 

Arbeitspsychologie: Die Terminplanung erfolgt direkt im Anschluss an die Erstberatung. Sie erhalten einen Termin innerhalb von zehn Werktagen.

 

Frage: Wie lange dauert eine arbeitsmedizinische bzw. arbeitspsychologische Abklärung und was passiert da genau?

 

Arbeitsmedizin: Eine arbeitsmedizinische Abklärung dauert mindestens 45 Minuten. Im Zuge dessen wird zuzüglich zum Leistungskalkül der aktuelle Status in mindestens einem der folgenden Bereiche abgeklärt: orthopädischer Status, neurologischer Status, internistischer Status, Sehvermögen und Gehörvermögen. Nach dieser Abklärung erfolgt eine Stellungnahme zur physischen Ist-Situation. Die Kundin bzw. der Kunde erhält Empfehlungen für weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen. Abschließend werden die erhobene Ist-Situation und die daraus resultierenden Empfehlungen besprochen und offene Fragen geklärt.

 

Arbeitspsychologie: Eine arbeitspsychologische Abklärung nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch. Im Rahmen dieser werden psychologische Testungen durchgeführt, welche die kognitive Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit, die Ausdauer, den Antrieb und die Persönlichkeit beurteilen. Die klinisch-psychologische Diagnostik dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss daran findet ein persönliches Gespräch mit der Arbeitspsychologie statt.

In einem Anamnesegespräch werden die Testergebnisse besprochen und erklärt, emotionale Belastungen thematisiert, die beispielweise durch die Arbeit entstanden sind (z.B. Mobbing), und es wird gemeinsam mit der Kundin oder dem Kunden überlegt, welche gesundheitsfördernden Maßnahmen dabei unterstützen können, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen oder zu optimieren.

 

Danach erfolgt eine Stellungnahme durch die Arbeitspsychologie zur Ist-Situation mit Empfehlungen für weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen. Abschließend werden gemeinsam mit der Kundin oder dem Kunden sowie der Case Managerin oder dem Case Manager in einem Abschlussgespräch die Ergebnisse und offenen Fragen geklärt. Das Gespräch mit der Arbeitspsychologie inklusive dem Abschlussgespräch dauert circa eine Stunde und fünfzehn Minuten.

 

Beschilderung zum Testraum

 

Frage: Was sind die Grenzen der arbeitsmedizinischen Abklärung?

 

Arbeitsmedizin: Arbeitsmedizinerinnen oder Arbeitsmediziner können den gesundheitlichen Ist-Zustand beurteilen und anhand dessen Empfehlungen für weiterführende Behandlungen geben. Sie können diese Behandlungen aber nicht selbst durchführen, sondern verweisen an die richtigen Anlaufstellen (Fachärztinnen oder Fachärzte, Hausärztinnen oder Hausärzte, etc.).

Ebenso kann die Arbeitsmedizin keine rechtsverbindliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit feststellen, sondern würde bei der Vermutung, dass eine Arbeitsunfähigkeit besteht, auf den Hausarzt oder die Hausärztin oder die PVA für eine weitere Abklärung verweisen.

 

Frage: Was sind die Grenzen der arbeitspsychologischen Abklärung?

 

Arbeitspsychologie: Die arbeitspsychologische Abklärung betrifft die Einschätzung des bisherigen Verlaufs sowie die derzeitige Ist-Situation. Für den weiteren positiven Verlauf ist das „Commitment“ der Person (Einhaltung von Terminen, Einhaltung von Abmachungen hinsichtlich weiterer Schritte) sowie die grundsätzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit fit2work erforderlich.

 

Einen unverbindlichen Beratungstermin können Sie entweder über unsere Hotline unter der Nummer: 0800 500 118 oder per E-Mail unter info@fit2work.at vereinbaren.

 

Titelfoto: ©envato elements

Foto im Text: © fit2work/Hinterlechner

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Sorge um die Arbeitsfähigkeit? Das fit2work Case Management unterstützt

Frau hält fit2work-Folder in die Kamera

 

07.11.2023

 

Fühlen Sie sich ständig müde, abgeschlagen? Oder macht der Rücken nicht mehr mit? Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen entscheiden, den fit2work-Selbsttest durchzuführen. Der Test berücksichtigt sowohl physische als auch psychische Gesundheitsaspekte, er ist kostenlos und gibt in nur wenigen Minuten Auskunft über die eigene Arbeitsfähigkeit. Wer nach dem Test das Gefühl hat, professionelle Unterstützung zu benötigen, kann ein unverbindliches Erstberatungsgespräch bei fit2work vereinbaren. 

Doch was passiert bei einer Erstberatung und was bedeutet Case Management? Wir haben im Folgenden einen Überblick zum möglichen Ablauf aufbereitet und erläutern den Begriff C